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Das Erleben der Mobilitätsfördernden Pflegeintervention

Auf einen Blick

Beschreibung

Neurologische Erkrankungen sind die häufigste Ursache von Langzeitbehinderungen. In der Schweiz leben rund 100'000 Menschen mit den Folgen durch Cerebro Vaskuläre Insulte (CVI), Multiple Sklerose (MS) und Schädel Hirn Trauma (SHT). Obwohl die Symptome und Einschränkungen je nach Diagnose und individuellem Krankheitsverlauf unterschiedlich sind, sind Einschränkungen der Motorik, Wahrnehmung und Orientierung allen gemeinsam. Über Jahre haben Pflegende des Schweizer Rehabilitationszentrums Valens eine Intervention entwickelt, um die Mobilität, Funktionsfähigkeit, Körperwahrnehmung und Bewegungskompetenz von Betroffenen zu fördern. Die Wirksamkeit dieser mobilitätsfördernden Pflegeintervention (MfP) bezüglich Funktionsfähigkeit und Lebensqualität konnte in einer randomisiert kontrollierten Studie (RCT) nachgewiesen werden.

Unklar ist, wie Betroffene die Intervention erleben und welche Bedeutung sie der Förderung der Bewegungskompetenz beimessen. Diese Studie soll die Patientenperspektive erfassen und das Erleben der Intervention ins Zentrum stellen.


Design

Zur Beantwortung der Fragestellung wird ein qualitatives Design gewählt. Es geht darum, Betroffene zu Wort kommen zu lassen, ihre individuelle Lebenswelt zu entdecken und zu verstehen. Die Befragung von Betroffenen wurde bereits im Rahmen der RCT nach Abschluss der Intervention durchgeführt. Von den 70 Teilnehmenden der Interventionsgruppe beendeten 61 die Intervention und wurden befragt. Zur qualitativen Analyse der erhobenen Daten wird der Ansatz der interpretierenden Phänomenologie gewählt.


Erwarteter Nutzen

Mit der Evaluation der Pflegeintervention MfP leistet die Studie einen wesentlichen Beitrag zu evidenz basierter Pflege. Pflegende erhalten damit einen Zugang zu den Patienten. Dies ermöglicht ihnen, Reaktionen von Betroffenen zu deuten und angemessen darauf zu reagieren. Die Expertise von Betroffenen wird anerkannt und soll in den Pflegealltag integriert werden.


Schlüsselwörter: Erleben, Mobilitätsfördernde Pflegeintervention, Rehabilitation,

Phänomenologie


Publikationen