Working Papers

LemoS 3.0 – Leistungszuordnungsmodell für nichtmedizinische Supportleistungen in Spitälern angepasst an neue Erkenntnisse

von Nicole Gerber

2014 wurde das Leistungszuordnungsmodell für nicht-medizinische Supportleistungen in Spitälern (LemoS) erstmals präsentiert. Durch den Einsatz des Modells in der Wissenschaft und der Praxis im Sinne der Konsortialforschung hat sich gezeigt, dass gewisse Anpassungen notwendig werden. Der Bereich der nicht-medizinischen Supportleistungen resp. Facility Management in Healthcare (FM in HC) wird daher neu in die vier Hauptbereiche Logistik, Infrastruktur, FM Services und Hotellerie unterteilt.

Das Taktische Ressourcenmanagement wird weiterhin als wichtige Koordination zwischen einzelnen Bereichen beschrieben. IT-Services wurden zudem neben den Bereichen Marketing und Finanzen & Controlling als Schlüsselschnittstellen zwischen dem FM in HC und den Managementsupportbereichen der Spitäler identifiziert und entsprechend dargestellt. In diesem Working Paper werden die Erkenntnisse visuell neu umgesetzt und als aktualisierte Grundlage für die weitere Entwicklung präsentiert.

Review zu den Einflüssen der Büroumgebung auf Arbeitsleistung

von Prof. Dr. Lukas Windlinger

In dieser systematischen Review wird der Zusammenhang zwischen Einflüssen der Büroumgebung und der individuellen Arbeitsleistung vorgestellt. Es wurden dafür 34 empirische Studien identifiziert und nach ihrer methodischen Qualität bewertet.

In Bezug auf die Büroform zeigen sich in der Tendenz keine Veränderungen in der individuellen Arbeitsleistung bei Veränderung der Büroform. Wo Veränderungen identifiziert wurden, gibt es Abhängigkeiten von den Arbeitsaufgaben insofern als individuelle Aufgaben mit hoher Konzentrationserfordernis in Mehrpersonenbüros etwas beeinträchtigt werden.

Der Facility Management Markt Schweiz

Grundsatzpapier des gesamtheitlichen Facility Management Marktes in der Schweiz
von Daniel von Felten und Prof. Dr. Christian Coenen

Der FM-Markt wird als System mit verschiedenen Akteuren und systembeeinflussenden Elementen dargestellt. Es wird aufgezeigt, wer zu den FM-Anbietern gehört und wie die FM-Nachfrager segmentiert werden können. Die verschiedenen FM-Produkte werden beschrieben genauso wie Methoden zur Berechnung des FM-Marktvolumens generell und in der Schweiz.

The perceived value of Facility Management in Swiss hospitals

How is the value of Facility Management perceived in public and private hospitals in Switzerland?
from Prof. Dr. Susanne Hofer and Heidi Stampfli

Hospitals head of FM were asked about the felt (actual) and desired (target) perception of six attributes associated with FM.

The respondents were also asked to estimate the in-house appreciation of FM in comparison with the appreciation of medicine and nursing areas. Results suggest that appreciation of the medicine and nursing areas was estimated as significantly and approximately five times, higher than the FM one.

Outsourcing of Facility Services in Swiss Hospitals

Particularly services belonging to the area of facility mangement, with regard to the successive implementation of a new remuneration system, DRG, by 2012.
from Prof. Dr. Susanne Hofer and Michael Rohrer

Even though DRG will be introduced to acute hospitals only, rehabilitation and psychiatric clinics do not practise different outsourcing habits. The 42 respondents of acute hospitals believe that there will be an increase in outsourcing in the near future, largely because German acute hospitals already outsource far more services than Swiss ones only a year after DRG implementation.

FM-Blueprinting

Schaffung von interdisziplinärer Transparenz für die Kern- und Unterstützungsprozesse
von Daniel von Felten / Prof. Dr. Christian Coenen / Mirjam Schmid

Eine wichtige unternehmerische Aufgabe besteht in der Koordination und Abstimmung der Unternehmungsprozesse. Ein professionelles Prozessmanagement versucht, die Effizienz und Effektivität der Kernprozesse zu optimieren, um damit Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Zugleich sollten auch die Supportprozesse detailliert betrachtet werden, da diese das Kerngeschäft unterstützen. Sehr häufig werden Support- und Kernprozesse isoliert voneinander betrachtet. In diesem Beitrag wird eine Methode zur Analyse und Visualisierung vorgestellt, welche hilft, die Schnittstellen zwischen Kern- und Supportprozessen aufeinander abzustimmen.

Wissensmanagement und mobiles Wissensmanagement im lernenden Unternehmen

Sechs Thesen zu Akquisition, Speicherung und Verteilung von Informationen und Wissen im Facility Management
von Prof. Dr. Lukas Windlinger

Wissensmanagement als integratives Interventionskonzept zur Gestaltung der organisationalen Wissensbasis wird für FM-Organisationen zu einem wichtigen Thema, ist aber theoretisch und praktisch noch wenig ausgearbeitet. Anhand von sechs Thesen wird die Rolle von (mobilen) Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Wissensmanagement diskutiert.

Nachhaltigkeits-Check für die Reinigung

von Irina Pericin Häfliger

Die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens in der Reinigung geht weit über die Frage der Verwendung von umweltverträglicher Chemie hinaus.

Das Working Paper enthält 48 Fragen zur Selbstbewertung. Weiter werden rund 20 Labels vorgestellt, die entweder Produkte, Dienstleistungen, Gebäude oder Unternehmen mit Bezug zum Erbringen nachhaltiger Reinigungsleistungen zertifizieren, um die Kommunikation zwischen den Anspruchsgruppen zu vereinfachen.

Lohnstrukturen und Einflussfaktoren des Salärs in der FM Branche der Deutschschweiz

von Daniel von Felten / Prof. Dr. Christian Coenen / Mirjam Pfenninger / Doris Waldburger

Präsentiert werden die Resultate der FM Salärstudie 2010. Sie stellt die zentralen Einflussfaktoren des Salärs im Facility Management der Deutschschweiz dar. Die wichtigsten Faktoren, die das Salär positiv beeinflussen sind das Alter, die Aus- und Weiterbildung auf Hochschulebene sowie eine hohe Budgetverantwortung.

Die Lohnstudie kann FM-Arbeitgebern sowie FM-Stellensuchenden als Orientierungshilfe bezüglich der lohnbestimmenden Merkmale in der Lohnvereinbarung dienen.