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CAS Rückfallprävention bei Dissozialität und Kriminalität

Rückfallpräventive Arbeit mit Straftätern: wirksame Methoden gezielt einsetzen.
Das Berufsfeld der Arbeit mit dissozialen und delinquenten Menschen erfährt eine dynamische fachliche Entwicklung: Namentlich risikoorientierte und rückfallpräventive Strategien und Methoden eröffnen neue Perspektiven. Davon profitieren neben dem Straf- und Massnahmenvollzug auch Arbeitsfelder wie die Bewährungshilfe, Präventionseinrichtungen sowie ambulante und stationäre Einrichtungen der Jugendarbeit.

Der Umgang mit Klientinnen und Klienten: einmalig vielseitig.
Gefragt ist ein breites methodisches Wissen für den gesamten Arbeitsprozess – vom Assessment über die Interventionsplanung und die Fallsteuerung bis zur Berichterstattung. Ebenso wichtig sind praktische Handlungskompetenzen und ihre Anwendung. Beides beleuchtet dieser CAS grundlegend und bietet dabei die Wahl zwischen den Vertiefungen Fallführung und Beratung.

Stärken Sie Ihre Kompetenzen anhand von aktuellen Fällen.
Entwickelt wurde dieser CAS in Zusammenarbeit mit dem Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich. Die Dozierenden bringen grosse Praxiserfahrung mit, sichern mit der Bearbeitung konkreter Fälle den Wissenstransfer in den Arbeitsalltag der Teilnehmenden und lassen Raum für den interdisziplinären Austausch. Internetgestütztes Lernen bietet zusätzliche Möglichkeiten für Vertiefung und Vernetzung.

Auf einen Blick

Abschluss: Certificate of Advanced Studies in Rückfallprävention – Soziale Arbeit bei Dissozialität und Kriminalität (15 ECTS)

Start: 31.08.2020

Dauer: 21 Unterrichtstage (168 Kontaktstunden)

Kosten: CHF 7'300.00

Durchführungsort: 

ZHAW, Departement Soziale Arbeit, Hochschulcampus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich

Unterrichtssprache: Deutsch

Unterrichtszeiten/-unterlagen: 

Unterrichtszeiten sind von 08.45 bis 16.45 Uhr. Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Unterrichtsunterlagen in der Regel nicht ausgedruckt, sondern auf der E-Learning-Plattform Moodle zugänglich gemacht.

 

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Fachleute der Sozialen Arbeit sowie verwandter Disziplinen, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dissozialem Verhalten, Delinquenz oder Kriminalität beschäftigen wie Mitarbeitende des Straf- und Massnahmenvollzugs für Erwachsene und junge Erwachsene, der Bewährungshilfe, der Vollzugsbehörden und weiterer Dienste sowie Mitarbeitende in ambulanten, stationären und teilstationären Einrichtungen der gesetzlichen Jugend- und Familienhilfe wie beispielsweise Jugendheimen mit strafrechtlich Eingewiesenen.

Ziele

  • Die Teilnehmenden kennen die aktuellen fachlichen Entwicklungen im Praxisfeld Dissozialität und Kriminalität und verfügen über vertiefte methodische Kenntnisse.
  • Sie überblicken den gesamten Prozess delikt- und rückfallpräventiven Handelns und können strukturiert und zielgerichtet intervenieren.
  • Sie kennen Methoden und Instrumente der Risiko- und Bedarfsabklärung, der Fallkonzeption und Interventionsplanung, der Durchführung spezifisch rückfallpräventiver Interventionen sowie der Evaluation und Berichterstattung.
  • Sie verfügen über praktische Erfahrung in der Anwendung dieser Methoden und Instrumente in der Praxis und nutzen die daraus gewonnenen Erkenntnisse für ihren beruflichen Alltag.
Porträt von Florian Hochstrasser
«Ich habe einen Methodenkoffer mitbekommen, dank dem ich in der Praxis flexibler handeln und mit Widerstand besser umgehen kann.»

Florian Hochstrasser, Mitarbeiter im Bereich Sozialpädagogik des Aufnahmeheims Basel, geschlossene Abteilung

Inhalt

Resozialisierung, Rückfallprävention und soziale Integration

  • Resozialisierungsmodelle
  • Risikoorientierung

Assessment und Fallverständnis

  • Assessment-Verfahren
  • Fallverständnis
  • Gutachten und Abklärungen

Interventionsplanung und Fallführung

  • Interventionsplanung
  • Vollzugsplanung im Straf- und Massnahmenvollzug
  • Übergangsmanagement

Rückfallpräventive Interventionen

  • Rückfallpräventive Betreuung und Beratung
  • Rückfallpräventive Gruppenprogramme
  • Deliktorientierte Kunst- und Musiktherapie

Wahlpflichtkurse
Die Teilnehmenden wählen einen der zwei folgenden Wahlpflichtkurse

  • Methoden der rückfallpräventiven Beratung / Fallkolloquium
  • Methoden der rückfallpräventiven  Fallführung / Fallkolloquium

Evaluation und Berichterstattung

  • Verlaufsbeobachtung und Dokumentation

Responsivität

  • Motivationsförderung
«Neue Ansätze mit bewährten Methoden verbinden - zur Stärkung von Rückfallprävention und Integration.»

Klaus Mayer, Studienleiter

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Kooperationspartner

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich

Anmeldung

Anmeldeinformationen

Detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind ab ca. September 2019 verfügbar.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
31.08.2020 05.06.2020

Downloads und Broschüre

Downloads

Links

Broschüre