Von Maus, Mond und Mutter Erde: Mit der Kinderuniversität Winterthur in die Naturwissenschaften eintauchen

Auch in diesem Jahr lädt die Kinderuniversität Winterthur Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Primarstufe zu spannenden Vorlesungen ein: An insgesamt sieben Nachmittagen nehmen Fachleute die Kinder mit auf eine Reise in die Welt der Naturwissenschaften. Dabei wird nicht nur zugehört, sondern auch experimentiert.

Warum fällt der Apfel vom Baum? Und warum schweben Astronauten im Weltall? Fragen zur Schwerkraft lassen sich am besten mit physikalischen Experimenten beantworten. Gleich zu Beginn der diesjährigen Kinderuniversitätsreihe am 25. Oktober 2017 bietet ZHAW-Dozent Patrik Eschle den Schülerinnen und Schülern eine Physikshow mit Experimenten rund um die Gravitation. In den sechs folgenden Veranstaltungen beschäftigen sich die Kinder dann mit weiteren Themen aus den Naturwissenschaften: Wie leben Mäuse und Spinnen im Verborgenen? Wie können wir zum Mond reisen und was gibt es dort zu sehen? Wie sprechen Affen miteinander und wie können wir Menschen mit Geheimschriften kommunizieren?

Keine Hemmungen vor Kinderpublikum

«Ausgewiesene und zum Teil bekannte Personen aus der Wissenschaft halten die Vorträge», erklärt Peter Lippuner, Präsident der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Winterthur (NGW) und Initiator der hiesigen Kinderuniversität. «Erfreulicherweise zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler keine Hemmungen, vor einem Kinderpublikum aufzutreten.» Erfahrungen aus den letzten sieben Jahren zeigen, dass sie sich oftmals von der Freude und dem ungebrochenen Interesse anstecken lassen und in der anschliessenden Diskussion auch vieles von sich selber preisgeben. Denn elementarer Bestandteil eines jeden Vortrags ist die grosse Fragerunde am Ende, bei der es den Wissensdurst der gut 300 Kinder im Saal zu stillen gilt.

«Neugierde ist gefragt, sonst nichts»

Neben der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT und der Stadt Winterthur unterstützt auch die ZHAW School of Engineering die Kinderuniversität. Die Nachwuchsförderung wird in Anbetracht des Fachkräftemangels in technischen Branchen immer wichtiger. «Mit Angeboten wie diesem wollen wir den Kindern frühzeitig einen spielerischen Zugang zur naturwissenschaftlichen Welt ermöglichen und sie so für wichtige Bereiche in der zukünftigen Arbeitswelt begeistern», sagt Thomas Järmann, Leiter Lehre an der ZHAW School of Engineering. Und Peter Lippuner betont, dass kein Vorwissen nötig ist, sondern alle interessierten Kinder willkommen sind: «Neugierde ist gefragt, sonst nichts.»

Weitere Infos und Anmeldung: www.kinderuniversitaet-winterthur.ch