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Teilnehmende berichten: Luzius Burkhard

Luzius Burkhard absolvierte an der ZHAW am Departement Soziale Arbeit den CAS Organisationen verstehen und entwickeln, den CAS Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen, den CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen sowie den MAS Sozialmanagement.

Porträt von Luzius Burkhard
«Die Weiterbildung förderte bei mir das kritische Hinterfragen und half mir, mein Repertoire an Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.»

Luzius Burkhard, Leiter Betreuung und Pflege vom Pflegeheim Drusberg in Zürich Witikon

Herr Burkhard, wie sehen Ihr beruflicher Werdegang und Ihre jetzige Tätigkeit aus?
Nachdem ich die Ausbildung zum diplomierten Pflegefachmann an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich abgeschlossen hatte, arbeitete ich während zehn Jahren im Bereich Psychiatrie auf einer Akut-/Aufnahmestation. Vor zwei Jahren übernahm ich die Stelle als Leiter Betreuung und Pflege und stellvertretender Heimleiter in einem Alters- und Pflegeheim. Das Pflegeheim bietet 17 älteren und auf Unterstützung angewiesenen Menschen ein Zuhause. Es beschäftigt zwanzig Mitarbeitende in Voll- und Teilzeitstellen.

Sie haben an der ZHAW Soziale Arbeit die drei CAS «Organisationen verstehen und entwickeln», «Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen» und «Leiten in Nonprofit-Organisationen» abgeschlossen. Warum haben Sie sich für diese Weiterbildungen entschieden?
Nach einer Ausbildung und mehreren Berufsjahren im Gesundheitswesen suchte ich nach Neuem: Mich interessierte die interdisziplinäre Zusammenarbeit, und es reizte mich, gemeinsam mit einem Team das Zusammenleben von unterstützungsbedürftigen Menschen zu gestalten. Dabei war mir wichtig, neue Perspektiven kennenzulernen und mich mit Theorie und angewandter Praxis zu Organisation und Leitung auseinanderzusetzen. Die Übernahme einer Leitungsfunktion war für mich immer eine Option, weshalb ich mich schon während der Arbeit in der Psychiatrie für den CAS Organisationen verstehen und entwickeln anmeldete. Ich tat dies im Wissen um die Möglichkeit eines späteren MAS-Abschluss in Sozialmanagement. Aus familiären Gründen entschied ich mich für ein berufsbegleitendes Studium.

Was haben Sie durch die Weiterbildung erreicht und was haben Sie besonders geschätzt?
Die Weiterbildung vermittelt sehr viel aktuelles Wissen und orientiert sich vorwiegend an der Praxis. So war es möglich, neue Instrumente für den Betrieb zu erarbeiten und gute Inputs in die Arbeit unseres Teams einfliessen zu lassen.

Inwieweit bot die Weiterbildung Raum für Reflexion und eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten?
Der CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen gab mir die Möglichkeit, meine Leitungsfunktion stetig zu reflektieren und mich kritisch mit meinem Handeln auseinanderzusetzen. Dazu dienten mir die regelmässigen Unterrichtstage sowie die Gespräche mit Klassenkameradinnen und Klassenkameraden. Bei allen drei CAS war Reflexion und Auseinandersetzung ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil.

Welchen Nutzen für die Praxis ziehen Sie aus der Weiterbildung? Wie äussert sich das in Ihrem beruflichen Handeln?
In meiner jetzigen Funktion kann ich das erlernte Wissen bezüglich Organisationsentwicklung gut einbringen und umsetzen. Der CAS Organisationen verstehen und  entwickeln vermittelte mir neue Sichtweisen und Instrumente für die Gestaltung einer Organisation. Der CAS Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen schärfte mein betriebswirtschaftliches Denken. Die Weiterbildungen förderten bei mir das kritische Hinterfragen und sie haben mein Repertoire an Handlungsmöglichkeiten erweitert.

Unser modularer Aufbau ermöglicht die inhaltlich und zeitlich flexible Kombination von Lehrgängen zu einem Weiterbildungsmaster. Inwiefern war dies wichtig für Sie?
Da ich zu Beginn des Studiums nicht wusste, in welche Richtung meine berufliche Entwicklung gehen könnte, und ich mich auch nicht festlegen wollte, war es mir sehr wichtig, die Weiterbildung inhaltlich flexibel gestalten zu können. Dank des modularen Aufbaus musste ich mich nicht für «ein Gleis» entscheiden, sondern konnte mich jeweils nach einem CAS wieder neu entscheiden. Ich habe zuerst zwei CAS absolviert, welche keine Leitungsfunktion voraussetzen. Als ich dann eine Leitungsfunktion übernommen und in der Praxis Erfahrungen gesammelt hatte, war der CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen die richtige Weiterbildung im richtigen Moment.
Dabei war und ist es für mich stets wichtig, neben Beruf und Weiterbildung Zeit für Familie, Freunde und Hobbys zu haben. Der zeitlich flexible modulare Aufbau kam mir da sehr entgegen. So habe ich nach zwei CAS aus familiären und beruflichen Gründen eine Pause eingelegt. Nach dem CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen werde ich nochmals ein Jahr pausieren, um nächstes Jahr mit neuem Elan die Masterarbeit anzupacken.
(Interview vom Juni 2013)

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