NZZ am Sonntag berichtet über nachhaltige Tourismusentwicklung in Campo Vallemaggia
Wie können abgelegene Bergdörfer touristisch attraktiv bleiben, ohne ihre Identität zu verlieren? In der Reportage „Im Anti-Selfie-Tal“ der NZZ am Sonntag ordnet Stefan Forster aktuelle Entwicklungen rund um nachhaltigen Tourismus und Berggebietsentwicklung ein.
Das Tessiner Bergdorf Campo Vallemaggia steht im Mittelpunkt der Reportage „Im Anti-Selfie-Tal“ im NZZ am Sonntag Magazin. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen abgelegener Bergdörfer zwischen Abwanderung, sanftem Tourismus und dem Wunsch, ihre kulturelle Identität zu bewahren.
In diesem Zusammenhang kommt auch Stefan Forster zu Wort. Er ordnet die Entwicklung touristischer Bergregionen aus wissenschaftlicher Perspektive ein und thematisiert die Chancen und Grenzen nachhaltiger Tourismusstrategien im alpinen Raum. Dabei verweist er unter anderem auf die Bedeutung regionaler Wertschöpfung, naturnaher Angebote und lokaler Beteiligung für eine langfristig tragfähige Entwicklung.
Die Reportage zeigt exemplarisch, wie Bergdörfer heute zwischen touristischer Sichtbarkeit, wirtschaftlichem Druck und dem Erhalt ihrer Eigenständigkeit navigieren. Campo Vallemaggia wird dabei als Beispiel für einen bewusst zurückhaltenden, natur- und kulturorientierten Tourismus dargestellt.
Thematisch knüpft der Beitrag an zentrale Fragestellungen unserer Forschungsgruppe an: Wie kann Tourismus zur Entwicklung ländlicher Räume beitragen, ohne lokale Lebenswelten zu überformen? Und welche Formen des Tourismus stärken langfristig Natur, Kultur und Gemeinschaft in Bergregionen?
hier gehts zum Artikel: NZZ am Sonntag