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Magazin ZHAW-Jahresbericht 2017

Highlights aus der Forschung 2017

Im Alter spielend fitter werden

Senioren trainieren mit 3D-Sudoku ihre Arme und Schultern.

Im Alter können alltägliche Aufgaben zu grossen Herausforderungen werden. Aktivitäten wie Ankleiden, längeres Gehen oder das Erreichen von Gegenständen in höheren Schränken können problematisch werden. ZHAW-Forschende haben innerhalb des EU-Forschungsprogramms «WeTakeCare» das Potenzial von neuen Technologien untersucht und Trainingsspiele entwickelt, welche die Autonomie von älteren Menschen fördern. Beispielsweise werden mit 3D-Sudoku die Beweglichkeit und Kraft von Armen und Schultern trainiert. So kann spielerisch die Beweglichkeit und Autonomie gefördert werden.

Beitrag «Im Alter spielend fitter werden»

Intelligentes Exoskelett entwickelt

In der EU erkranken rund 44 Millionen Industriearbeitende aufgrund starker körperlicher Belastung. Daher wurde Robo-Mate entwickelt. Dieses vielseitig einsetzbare Exoskelett soll insbesondere das Heben schwerer Lasten erleichtern und damit Arbeitsunfälle und Erkrankungen reduzieren. Da häufig die Kompressionskräfte im unteren Rücken ein Problem darstellen, sollen die Forschungstätigkeiten speziell am Körpermodul weitergeführt werden, da dieses die Kompressionskräfte beim Rumpf ausgleicht.

Beitrag «Intelligentes Exoskelett entwickelt»

Wissenstransfer: Revolution der Schokoladenwelt

Dieter Meier ist Künstler, Schauspieler, Autor, Fleisch- und Weinproduzent, Gastronom und seit neustem Schokoladenhersteller.

Dieter Meier, einer der Gründer der Elektro-Pop-Band Yello, will mithilfe der ZHAW die Schokolade neu erfinden. Ein kleines Team am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation entwickelte ein neuartiges Verfahren, bei dem schlussendlich ein «Schokoladenbaukasten» aus Kakaobutter, Kakaopulver, Polyphenolen und den reinen Aromamolekülen entsteht. Damit lässt sich eine neuartige Schokolade herstellen, die die originären Aromen enthält und weniger bitter und sauer schmeckt. Dadurch wird es möglich, hochprozentige Schokoladen mit über 80 Prozent Kakaogehalt zu erzeugen, die deutlich weniger Zucker enthalten.

Interview mit Dieter Meier

Vier Jahre Forschen für die Energiewende

Nach der Fukushima-Katastrophe 2011 verstärkte die Schweiz die Bestrebungen in Richtung nachhaltige Energieversorgung. Die ZHAW beschloss 2013, Energie zu ihrem Schwerpunkt zu machen. Der Forschungsschwerpunkt bestand aus drei Komponenten: Teilnahme an den neu entstandenen Kompetenzzentren für die Energieforschung des Bundes (SCCER), interne Projektfinanzierung zum Kompetenzaufbau («Energie-Call») sowie die «Forschungsplattform Energie» zur Förderung der internen Vernetzung und der Erarbeitung interdepartementaler Projekte. Ein Evaluationsbericht kommt zum Schluss, «dass sich die ZHAW über die letzten drei bis fünf Jahre unter den Fachhochschulen der Schweiz in der Energieforschung eine führende Position erarbeitet hat.»

ZHAW ist «Leading House South Asia and Iran»

Die ZHAW ist seit Anfang 2017 «Leading House» für die Forschungszusammenarbeit der Schweiz mit Südasien und dem Iran. Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI fördert die ZHAW Kooperationen mit den wichtigsten wissenschaftlichen Institutionen in den Ländern Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan, Sri Lanka und Iran. Die School of Management and Law koordiniert im Auftrag der ZHAW die «Leading House»-Aufgaben. Im Zentrum steht die Förderung der internationalen Forschungszusammenarbeit in der Frühphase sowie junger Forschender.

«Leading House South Asia and Iran»

Den gesellschaftlichen Wandel erforschen

Interdisziplinäres ZHAW-Projekt: Welches Integrationspotenzial haben öffentliche Stadträume wie der Zürcher Röschibachplatz?

Insbesondere Globalisierung und Digitalisierung fordern die Kapazität unserer Gesellschaft zur Integration heraus. Verschiedene Fachdisziplinen sind sich einig, dass unsere europäischen Gesellschaften eher schlecht auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereitet sind. Aus diesem Grund hat die ZHAW den Forschungsschwerpunkt «Gesellschaftliche Integration» eingerichtet. Damit geht die ZHAW drängende gesellschaftliche Fragen an: 14 Projekte werden für zwei Jahre gefördert.

Leichteste Betonbrücke der Welt

ZHAW-Forschende haben mit von ihnen entwickelten Betonplatten eine Brücke saniert. Die Betonplatten sind mit Carbon armiert. Dies mach die Brücke dünn und rostfrei, sowie leichter als alle anderen. Carbon respektive Kohlenstoff ist zehnmal tragfähiger und fünfmal leichter als Armierungsstahl. «Neben dem Einsatz in Neubauten eignen sich die entwickelten Platten auch sehr gut für die Sanierung bestehender Bauwerke, deren Lebensdauer sich dadurch beträchtlich verlängert», erklärt Josef Kurath vom Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen.

Beitrag «Leichteste Betonbrücke der Welt»

Kinderhandprothesen aus dem 3D-Drucker

ZHAW-Studierende haben Handprothesen entwickelt, die auch für Kinder in Entwicklungsländern erschwinglich sind. Sie funktionieren ohne Hightech und die Teile stammen aus dem 3D-Drucker.

Medienmitteilung «Kinderhandprothesen aus dem 3D-Drucker»

Highlights aus der Lehre 2017

Digital studieren

Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. So eröffnet sie beispielsweise neue Möglichkeiten, wie wir an Hochschulen lehren und lernen. Drei Projekte, die sich mit diesem Thema beschäftigen, wurden am Hochschultag 2017 vorgestellt: Virtual Reality in einem Pilot-Projekt im Ingenieursunterricht an der School of Engineering, Blended-Learning-Studiengang «Flex» an der School of Management and Law und Auslagerung des Lernens von Faktenwissen in E-Learning-Einheiten aus dem Departement Departement Life Sciences und Facility Management.

Beitrag «Digital studieren»

Neue Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Wissenschaftliche Mitarbeitende an Fachhochschulen mussten bisher an eine Universität wechseln, wenn sie einen Doktortitel (PhD) erlangen wollten. Nun ist es, dank Kooperationsprogrammen mit anderen Universitäten und mit Unterstützung des Bundes, möglich, eine Doktoratsausbildung an der ZHAW zu absolvieren. Neu werden an der ZHAW sieben Kooperationsprogramme angeboten. Damit ist die ZHAW die Schweizer Fachhochschule mit dem grössten Angebot im Bereich des sogenannten dritten Zyklus.

Beitrag «Neue Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs»

Highlights aus dem Bereich Weiterbildung 2017

Mehrheit erlebt Digitalisierung positiv

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wurde in einer ZHAW-Studie untersucht. Darauf basierend entstand ein Weiterbildungsangebot, welches den Menschen ins Zentrum des digitalen Wandels stellt.

Auf veränderte Berufsbilder reagieren

Es gibt viele Berufsbereiche, die momentan im Wandel sind. Haupttreiber ist wie vielerorts die Digitalisierung. Eine der wichtigsten Aufgaben der Weiterbildung ist es deshalb, auf diesen immer schneller werdenden Wandel zu reagieren. Die ZHAW reagiert auf diese Entwicklungen beispielsweise mit dem 2017 neu gestarteten MAS Digitale Transformation der School of Management and Law oder dem MAS Data Science an der School of Engineering.

Beitrag «Auf veränderte Berufsbilder reagieren»

Die Highlights aus unserem Campus 2017

Wachstum ruft nach Plan

Seit der Gründung der ZHAW 2007 hat sich die Zahl der Studierenden mehr als verdoppelt. Mit 12'800 Studierenden und 7'000 Weiterbildungsteilnehmenden steigt der Bedarf der ZHAW an geeigneten Räumlichkeiten laufend. Einige Bauprojekte wurden deshalb bereits realisiert, in Winterthur und Wädenswil sind weitere Um- und Neubauten geplant.

Beitrag «Wachstum ruft nach Plan»

ZHAW-Qualitätsstrategie: Reflexion auf hohem Niveau

Ein Teil der 2015 verabschiedeten Qualitätsstrategie sind Peer-Reviews aller Einheiten der ZHAW. Das erste Peer-Review betraf unsere Hochschulleitung und wurde 2017 durchgeführt. Nach einer Selbstevaluation wurde sie anschliessend durch externe Peers evaluiert.

Beitrag «ZHAW-Qualitätsstrategie: Reflexion auf hohem Niveau»

Mentoring Pro Diversity

Das Mentoringprogramm wendet sich an wissenschaftliche Assistierende und Mitarbeitende, Dozierende und Mitarbeitende der Verwaltung. 251 Mentees haben zwischen 2008 und 2016 an diesem Kooperationsprojekt der PHZH, ZHAW und ZHdK teilgenommen. Die Bilanz ist positiv: Neun von zehn Teilnehmenden betrachten es laut einer Umfrage als persönlichen Gewinn. 2017 hat die Stabsstelle Diversity der ZHAW, die das Mentoringprogramm ZFH leitet, das Angebot evaluiert und überarbeitet. Ende 2017 ist das Nachfolgeprogramm unter dem Namen «Mentoring pro Diversity» gestartet.

Mentoring Pro Diversity