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Teilnehmende berichten: Bruno Willi

Bruno Willi absolvierte an der ZHAW am Departement Soziale Arbeit den CAS Psychosoziale Gerontologie, den CAS Soziale Gerontologie sowie den CAS Praxisausbildung und Personalführung.

Porträt von Bruno Willi

«Im Austausch mit Fachpersonen aus anderen Bereichen der Sozialen Arbeit kamen diverse Praxiserfahrungen zur Sprache, aus denen ich lernen konnte.»

Bruno Willi, Leiter und Seelsorger der HIV-Aidsseelsorge in Zürich

Herr Willi, wie sehen Ihr beruflicher Werdegang und Ihre jetzige Tätigkeit aus?
Seit 1990 bin ich hauptsächlich im kirchlichen Sozial- und Seelsorgebereich tätig. Im Anschluss an mein Studium mit Schwerpunkt Religionspädagogik und kirchliche Jugendarbeit war ich zwei Jahre in Tschechien. Dort beschäftige ich mich mit der tschechischen Lebenswelt von Jugendlichen und Familien direkt nach der kommunistischen Wende. Nach meiner Rückkehr in die Schweiz 1995 war ich vier Jahre als kirchlicher Jugendarbeiter und Religionslehrer tätig und studierte Theologie auf dem dritten Bildungsweg. 1999 wurde ich Theologe in der Stadt Zug und wechselte im Jahr darauf in die kirchliche Gassenarbeit Luzern. Seither beschäftige ich mich mit dem Bereich HIV und Aids. In der Gassenarbeit leitete ich die Mobile Aidsprävention im Drogenbereich und studierte gleichzeitig Soziale Arbeit. 2007 übernahm ich die Co-Leitung des Aidspfarramtes Zürich. Nach einer Umstrukturierung habe ich nun bis auf weiteres die Leitung der Nachfolgeinstitution, der HIV-Aidsseelsorge Zürich, inne.

Sie haben an der ZHAW Soziale Arbeit den CAS Psychosoziale Gerontologie, den CAS Soziale Gerontologie sowie den CAS Praxisausbildung und Personalführung abgeschlossen. Warum haben Sie sich für diese Weiterbildungen entschieden?
Der Bereich Gerontologie beschäftigt mich seit Jahren. Bereits während meinem ersten Studium war ich in den Semesterferien in Pflegeheimen als Hilfspfleger tätig. Ich besuchte entsprechende Kurse beim Schweizerischen Roten Kreuz. Bei meiner kirchlichen Arbeit war die Seelsorge im Altersbereich immer ein Hauptthema. Auch im Bereich der HIV- und Aidsarbeit ist die Gerontologie ein Thema, da Demenz und gesundheitliche Einschränkungen bei Menschen mit HIV und Aids schon in jüngeren Jahren auftreten können. So sind alle drei Weiterbildungen eine theoretische Vertiefung meiner Arbeit.

Was haben Sie durch die Weiterbildungen erreicht und was haben Sie besonders geschätzt?
Die Weiterbildungen verhalfen mir zu einem enormer Wissens- und Erfahrungsgewinn für meine Arbeit. Im Austausch mit Fachpersonen aus anderen Bereichen der Sozialen Arbeit kamen diverse Praxiserfahrungen zur Sprache, aus denen ich lernen konnte. Die Studieninhalte und das Know-how der Dozierenden gaben dabei Impulse, um eigene und fremde Erfahrungen neu zu beleuchten.

Wie schätzen Sie die Inhalte der Weiterbildung in Bezug auf ihre Aktualität ein?
Die Weiterbildungen sind spannend aufgebaut. Durch das Gefäss eines Jokertages können auch aktuelle Themen eingebracht werden. Die Dozierenden erlebte ich als äusserst interessiert – auch an den Erfahrungen der Teilnehmenden. Im Gespräch mit anderen Teilnehmenden werden die Inhalte immer auch auf deren Praxisbezug «geprüft». Der Aufbau der Weiterbildung sieht einen kreativen Teil vor, der für uns Teilnehmende zukunftsgerichtet ist.

Inwieweit bot die Weiterbildung Raum für Reflexion und eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten?
Die Inhalte der Weiterbildungen werden durch die Dozierenden lebendig. Im Gespräch mit ihnen konnten die Teilnehmenden auch kritische Impulse geben, die von ihnen aufgenommen wurden. Dies trug zu einem spannenden Diskurs bei.
(Interview vom Juni 2014)

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