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Stadtpolizei Zürich setzt auf Bodycams

Stadtrat Richard Wolff wird dem Gemeinderat einen Antrag stellen zur Einführung von Bodycams. Der Entscheid basiert unter anderem auf Ergebnissen einer ZHAW-Studie.

Zwei Polizisten und eine Polizistin stehen mit dem Rücken zur Kamera und schauen auf die Zücher Limmat. Im Hintergrund  sieht man das Zürcher Fraumünster.

«Körperkameras» oder «Bodycams» werden von der Polizei weltweit immer häufiger eingesetzt: Auch in Zürich sind sie ein Thema. Patrik Manzoni und Dirk Baier vom Institut für Delinquenz und Kriminalprävention der ZHAW Soziale Arbeit haben im Auftrag der Stadtpolizei Zürich eine Studie zur Wirkung von Bodycams durchgeführt.

Im Zentrum der Forschung standen die Fragen, ob Bodycams dem Schutz der Polizei dienen und ob sie das Verhalten der Polizistinnen und Polizisten gegenüber der Bevölkerung optimieren. Zudem gibt die Studie Aufschluss darüber, wie die Bodycams von Polizei, Bevölkerung und Quartierbevölkerung erlebt wurden.

Die Studie zeigte, dass Bodycams einen in der Tendenz günstigen Effekt haben, welcher jedoch nicht statistisch signifikant abgesichert ist. Die Stadtpolizei Zürich spricht sich dennoch für den Einsatz von Bodycams aus, da Hochrechnungen eine relevante Wirkung aufzeigen würden. Die Bodycams dürften allerdings erst zum Einsatz kommen, wenn das Parlament der Stadt Zürich eine entsprechende Verordnung verabschiedet hat.