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Teilnehmende berichten: Jana Holdener

Jana Holdener absolvierte an der ZHAW am Departement Soziale Arbeit den CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen, den CAS Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen und den CAS Praxisausbildung und Personalführung. Mit dem Mastermodul hat sie ihren MAS in Sozialmanagement erfolgreich abgeschlossen.

Porträt von Jana Holdener
«Methoden und Wissen aus den Weiterbildungen unterstützen mich im innovativen Denken und effizienten Handeln.»

Jana Holdener, Teamleiterin der Aussenwohngruppen in der WABE, einem Behindertenzentrum in Wald

Jana Holdener, wie sehen Ihr beruflicher Werdegang und Ihre jetzige Tätigkeit aus?
Nach meinem KV-Abschluss konnte ich vier Jahre berufliche Erfahrungen als Leiterin Administration sammeln. Bald zeichnete sich ab, dass ich meinen beruflichen Horizont über das «kaufmännischen Denken» hinaus erweitern wollte. 2002 begann ich an der Universität in Prag das Studium der Sozialpädagogik, woran ich ein Studium der Heilpädagogik in Dornach anschloss. Diese Kombination an Wissen stiess im Sozialwesen auf ein gutes Echo, und ich glaubte, meine studentische Laufbahn abgeschlossen zu haben. Nach kurzer Zeit in meinem derzeitigen beruflichen Umfeld wurde mir bewusst, dass mir zum Abrunden meiner fachlichen Kompetenzen noch einige Mosaiksteine fehlten. Deshalb führte ich meinen schulischen Werdegang an der ZHAW fort. An meiner jetzigen Tätigkeit als Teamleiterin der Aussenwohngruppen schätze ich vor allem die Autonomie des Bereiches, das breite Spektrum der Aufgaben und Projekte, die ich leiten und/- oder bei denen ich mitentwickeln darf.

Sie haben an der ZHAW Soziale Arbeit den MAS in Sozialmanagement abgeschlossen. Warum haben Sie sich für diese Weiterbildung entschieden?
Die Idee respektive die Herausforderung kam von meinem damaligen Vorgesetzten. Er machte mich mit den Weiterbildungsmöglichkeiten im weiteren sozialen Berufsfeld vertraut. Nach Abwägen verschiedener Möglichkeiten waren wir überzeugt, dass der MAS an der ZHAW der richtige Weg ist für mich. Sein Anspruch an mich hat zunächst eine negative Resonanz in mir geweckt. Schnell musste ich ihm aber anerkennen, dass er mich sehr gut eingeschätzt hat: Nämlich als Menschen, der im Leben genügend Herausforderungen braucht.

Was haben Sie durch die Weiterbildung erreicht und was haben Sie besonders geschätzt?
In der Tat hat die Weiterbildung meine fachliche Handlungs- und Entscheidungskompetenz gestärkt: durch neu erworbene Kenntnisse von  theoretischen Methoden und Modellen, praktische Fallbeispiele aus dem  Alltag, den Austausch mit den Dozierenden und Kommilitonen sowie die Projekte und Konzepte, die während der Weiterbildung entwickelt wurden. Besonders geschätzt habe ich den Abstand zur eigenen Institution und zum Arbeitsalltag, welcher mir zusätzliche Perspektiven und zumindest teilweise auch einen neuen Blick auf meinen Beruf verschaffte. Zudem bekam ich eine breitere Übersicht über das Sozialwesen der Schweiz, etwas weg von den institutionsspezifischen Problemen. Während der Weiterbildung habe ich die Unterstützung der Leitung und auch von meinem Team sehr geschätzt.

Welchen Nutzen für die Praxis ziehen Sie aus der Weiterbildung? Wie äussert sich das in ihrem beruflichen Handeln?
Der CAS Leiten in Non-Profit Organisationen hat mir eine starke Basis gegeben, um besonders schwierige Teamsituationen lösen zu können. Mithilfe des neu erworbenen Wissens konnte ich ein ganz neues Team aufbauen, durfte eine Arbeitsreintegration begleiten, erfolgreiche Teambuildings vorbereiten und leiten, neue Teammitglieder evaluieren und ein angenehmes Arbeitsklima für das Team schaffen.
Der CAS Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen erweiterte meine Sichtweise auf die Finanzierung respektive die Subventionierungssysteme sowie deren Lücken und Perspektiven. Meine Masterthesis stützte ich vor allem auf das Wissen aus diesem Modul.
Der CAS Praxisausbildung und Personalführung brachte neue Möglichkeiten für das Team im Sinne von Begleitungen und Einsichten in den Beruf, Validierungsverfahrensprozess im Team, Personalentwicklungen und Zielsetzungen.
Mein berufliches Handeln ist geprägt von Effizienz, einer klaren Linie, Handlungs- und Planungskompetenz. Anhand des Gelernten habe ich die Herausforderung annehmen können, neue Projekte umzusetzen. Dank meiner Überzeugungskraft kann ich gut alle Mitarbeitenden mit ins Boot holen und sie motivieren. Die Methoden und das Wissen aus den Weiterbildungen unterstützen mich im innovativen Denken und effizienten Handeln.

Unser modularer Aufbau ermöglicht die inhaltlich und zeitlich flexible Kombination von Lehrgängen zu einem Weiterbildungsmaster. Inwiefern war dies wichtig für Sie?
Jeder Führungsverantwortliche kann sicher bestätigen, dass die Flexibilität und Kombinationsmöglichkeiten der angebotenen Module essentiell sind für das Gelingen der Ausbildung. Man hat im Berufsalltag oft zu wenig Zeit, die neuen Methoden zu reflektieren und setzen zu lassen. Für mich ausgesprochen hilfreich waren die bewusst planbaren Pausen zwischen den Modulen.

Wie haben Sie den Lernprozess während der Weiterbildung und die Begleitung durch die Dozierenden erlebt?
Die Begleitung durch die Dozierenden und der dadurch angeschobene Lernprozess waren für mich auf einem aussergewöhnlich hohen Niveau. Ich fühle mich stolz, dass ich mit diesem hohen Niveau an der ZHAW mithalten konnte. Einige Module wie auch Dozierende werden für mich unvergesslich bleiben, sie haben mich tief beeindruckt und geprägt.

Half Ihnen diese Weiterbildung bei der beruflichen Vernetzung, hat sie Ihnen berufliche Perspektiven aufgetan?
Ja, ich habe viele neue Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen meines direkten beruflichen Umfelds und darüber hinaus kennengelernt. Dadurch ergaben sich viele neue Kontakte, interessante Gespräche, neue Ideen und Perspektiven. Dazu kamen eine Wissenserweiterung und neue Reflexionsmöglichkeiten. Manche Türen haben sich bereits geöffnet, und es besteht die Möglichkeit, dass weitere hinzukommen werden. Das Ziel, die Branche mit einer neuen Optik anschauen zu können, innovative und effiziente Lösungen umzusetzen und der Aufstieg in der eigenen Institution sollten erreicht werden.
(Interview vom Juni 2014)

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