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WBK Beziehungsgestaltung im Zwangskontext

Der Kurs befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Beziehungsgestaltung im Zwangskontext in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Kernthemen sind der Umgang mit Widerstandsphänomenen, Beziehungstests, Macht und Machtgefällen sowie Strategien zur Motivationsförderung, Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung.


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Auf einen Blick

Abschluss:

Kursbestätigung Beziehungsgestaltung im Zwangskontext

Start:

auf Anfrage

Dauer:

1 Unterrichtstag (8 Kontaktstunden)

Kosten:

CHF 350.00

Durchführungsort: 

ZHAW Soziale Arbeit, Campus Zentrum, Lagerstrasse 41, 8021 Zürich (Auf Google Maps anzeigen)

Unterrichtssprache:

Deutsch

Unterrichtszeiten: 

08.45 bis 16.45 Uhr

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

  • Fachpersonen der Sozialen Arbeit und der Pflege, die tätig sind in stationären und teilstationären kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen, stationären und teilstationären sozialpädagogischen Einrichtungen sowie anderen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, in denen psychisch hoch belastete Kinder und Jugendliche oder deren Bezugspersonen betreut, begleitet oder beraten werden.
  • Fachpersonen der Sozialen Arbeit, der Pflege oder verwandter Disziplinen, die sich für eine Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder in der stationären Kinder- und Jugendhilfe mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen qualifizieren möchten.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen den Einfluss des Zwangskontextes auf die Arbeitsbeziehung,
  • kennen Widerstandsphänomene und konstruktive Strategien im Umgang damit,
  • haben sich mit Fragen von Macht und Machtgefälle auseinandergesetzt,
  • wissen, woran sie Beziehungstests erkennen und wie sie damit umgehen können und
  • kennen Strategien der Motivationsförderung sowie der individualisierten Gestaltung von Beziehungsangebot und Gesprächsführung.

Inhalt

Der Kurs befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Beziehungsgestaltung im Zwangskontext und gibt Antworten auf folgende Fragen:

  • Zwangskontext: Welche Rolle spielt er für den Beziehungsaufbau und die Beziehungsgestaltung?
  • Widerstand: Warum tritt er auf? Welche positiven Aspekte hat er? Wie können wir konstruktiv mit ihm umgehen?
  • Beziehungstests: Wann treten sie auf? Woran können wir sie erkennen? Worauf kommt es beim Umgang mit ihnen an?
  • Macht, Machtgefälle und Ohnmacht: Wie gehe ich damit in meinem Alltag um?
  • Motivationsförderung: Welche Strategien helfen? Wie kann ich sie im Alltag einsetzen?
  • Individualisierte Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung: Grundlagen und Methoden für die berufliche Praxis

Methodik

  • Wissensvermittlung im Plenum mit Schwerpunkt Praxistransfer
  • Diskussion von Praxisfragen und Beispielfällen im Plenum
  • Erfahrungs- und Wissendsaustauch im Plenum und in Kleingruppen
  • Kleingruppenarbeit: Fallarbeit und praktische Übungen
  • E-Didaktik

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

Klaus Mayer, Diplompsychologe und Psychotherapeut, Dozent ZHAW Soziale Arbeit, Institut für Delinquenz und Kriminalprävention

Anmeldung

Zulassungskriterien

Für diesen Kurs gibt es keine Zulassungskriterien.

Anmeldeinformationen

Dieser WBK ist gleichzeitig eine Unterrichtseinheit des CAS Arbeiten mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen.
Genauere Informationen zur Anmeldung werden ab ca. Herbst 2022 verfügbar sein.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
auf Anfrage