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«Die digitale Transformation soll in unsere DNA übergehen»

Im Zentrum der digitalen Transformation soll der Mensch stehen. Am Kickoff-Workshop der strategischen Initiative ZHAW digital brachten deshalb Mitarbeitende ihre persönlichen Vorstellungen zur digitalen Transformation an der ZHAW ein.

Rund 200 Mitarbeitende der ZHAW eröffneten am Mittwoch, 10. April die strategische Initiative ZHAW digital.
Der Rektor Jean-Marc Piveteau begrüsst die Anwesenden.
In 30 Sekunden durften Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Vorstellungen präsentieren.
Im Rahmen eines Open Space Setup wurden die Ideen in wechselnden Gruppen konkretisiert.
v.l.n.r.: Peter Büschlen vom Künstlerduo ChrisPierre Labüsch, Jean-Marc Piveteau, Rektor, Thilo Stadelmann, wissenschaftliche Leitung Strategische Initiative Digitale Transformation und Daniel Baumann, geschäftsführende Leitung Strategische Initiative Digitale Transformation.

Innert weniger Minuten war die schwarze Wand vollgeklebt mit farbigen Zetteln, 50 mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer buhlten um die Gunst der Kolleginnen und Kollegen und am Ende hinterliess ein lauter Knall einen bleibenden Eindruck: Am Kickoff-Workshop zur strategischen Initiative ZHAW digital am 10. April sprudelten die Ideen nur so. Rund 200 Mitarbeitende diskutierten lebhaft in urban-konstruktivem Ambiente am Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen in Winterthur. Alles drehte sich um die Frage, wie sich die Hochschule in der digitalen Transformation gut positionieren kann.

Mitarbeitende bringen sich ein

«Wir wollen das Thema Bottom-up angehen, im Sinne einer Grassroots-Bewegung», erklärte Daniel Baumann, Co-Leitung und Managing Director der strategischen Initiative. Sein Pendant, Scientific Director Thilo Stadelmann, ergänzte: «Die digitale Transformation soll in unsere DNA übergehen.» Zwar gibt es schon heute an der ZHAW zahlreiche Projekte und Experten im Bereich Digitalisierung. Doch nun wolle man die Chancen gemeinsam noch besser nutzen.

Rektor Jean-Marc Piveteau betonte: «Das Bildungssystem sowie die Forschung werden sich innert weniger Jahre massiv verändern.» Es gelte, Kompetenzen zu verbinden und transdisziplinäre Ansätze zu stärken.

Mehr Spass beim Online-Lernen

Nach einem ersten allgemeinen Brainstorming zur Digitalisierung an der ZHAW, hatten 50 mutige Anwesende je 30 Sekunden Zeit, ihre Vorschläge vor dem Plenum zu pitchen. Danach setzten sich alle im Rahmen eines sogenannten Open Space in wechselnden Gruppenbesetzungen mit diesen Ideen intensiver auseinander und bewerteten sie abschliessend.

Zu den Vorschlägen mit den meisten Punkten gehörten eine attraktive und barrierefreie Gestaltung der E-Learning-Plattform Moodle und ein Studierenden-Portal. Ebenso fanden der Vorschlag eines «Hype-and-Trend-Labs» grossen Anklang, in dem neue Technologien erlebbar gemacht werden, ein Talent Pool für lebenslanges Lernen, eine Online-Studienberatung sowie ein Netzwerk zur Verbesserung digitaler Skills. Sämtliche eingegangenen Ideen wollen die Verantwortlichen bis Ende April sichten und danach neben weiteren strategischen Projekten die Umsetzung der Top Five in Angriff nehmen.

Ein Knall hinterlässt «Eindruck»

Der Startschuss für die geplanten Massnahmen erfolgte gleich nach der gut dreistündigen Veranstaltung auf künstlerische Art: Das Performance-Duo ChrisPierre Labüsch liess eine 50 Kilogramm schwere Kugel mit einem Katapult auf eine Metalltafel mit dem ZHAW-Logo knallen. Der entstandene tiefe «Eindruck» wird im Büro der Verantwortlichen sinnbildlich für den Impact, den die Initiative haben soll, ausgestellt. Zunächst gaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber ganz analog und persönlich einem wohlverdienten üppigen Apéro Riche und eigens für den Kickoff-Workshop komponierten elektronischen Beats in der Labüsch-Bar hin.