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Teilnehmende berichten: Andrea Dettling Artho

Andrea Dettling Artho absolvierte an der ZHAW im Departement Soziale Arbeit den CAS Gemeinwesen.

Porträt von Andrea Dettling Artho

«Früher war es mehr «learning by doing» und Intuition, heute kommt noch ein Korb voller Hintergrundwissen dazu. Ich denke umfassender, ich verstehe die Dynamik, nehme verschiedene Perspektiven ein und kann vermehrt Probleme antizipieren.»

Andrea Dettling Artho, Amt für Jugend und Berufsberatung, Bereich Gemeinwesenarbeit

Andrea Dettling Artho, wie sehen Ihr beruflicher Werdegang und Ihre jetzige Tätigkeit aus?
Nach Abschluss meines Biologiestudiums und meiner Dissertation an der Universität Zürich war ich mehrere Jahre in der Forschung tätig. Ich interessierte mich dafür, wie sich frühe Erfahrungen im späteren Leben auswirken. Mit den Geburten meiner Kinder kamen der Ausstieg aus der Forschung und der Quereinstieg in die Verwaltung. Ich leitete mehrere Jahre die Geschäftsstelle für familienergänzende Betreuung der Stadt Uster. Seit September 2014 bin ich für das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) in der Gemeinwesenarbeit tätig.

Sie haben an der ZHAW Soziale Arbeit den CAS Gemeinwesen abgeschlossen. Warum haben Sie sich für diese Weiterbildung entschieden?
Mir kam der Flyer CAS Gemeinwesen zufällig in die Hände und ich dachte: «Hey, das ist es». In meiner Arbeit befand ich mich an der Schnittstelle einer öffentlich-privaten Partnerschaft und war mit verschiedensten Anspruchshaltungen konfrontiert. Ich hatte gesunden Menschenverstand und zunehmend Erfahrung, aber mir fehlte fundiertes Hintergrundwissen über die Eigenheiten solcher Gebilde und darüber, wie man sie nachhaltig entwickelt. Mit dem CAS Gemeinwesen wollte ich diese Lücke schliessen.

Was haben Sie durch die Weiterbildung erreicht und was haben Sie besonders geschätzt?
Ich holte mir mit dem Besuch des CAS Gemeinwesen den theoretischen Hintergrund, um die Dynamik und die Aspekte eines Gemeinwesens zu verstehen und habe nun das Basiswissen, um dessen Entwicklung zu fördern und zu begleiten. Ein wichtiger Teil der Weiterbildung war das Wechselspiel zwischen theoretischem Hintergrund und Anwendung in der Praxis. Ich schätzte diesen Ansatz enorm. Wesentlich zum Erfolg des CAS trugen zudem die verschiedenen Erfahrungen und Blickwinkel der anderen Teilnehmenden bei. Der Aufbau des CAS förderte diesen Austausch und liess diesem wichtigen Aspekt genügend Raum.

Welchen Nutzen für die Praxis ziehen Sie aus der Weiterbildung? Wie äussert sich das in Ihrem beruflichen Handeln?
Früher war es mehr «learning by doing» und Intuition, heute kommt noch ein Korb voller Hintergrundwissen dazu. Mein bisheriges Wissen und meine bisherigen Erfahrungen verknüpften sich mit dem neu erworbenen Wissen. Ich denke umfassender, verstehe die Dynamik, nehme verschiedene Perspektiven ein und kann vermehrt Probleme antizipieren. Zudem lernte ich ein paar Methoden, die mir heute im Alltag nützlich sind.

Wie haben Sie den Lernprozess während der Weiterbildung und die Begleitung durch die Dozierenden erlebt?
Während des CAS wurde mir ein Füllhorn von Informationen geboten und ich genoss es, Neues zu lernen. Ich schätzte es, dass wir immer wieder aktiv in den Unterricht einbezogen wurden und die Erfahrungen der Dozierenden und Teilnehmenden ein wesentlicher Bestandteil der Wissensvermittlung waren. Während des CAS gelang es mir nicht immer, die Verknüpfung zwischen den einzelnen Themenblöcken zu machen, heute in der Praxis geschieht dies nun automatisch.

Half Ihnen diese Weiterbildung bei der beruflichen Vernetzung, hat sie Ihnen berufliche Perspektiven aufgetan?
Ja, mir öffneten sich beruflich neue Türen, was mich zu einem Stellenwechsel motivierte. Ich habe ja keine Grundausbildung im Sozialbereich und neben dem persönlichen Wissensgewinn kann ich nun eine Weiterbildung in diesem Bereich vorweisen.
(Interview vom Juni 2015)

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