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WBK Prävention und Intervention in der Schule

Kinder und Jugendliche erhalten in der Schule nicht nur fächerbezogenes Wissen, sondern eignen sich durch die Interaktionen mit Gleichaltrigen auch wichtige persönliche Kompetenzen an. Fachpersonen der Sozialen Arbeit und der Schule können diese Bildungsprozesse unterstützen und lenken, indem sie Angebote zur Förderung von Sozialkompetenz und Zivilcourage in den schulischen Alltag integrieren. Im Zusammenleben können jedoch auch Konflikte und Krisen entstehen, welche Kinder und Jugendliche nicht mehr alleine zu lösen vermögen. Die Fachpersonen im schulischen Kontext sind deshalb aufgefordert, gemeinsam Handlungsabläufe und Zuständigkeiten zu definieren, um insbesondere bei komplexen Konfliktdynamiken rasch und effektiv intervenieren zu können.

Auf einen Blick

Abschluss: Kursbestätigung Prävention und Intervention in der Schule

Start: 23.01.2020

Dauer: 23./24.01.2020 und 27./28.02.2020, 32 Kontaktstunden

Kosten: CHF 1'400.00

Durchführungsort: 

ZHAW, Departement Soziale Arbeit, Hochschulcampus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich

Unterrichtssprache: Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Angesprochen sind Fachpersonen der Sozialen Arbeit und der Schule (Schulsozialarbeit, Fachpersonen der ausserunterrichtlichen Betreuung, Lehrpersonen, Schulleitungen), welche ihre fachliche Qualifikation für die interdisziplinäre Umsetzung von Präventionsangeboten und Interventionen in der Schule erweitern wollen.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen vielfältige, unmittelbar anwendbare Methoden für die Arbeit mit Klassen zur Stärkung von Sozialkompetenz und Zivilcourage;
  • kennen verschiedene Interventionsmöglichkeiten zur Bearbeitung von (Cyber-)Mobbing und komplexen Konfliktdynamiken und
  • haben sich mit ihrer Rolle und ihrer Funktion im Schulentwicklungsprozess und in der interdisziplinären Zusammenarbeit auseinandergesetzt.
     

Inhalt

Der Kurs vermittelt den Teilnehmenden ein vielseitiges Handlungsrepertoire in den Aufgabenbereichen Prävention und Intervention im schulischen Kontext. Reflexionssequenzen unterstützen den Transfer der vermittelten Inhalte in die eigene Berufspraxis. Inhalte des Kurses sind:

  • methodisches Vorgehen in der Arbeit mit Gruppen sowie Tools für Sozialkompetenztrainings und Förderung des Klassengeists für alle Schulstufen (Zivilcourage, Konflikttrainings, innerer Schiedsrichter, Auseinandersetzen mit Werten, spielend lernen, Einsatz von verschiedenen Hilfsmitteln wie Handpuppe, Bücher, Spiele, Filme etc.)
  • Bearbeitung von komplexen Konflikten (mehrere Klassen involviert, im Freizeitbereich ausgelöst, Eltern involviert, vorhandene Straftat) sowie Interventionsmöglichkeiten bei (Cyber-)Mobbing
  • Klärung von Rollen, Aufgaben und Zuständigkeiten der involvierten Fachpersonen
  • Implementierung von Präventionskonzepten in der Schule (Verankerung, Nachhaltigkeit, Abstimmung Kindergarten bis Oberstufe, strategische Ebene)

 

Methodik

  • Grundlagenreferate/Wissensinput
  • Vertiefende Diskussionen und Erfahrungsaustausch
  • Reflexionssequenzen
  • Fallbearbeitung aus der Berufspraxis

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

  • Christine Mäder, Sozialarbeiterin FH, Sozialpädagogin HF, Schulsozialarbeiterin, Supervisorin und Coach bso, Mediatorin FH
  • Rahel Lischer, Sozialarbeiterin FH, Mediatorin SDM-FSM, dipl. Heilpädagogin, Schulsozialarbeiterin

Anmeldung

Anmeldeinformationen

Da dieser Kurs gleichzeitig eine Unterrichtseinheit des CAS Schulsozialarbeit ist, bleibt Ihre Anmeldung bis zum CAS-Anmeldeschluss vom 6. Juni 2019 provisorisch (CAS-Teilnehmende haben Vorrang).

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
23.01.2020 19.12.2019 Anmeldung