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WBK Gesundheitsförderung, Prävention und Intervention in der Schule

Der Kurs vermittelt ein vielseitiges Handlungsrepertoire in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Intervention im schulischen Kontext. Im Fokus stehen Rollenklärung, Konfliktbearbeitung und Implementierung von Präventionskonzepten. Reflexionssequenzen unterstützen den Transfer der vermittelten Inhalte in die eigene Berufspraxis.


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Auf einen Blick

Abschluss:

Kursbestätigung Gesundheitsförderung, Prävention und Intervention in der Schule

Start:

10.03.2022

Dauer:

10./11./24./25.03.2022, 4 Unterrichtstage (32 Kontaktstunden)

Kosten:

CHF 1'400.00

Durchführungsort: 

ZHAW Soziale Arbeit, Campus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

Unterrichtssprache:

Deutsch

Unterrichtszeiten: 

08.45 bis 16.45 Uhr

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Fachpersonen der Sozialen Arbeit und der Schule (Schulsozialarbeit, Fachpersonen der ausserunterrichtlichen Betreuung, Lehrpersonen, Schulleitungen), die ihre fachliche Qualifikation für die interdisziplinäre Umsetzung von Angeboten der Gesundheitsförderung, Prävention und Intervention in der Schule erweitern wollen.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen vielfältige unmittelbar anwendbare Methoden für die Arbeit mit Klassen zur Stärkung der überfachlichen Kompetenzen,
  • kennen verschiedene Interventionsmöglichkeiten zur Bearbeitung von (Cyber-)Mobbing und komplexen Konfliktdynamiken,
  • haben sich mit ihrer Rolle und ihrer Funktion im Schulentwicklungsprozess und in der interdisziplinären Zusammenarbeit auseinandergesetzt und
  • kennen die Bedeutung der Schulsozialarbeit für die Umsetzung des Lehrplans 21.

Inhalt

Kinder und Jugendliche erhalten in der Schule nicht nur fächerbezogenes Wissen, sondern eignen sich auch wichtige überfachliche Kompetenzen an. Fachpersonen der Sozialen Arbeit und der Schule können diese Bildungsprozesse unterstützen und lenken, indem sie Angebote zur Förderung von personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen (z.B. Sozialkompetenz und Zivilcourage) in den schulischen Alltag integrieren.

Im Zusammenleben können jedoch auch Konflikte und Krisen entstehen, welche Kinder und Jugendliche nicht mehr allein zu lösen vermögen. Die Fachpersonen im schulischen Kontext sind deshalb aufgefordert, gemeinsam Handlungsabläufe und Zuständigkeiten zu definieren, um insbesondere bei komplexen Konfliktdynamiken rasch und effektiv intervenieren zu können.

Inhalte des Kurses sind:

  • methodisches Vorgehen in der Arbeit mit Gruppen sowie Tools für Sozialkompetenztrainings und Förderung des Klassengeists für alle Schulstufen (Zivilcourage, Konflikttrainings, innerer Schiedsrichter, Auseinandersetzen mit Werten, spielend lernen, Einsatz von verschiedenen Hilfsmitteln wie Handpuppe, Bücher, Spiele, Filme)
  • konstruktive Konfliktbearbeitung im Kontext Schule
  • Klärung von Rollen, Aufgaben und Zuständigkeiten der involvierten Fachpersonen
  • Implementierung von Präventionskonzepten im Unterricht und in der Schule (Verankerung, Nachhaltigkeit, Abstimmung Kindergarten bis Oberstufe, strategische Ebene)

Methodik

  • Grundlagenreferate/Wissensinput
  • Vertiefende Diskussionen und Erfahrungsaustausch
  • Reflexionssequenzen
  • Fallbearbeitung aus der Berufspraxis

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

  • Christine Mäder, Sozialarbeiterin FH, Sozialpädagogin HF, Schulsozialarbeiterin, Supervisorin und Coach bso, Mediatorin FH
  • Rahel Lischer, Sozialarbeiterin FH, Mediatorin SDM-FSM, dipl. Heilpädagogin, Schulsozialarbeiterin
  • Roger Keller, Dr. phil., Professor ZFH für Gesundheitspsychologie und Leiter Zentrum Inklusion und Gesundheit in der Schule, PH Zürich

Anmeldung

Zulassungskriterien

Für diesen Kurs gibt es keine Zulassungskriterien.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
10.03.2022 10.02.2022 Anmeldung