Studium und Weiterbildung

Forschungsgruppe Stadtökologie

Studium

Module

Die Forschungsgruppe Stadtökologie ist in die Gestaltung der folgenden Module involviert:

Modul Gebäudebegrünung

Die Begrünung von Gebäuden ist eine der zentralen Massnahmen der ökologischen Stadtentwicklungsplanung und des nachhaltigen Bauens. Auf der einen Seite ist sie Teil der Anpassungsstrategien von Städten an den Klimawandel und den Effekt der städtischen Wärmeinsel, auf der anderen Seite wurde erkannt, dass viele neue Lebensräume, z.B. auf begrünten Dächer, entstehen können. Dieses Modul beschäftigt sich mit den bautechnischen Voraussetzungen und den verschiedenen Möglichkeiten bei der Begrünung von Gebäuden.

Modulguide Gebäudebegrünung (PDF) UI15 ab FS18

Modulguide Gebäudebegrünung (PDF) UI16 ab FS19

Modul Biodiversität im Siedlungsraum

Die Artenvielfalt im Siedlungsraum übertrifft oft diejenige des Umlandes. Gut strukturierte, naturnah bewirtschaftete Flächen mit hoher Biodiversität sind jedoch auch im städtischen Raum stark unter Druck geraten. Die Studierenden setzen sich mit Methoden für die Erfassung und das Monitoring der Biodiversität auseinander. Sie beschäftigen sich mit den Ansprüchen, die verschiedene Arten in räumlicher Hinsicht stellen, mit Verinselung und Vernetzung im Siedlungsraum sowie den Interaktionen zwischen Flora und Fauna.

Modulguide Biodiversität im Siedlungsraum (PDF) UI15 ab FS18

Modulguide Biodiversität im Siedlungsraum (PDF) UI16 ab FS19

Bachelorarbeiten

Im Themenbereich der Forschungsgruppe Stadtökologie wurden bisher folgende Bachelorarbeiten abgeschlossen:

  • Philipp Birrer (2013): Ökofaunistischer Vergleich von Dachbegrünungen mit Bodenstandorten in Basel und Zürich.
  • Mélanie Buntschu (2015): Nährstoffregulierung in gestörten Böden - Einsatz von Calciumcarbonaten sowie Zea mays als Regulatoren in den Aussenanlagen des Botanischen Gartens Zürich.
  • Melanie Fedier (2012): Endemitenfauna der nördlichen Schweizer Alpen: Faunistische Untersuchung des Gebiets um den Brisen (Grenze NW/UR).
  • Haritz Candida (2015): Dinamica della vegetazione tra 1992 e 2015 del prato umido del Piattone, Bolle di Magadino (TI).
  • Michael Horst (2013): Stadtnatur: Naturschutz auf Industriestandorten - Vergleich eines Industrieareals mit einer urbanen Parkanlage anhand der Vogelfauna
  • Sabina Käppeli (2012): Natur-Erlebnis-Räume im Bereich des geplanten Golfplatzes Meggen (Luzern): Konzept für einen Naturerlebnispfad.
  • Anja Kläger (2012): Gezielter Einsatz von Mykorrhizapilzen in der Topfpflanzenproduktion von Ocimum basilicum (Basilikum).
  • Romana Krummen, Daniela Mazenauer, Maja Schaub (2013): Biodiversität auf begrünten Dächern in San Francisco (Kalifornien) und Portland (Oregon).
  • Damian Lohri (2012): Amphibien in Kläranlagen - Möglichkeiten der Erfassung von Artenvorkommen, Beständen und Auswirkungen von Massnahmen?.
  • Anita Meier (2012): Reptilienaufwertungskonzept am Mutterschwandberg (NW).
  • Lukas Meier (2014): Urban Agriculture in Mexico-City.
  • Dimitri Meierhofer (2012): Stadtgrün und Biodiversität in San Francisco.
  • Ramon Müller (2012): Habitat requirements of Serapias vomeracea (Burm.f.) Briq.
  • Stefan Schnetzler (2013): Qualitative Bewertung eines Hochlagenbiotops: Bestandsaufnahme der Käferfauna im Gebiet Obersand (GL).
  • Silvan Stöckli (2012): Untersuchung des Lebensraumes der einheimischen Orchidee Anacamptis coriophora (L.) (Wanzen-Knabenkraut).
  • Michel Tanaka (2013): Qualitative Bewertung eines Hochlagenbiotops: Bestandsaufnahme der Käferfauna im Gebiet Obersand (GL).
  • Beat Wartmann (2013): Untersuchungen zur generativen Fortpflanzungsstrategie von Cypripedium calceolus.
  • Joël Dominic Wieser (2014): Untersuchung des Lebensraumtyps der einheimischen Orchidee Serapias vomeracea (Pflugschar-Zungenstendel).

Masterarbeiten

Im Themenbereich der Forschungsgruppe Stadtökologie wurden bisher folgende Masterarbeiten abgeschlossen:

  • Kantor Davis (2015): Life Cycle Cost Comparative Analysis of Green Roofs – A study on green roofs in Switzerland and Holland.

Weiterbildung

CAS

CAS Natur im Siedlungsraum

Naturnahe und strukturreiche Flächen sind in unseren Städten und Siedlungsgebieten rar geworden. Werden sie gezielt in neue Bauvorhaben integriert, führen sie zu erhöhter Lebensqualität und fördern die Biodiversität. Für den Menschen und viele Pflanzen- sowie Tierarten bilden naturnahe Flächen ein kostbares Rückzugsgebiet. Zudem wird das städtische Klima um ein Vielfaches verbessert. Die Nutzung dieses Potenzials erfordert einen neuartigen und interdisziplinären Ansatz sowohl bei der Planung und Ausarbeitung von Bauprojekten, als auch bei der nachfolgenden Nutzung und Pflege des Areals. Der Zertifikatslehrgang vermittelt das dafür erforderliche Wissen.

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