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CAS Soziale Integration bei Dissozialität und Kriminalität

Effizient und erfolgreich: Methodisches und praxisorientiertes Vorgehen.
Wer interdisziplinär mit dissozialen oder delinquenten Menschen arbeitet, ist gefordert: Es gilt, neue Ansätze aus Sozialwissenschaft und Forensik mit den eigenen Kernkompetenzen und der Alltagsarbeit zu verbinden und so – basierend auf praxisorientierten Methoden – eine fachliche Position zu entwickeln. Dabei spielt die Förderung mit dem Ziel der sozialen Integration eine entscheidende Rolle.

Stationär oder ambulant: Professionalität ist das A und O.
Die Arbeit mit Klientinnen und Klienten ist vielseitig und anspruchsvoll – ob in stationären oder ambulanten Settings: Neue Behandlungs- und Vollzugskonzepte müssen professionell und der Praxis angepasst umgesetzt werden. Die soziale Integration delinquenter Menschen ist im Vollzug ein gesetzlich verankerter Auftrag, welchem dieser CAS besonderes Augenmerk schenkt – namentlich den Möglichkeiten und Methoden der Resozialisierung und der Integration.

Profitieren Sie von neuesten Erkenntnissen aus Praxis, Lehre und Forschung.
Dieser CAS, welcher in Kooperation mit dem Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich entwickelt wurde, vermittelt die nötigen Grundlagen und stellt ausgewählte Interventionsmethoden vor. Für einen optimalen Theorie-Praxis-Transfer werden Wissen und Erfahrung der Teilnehmenden einbezogen und interdisziplinär vertieft. Es dozieren ausgewiesene Fachleute, die federführend sind bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte.

Auf einen Blick

Abschluss: Certificate of Advanced Studies in Sozialer Integration bei Dissozialität und Kriminalität (15 ECTS)

Start: 19.08.2019, 31.08.2021

Dauer: 19.08.19 bis 09.06.20, 24 Unterrichtstage (192 Kontaktstunden)

Kosten: CHF 6'900.00

Durchführungsort: 

ZHAW, Departement Soziale Arbeit, Hochschulcampus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich

Unterrichtssprache: Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Angesprochen sind Fachleute der Sozialen Arbeit und verwandter Disziplinen sowie Behörden, die sich mit dissozialem Verhalten, Delinquenz, Kriminalität und vor allem der Integration beschäftigen. Die Teilnehmenden sind in der gesetzlichen Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene tätig oder im Straf- und Massnahmenvollzug für Erwachsene, einschliesslich der Bewährungshilfe sowie weiterer Sozialdienste und Projekte.

Ziele

Dank des erworbenen Wissens und neuer Fertigkeiten stärken Absolventinnen und Absolventen ihre Motivation für die Arbeit mit der schwierigen Klientel. Sie verbessern ihre Kompetenz, gewohnte und neue Aufgaben professionell und engagiert zu erfüllen.

  • Die Teilnehmenden verfügen über aktuelles Wissen für Aufgaben in den Fachbereichen Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität und Integration sowie zur Bewältigung von Konfliktsituationen und können dieses anwenden.
  • Sie sind vertraut mit integrierenden bzw. resozialisierenden Instrumenten und Modellen aus der Praxis und können diese konkret anwenden.
  • Sie kennen ausgewählte Interventionsmethoden zur Erfüllung ihres professionellen Auftrags im jeweiligen beruflichen Handlungsfeld.
  • Sie können die Ressourcen benachbarter Fach- und Arbeitsbereiche wirkungsvoll nutzen.
  • Sie werden angeregt, die im CAS generierten Ideen zur (Re-)Integration in ihrem Arbeitsalltag umzusetzen.
Porträt von Florian Hochstrasser
«Ich habe einen Methodenkoffer mitbekommen, dank dem ich in der Praxis flexibler handeln und mit Widerstand besser umgehen kann.»

Florian Hochstrasser, Mitarbeiter im Bereich Sozialpädagogik des Aufnahmeheims Basel, geschlossene Abteilung

Inhalt

Modul 1: Einführung und Recht (5 ECTS)

  • Soziale Integration / Resilienz
  • Desistance / Viktimologie
  • Recht 1 + 2

Modul 2: Grundlagenwissen (5 ECTS)

  • Psychopathologie für soziale Berufe
  • Beziehungsgestaltung mit dissozialen Klienten
  • Straf- und Massnahmenvollzug unterschiedlich betrachtet
  • Kriminologie
  • Kompetenzförderung

Modul 3: Reintegrative Perspektiven

  • Strafmediation
  • Bildung und berufliche Integration im Vollzug
  • Übergangsmanagement
  • Migration und Kriminalität
  • Risikoorientierte Täterarbeit und TPD
  • Bewährungshilfe und Massnahmenvollzug
  • Arbeit mit Angehörigen von Inhaftierte

Fakultative Studienreise

  • Einsicht in Projekte und Besuch von Institutionen im nahen Ausland (A, D oder DK), welche in der sozialen Integration von Straftätern oder Straftäterinnen Modellcharakter aufweisen.
  • Die Studienreise ist fakultativ.
  • Die Kosten werden separat verrechnet.
«Ich habe den Anspruch, Wissen so zu vermitteln, dass es in der Alltagsarbeit umgesetzt werden kann.»

Roger Hofer, Studienleiter

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Kooperationspartner

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich

Anmeldung

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
19.08.2019 05.07.2019 Anmeldung
31.08.2021 04.06.2021

Downloads und Broschüre

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Links

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