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Audiovisuelle Beeinträchtigungen im Alter (ABA)

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in: Prof. Dr. Daniela Händler-Schuster
  • Projektteam: Lorenz Imhof
  • Projektvolumen: CHF 129'470
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Drittmittelgeber: Dritte
  • Projektpartner: Zürcher Stiftung für das Hören, Max Bircher-Stiftung, Werner H. Spross-Stiftung, Pro Audito Horgen-Thalwil, Pro Audito St.Gallen, Pro Audito Bern, Pro Audito Winterthur, Ebnet Sitftung
  • Kontaktperson: Daniela Händler-Schuster

Beschreibung

Was kann die Pflege leisten, um hör- und sehbeeinträchtigten Menschen Sicherheit zu bieten?


Rund eine Million Menschen in der Schweiz hören schlecht. Bei über 70-Jähigen tritt eine Hörbeeinträchtigung häufig auch zusammen mit einer reduzierten Sehkraft auf. Eine solche doppelte Beeinträchtigung hat Auswirkungen auf die Sicherheit der Betroffenen. Selbst in den eigenen vier Wänden wird das Sich-Zurechtfinden schwierig: Unfälle häufen sich.


Besonders Schwerhörigkeit führt auch zu psychischen und familiären Problemen. Man redet kaum darüber, viele Betroffene fühlen sich stigmatisiert, die Folgen können bis zu Depressionen sein, welche oft die gesamte Familie in Mitleidenschaft ziehen. Zudem begünstigen Hörbeeinträchtigungen den Abbau kognitiver Fähigkeiten sowie die Entwicklung einer Demenz.


Über den Alltag und das Empfinden von Personen über 70 Jahren mit eingeschränktem Hör- und Sehvermögen ist noch wenig bekannt. Diese Wissenslücke hat Auswirkungen auf die professionelle Pflege, denn die Pflegenden können nicht angemessen auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen. Sie können aber auch nicht fundiert für diese Aufgabe ausgebildet werden. Und – selbst wenn Pflegeangebote spezifisch auf hör- und sehgeschwächte Personen ausgerichtet würden – lassen sie sich infolge mangelnden Wissens nicht richtig in ihrer Wirksamkeit beurteilen. Darum will diese Studie die Alltagsgestaltung von hör-und sehbeeinträchtigten Menschen aus deren Sicht beschreiben. Basierend auf den Befunden sollen daraufhin Strategien zur Prävention von Unfällen sowie ein Beratungsangebot für Pflegende entwickelt werden.


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Publikationen