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«Siedlungsbiografien entwerfen. Transformation statt Totalersatz»

Eine Publikation des IKE Instituts Konstruktives Entwerfen wirft die Frage auf, wie mit Bestandessiedlungen ressourcenschonend umgegangen werden kann und zeigt vielversprechende Lösungsansätze als Alternative zu Ersatzneubauten und Instandsetzungen auf.

Titelblatt der Publikation «Siedlungsbiografien entwerfen. Transformation statt Totalersatz»
«Siedlungsbiografien entwerfen. Transformation statt Totalersatz», erschienen im Verlag Werk AG.

In der Schweiz besteht die Notwendigkeit eines sparsamen Umgangs mit vorhandenem Bauland. Der Druck zur inneren Verdichtung steigt. Oft werden ganze Siedlungen abgerissen, um für einen Ersatzneubau Platz zu schaffen – längst bevor die Gebäude am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind. Was damit verloren geht, sind wertvolle Bausubstanz, Spuren kultureller Praxis, günstiger Wohnraum und grosse Mengen an grauer Energie.

Die vorliegende Studie entstand im Rahmen eines Entwurfskurses, der gleichzeitig Forschungsprojekt in Kooperation mit externen Projektpartnern war. Dieses ging der Frage nach, was für ein Wertebegriff bei der Abwägung zwischen Abbruch und Neubau oder Erneuerung und Ergänzung auf den Gebäudebestand angewandt werden muss. Neben wirtschaftlichen Aspekten ist auch zu bedenken, dass es sich um ein vertrautes Zuhause, einen Ort der Begegnung und des sozialen Austauschs, einen Freiraum mit entstandener Vegetation handelt. Wenn wir diese Betrachtungsweise zu schätzen lernen, wird Verdichtung im Bestand zur Selbstverständlichkeit.

Die Publikation kann über die Webseite von «werk, bauen + wohnen» bestellt werden.