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Tagung «Grenzüberschreitende Mobilität älterer Migrantinnen und Migranten: eine Herausforderung für die Soziale Arbeit?»

Donnerstag, 30. Januar 2020

Tagung: grenzüberschreitende Mobilität

«Transnationale Vernetzung zu thematisieren, ist in der Beratung die Kür, nicht die Pflicht.» (Zitat aus Interview mit einem Sozialarbeiter)

Welchen Bezug haben ältere Migrantinnen und Migranten zu ihrem Herkunftsland? Welche Bedürfnisse, Unsicherheiten und Fragen haben sie, wenn sie transnational mobil sind oder sein möchten? Wie gehen Sozialarbeitende mit dieser Thematik um und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für sie?

Sozialarbeitende, die beratend im Alters- und Migrationsbereich tätig sind, haben zunehmend mit älteren Menschen mit Migrationshintergrund zu tun. Ein Grossteil dieser Gruppe sind Personen, die in den 50er- bis 70er-Jahren in die Schweiz gekommen sind und sich nun im Rentenalter verstärkt mit ihrer zukünftigen Lebens- und Mobilitätsform auseinandersetzen. Studien belegen, dass transnationale Lebensmuster zumindest für einen Teil dieser Personengruppe eine grosse Bedeutung haben: Etwa aufgrund von Pendelaktivitäten zwischen Herkunfts- und Aufnahmeland oder von finanziellen Transfers ins Herkunftsland, aber auch von wechselseitigen Unterstützungsleistungen nichtfinanzieller Art im pflegerischen, administrativen und emotionalen Bereich. 

Diese «transnationalen Bezüge» fordern die Soziale Arbeit heraus, ist sie bisher doch eher lokal orientiert. Die halbtägige Veranstaltung reflektiert den Bezug älterer Migrantinnen und Migranten zu ihrem Herkunftsland sowie den Umgang der Sozialen Arbeit damit. Sie stützt sich auf Erkenntnisse aus einer aktuellen ZHAW-Studie sowie auf die Erfahrungen von Fachleuten aus der Beratung und von älteren Personen mit Migrationshintergrund.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.