Referenzprojekte

Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen

Nachfolgend einige ausgewählte Projekte, die das breite Spektrum der Forschung am Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen aufzeigen.

Nachhaltiges Auenmanagement und Wasserkraft

Video der künstlichen Flut an der Saane
Künstlich ausgelöste Flut in der Saane | Foto: FG Ökohydrologie
Künstlich ausgelöste Flut in der Saane | Foto: FG Ökohydrologie

Wie lässt sich die Wasserkraftnutzung umweltverträglicher gestalten? Im Rahmen dieses Projektes wurde in der Saane eine künstliche Flut ausgelöst. Nun wird untersucht, inwiefern eine solche Massnahme zu einer nachhaltigeren Nutzung der Wasserkraft beitragen kann. Das Projekt ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms "Energiewende" (NFP 70).

Projektpartner: EPFL, Eawag
Laufzeit: 2015-2018
Forschungsgruppe: Ökohydrologie
Weitere Informationen: Nationales Forschungsprogramm (NFP) 70

Optimierte Bewässerung

Bewässerungsüberwachung im Berner Seeland | Foto: Luzius Matile
Bewässerungsüberwachung im Berner Seeland | Foto: Luzius Matile

Die Optimierung einer sensorbasierten Bewässerungssteuerung trägt dazu bei, Wasserressourcen zu schonen und die Nährstoff- und Pestizidauswaschung zu reduzieren. Der wissenschaftliche Vergleich der neuen Technologie mit heute praxisüblicher Bewässerung zeigt das Reduktionspotenzial von Wasserverbrauch und Auswaschung sowie die Auswirkung auf Pflanzengesundheit und Wirtschaftlichkeit auf.

Projektpartner: Agroscope, PlantCare AG, Russikon
Auftraggeber: BAFU
Laufzeit: 2013-2015
Forschungsgruppe: Bodenökologie

Mikroorganismen als Schutzschild im Wurzelbereich

Drahtwurmlarve infiziert mit einem insektenpathogenen Pilz | Foto: J.Razinger
Drahtwurmlarve infiziert mit einem insektenpathogenen Pilz | Foto: J.Razinger

Der Schutz landwirtschaftlicher Kulturpflanzen mit Hilfe biologischer Bekämpfungsmassnahmen gewinnt an Bedeutung. Solche Massnahmen erfordern ein besseres Verständnis der Interaktionen zwischen Pflanzen, Mikroorganismen und Schädlingen. Das Projekt soll zeigen, dass ein Biofilm aus Pilzstämmen und Mikroorganismen auf den Pflanzenwurzeln die Pflanze vor Insekten schützt. Damit träge es zur Etablierung von ausgesuchten Pilzstämmen in der Rhizosphäre von Kulturpflanzen bei.

Projektpartner: Forschungsinstitute in Niederlande, Slowenien, Agroscope Schweiz, Kantone GR, UR sowie Wirtschaftspartner
Laufzeit: 2015-2018
Forschungsgruppe: Phytomedizin

NOVANIMAL - Innovationen in der Ernährung

NOVANIMAL Politik | Cartoon: Sylvia Vananderoye
NOVANIMAL Politik | Cartoon: Sylvia Vananderoye

Die Menschen essen weltweit immer mehr Fleisch und Milchprodukte. Ernährungsbedingte Umweltbelastungen und Gesundheitsrisiken nehmen zu, auch in der Schweiz. Das Projekt sucht nach Innovationen, um unerwünschte Folgen von Produktion und Konsum tierischer Nahrungsmittel zu verringern. Zusammen mit Praxispartnern werden Strategien für eine gesunde und nachhaltige Schweizer Esskultur und für mehr Kreativität auf dem Teller erarbeitet.

Projektpartner: Agroscope, Berner FH, CCRS/Uni ZHFH Nordwestschweiz, FiBL, EPBI/Uni ZH
Praxispartner: Emmi, svgroup, BBB BerufsBildungBaden
Auftraggeber: SNF (Projekt im Rahmen des NFP 69)
Laufzeit: 2016 – 2018
Forschungsgruppe: Umweltbildung
Weitere Informationen: www.novanimal.ch

Gräserland

Gräserland auf dem Campus Grüental | Foto: Erich Stutz
Gräserland auf dem Campus Grüental | Foto: Erich Stutz

Das Gräserland in den Gärten der ZHAW in Wädenswil thematisiert die grundlegende Bedeutung der Gräser für unsere Gesellschaft und die Problematik der nachhaltigen Nahrungsmittel- und Rohstoffproduktion für eine wachsende Bevölkerung. Überraschende Darstellungen und Vergleiche regen die Besuchenden zum Staunen, Diskutieren und Forschen ein und fördern den Dialog zwischen  Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Projektpartner: Mercator Stiftung, verschiedene Forschungsgruppen des IUNR
Auftraggeber: Institut Umwelt und Natürliche Ressourcen
Laufzeit: 2013-2023
Forschungsbereich: Bildung und Kommunikation

Landschaftsqualität und Tourismus

Bernina-Pass | Foto: Stefanie Jakob
Bernina-Pass | Foto: Stefanie Jakob

Die Landschaftsqualität ist für den Tourismus von grosser Bedeutung. Das Projekt hat zum Ziel, Methoden zu entwickeln, um die touristischen Akteure und die Bevölkerung für den Wert der Landschaft und die vorhandenen Landschaftselemente zu sensibilisieren. Aus dieser Wertschätzung der Landschaft ergibt sich deren Einbezug in die touristische Positionierung: Aufgrund der bewussten Wahrnehmung der Landschaftsqualität lassen sich neue touristische Angebote und Produkte entwickeln.

Auftraggeber: Qualitätsprogramm Tourismus Graubünden
Laufzeit: August 2014 - Juli 2016
Forschungsbereich: Landschaft und Tourismus

KTI-Projekt GRÜNSTADT SCHWEIZ

Stadtpark Winterthur | Foto: Martin Götsch
Stadtpark Winterthur | Foto: Martin Götsch

Angesichts zunehmender Urbanisierung wachsen ökologische und gesellschaftliche Ansprüche an städtische Grünräume. In diesem Projekt wird das Label GRÜNSTADT SCHWEIZ entwickelt. Mit dem Label werden Städte und Gemeinden ausgezeichnet, die ihr Stadtgrün nachhaltig planen, bauen und bewirtschaften sowie diese Leistungen gegenüber Bevölkerung und Politik kommunizieren wollen.

Projektpartner: VSSG, Nateco, FiBL, Bioterra, Stadtgärtnereien Luzern, Basel und Winterthur
Auftraggeber: Kooperationsprojekt, mitfinanziert durch Kommission für Technologie und Innovation KTI
Laufzeit: 2013-2015
Forschungsgruppe: Freiraummanagement 
Weitere Informationen: Projektwebseite