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Fachgruppe Faser­verbundkonstruktionen FVK an einem der klimafreundlichsten Bauwerke weltweit beteiligt

Die Fachgruppe Faserverbundkonstruktionen FVK unterstützt im Rahmen eines Innosuisse-Projekts die Weiterentwicklung der CPC-Bauweise.

Zur Anwendung kommt die CPC-Bauweise beim Projekt «Bridge to the Future», einer Plattform für die Annahme von Aushubmaterial im Holcim-Werk Hüntwangen. Holcim entwickelte dafür einen massgeschneiderten Beton, bei dem erstmals ein klinkerfreier Zement eingesetzt wurde, der im Vergleich zu einem herkömmlichen Zement 63% weniger CO₂-Emissionen aufweist. Aus diesem hochfesten Beton wurden mithilfe der CPC-Technologie sehr filigrane Platten hergestellt, die gerade mal 6 cm dick, aber dennoch hoch belastbar sind. Die Platten sind mit dünnen vorgespannten Carbondrähten bewehrt. Da Carbon eine sehr hohe Zugfestigkeit aufweist und nicht korrodiert, kann gänzlich auf Korrosionsschutz verzichtet werden, wie er im klassischen Stahlbetonbau erforderlich ist. Die Fachgruppe FVK erarbeitete mittels Machbarkeits- und Traglastversuchen die ingenieurtechnischen Randbedingungen für die Herstellung der Platten, die materialtechnischen Grundlagendaten für die statische Dimensionierung und den gestalterischen Entwurf der Brücke.

Weitere Informationen unter www.holcim.ch

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