Eingabe löschen

Kopfbereich

Schnellnavigation

Hauptnavigation

Internationale Bodenseehochschule - IBH Living Lab AAL

Abbau von Barrieren gegenüber der Nutzung von umgebungsunterstützten Technologien durch Menschen mit erhöhtem und hohem Assistenzbedarf im Bodenseeraum

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in: Prof. Dr. Heidrun Karin Becker, Prof. Guido Kempter
  • Stellv. Projektleiter/in: Silke Neumann
  • Projektteam: Andrea Kofler, Monika Kolaj
  • Projektstatus: laufend
  • Drittmittelgeber: EU und andere Internationale Programme (Das IBH Living Lab AAL wird aus Mitteln des Interreg Programms "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein", dessen Mittel vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zu Verfügung gestellt werden, gefördert.)
  • Projektpartner: Fachhochschule Vorarlberg
  • Kontaktperson: Thomas Michael Ballmer

Beschreibung

Hintergrund

Die technische Unterstützung für Menschen, die von Geburt an, durch einen Unglücksfall oder dem Alter beeinträchtigt sind, ist vielfältig.

Das Versorgungskonzept AAL („Active and Assistive Living“) hat sich als Ziel gesetzt diesen Menschen durch individuell angepasste umgebungsunterstütze Technologien ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Allerdings zeigt sich, dass einem erfolgreichen Transfer dieser Technologien in die Praxis verschiedene Barrieren gegenüberstehen. Dies können Benutzerbarrieren sein, wie z.B. unerfüllte  Bedürfnisse und Akzeptanzprobleme. Auch Technikbarrieren wie z.B. ungenügende Gebrauchstauglichkeit oder Marktbarrieren, z.B. unzureichendes Geschäftsmodell sind möglich.
Um festzustellen, wie stark die AAL-Barrieren in der Vierländerregion Bodensee ausgeprägt sind und mit welchen Massnahmen sie reduziert werden können, haben sich 12 Hochschulen des Hochschulverbunds „Internationale Bodenseehochschule“ (IBH) zusammen mit 12 Technologieanbieter und 10 Sozialdienstleister zu einem Forschungsnetzwerk, dem „IBH-Living Lab“ zusammengeschlossen. Die ZHAW ist in dem Projekt mit dem Departement Gesundheit, F&E Ergotherapie, Departement  Life Sciences und Facility Management sowie der School of Engeneering, InIT Institut für angewandte Informationstechnologie, vertreten.

Zielsetzung

Das Ziel des Projekts ist es die AAL- Technologien und die angeschlossenen humanen Hilfsdienste  (Technik-Service Kombinationen) in der Bodenseeregien grenzüberschreitend und im Einklang mit den länderspezifischen Versorgungssystemen und technischen Standards, einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen.

Vorgehen

Die Mitglieder des IBH Living Lab haben sich auf einen vierjährigen Arbeitsplan geeinigt und
• vernetzen die AAL-Lösungen untereinander, um den
Wirkungsgrad der Unterstützung zu erhöhen
• stellen entscheidungsrelevante Informationen über
bewährte AAL-Lösungen zur Verfügung
• evaluieren neue AAL-Lösungen, um eine evidenzbasierte Markteinführung zu unterstützen
• erarbeiten neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle
• bieten regionale Beratungsleistungen für die Implementierung
und Finanzierung von AAL-Lösungen
• führen jene Personen aus der Bodenseeregion in
einem Panel zusammen, die an AAL-Studien teilnehmen wollen
• vermitteln AAL-Wissen an Fachkräfte aus unterschiedlichen Disziplinen
• erweitern das öffentliche Bewusstsein über AAL als
ein integriertes Konzept für die Pflege der Zukunft.

Forscherinnen des F&E Ergotherapie, arbeiten in fünf Arbeitsgruppen des Projekts mit.
AG Wissenstransfer und AG Kommunikation:
Sichtbarmachung des IBH Living Lab AAL durch regionale Öffentlichkeitsarbeit, Website, Publikationen in der internationalen Scientific Community, Vertretungen auf Messen, usw.
AG Evaluation

Entwicklung eines Evaluationskonzeptes und Evaluationsleitfadens

Publikationen