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CAS Häusliche Gewalt

Der CAS wird nicht mehr angeboten. Wir sind an der Entwicklung von Weiterbildungskursen zum Thema Häusliche Gewalt. Informationen dazu folgen.

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt.
Häusliche Gewalt hat viele Gesichter und wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Der Umgang mit häuslicher Gewalt stellt denn auch hohe Anforderungen an interdisziplinäre Kooperation und vernetztes Handeln, zumal oft unterschiedliche Fachgebiete und Berufsgruppen gleichzeitig involviert sind. Von allen Beteiligten wird ein hohes Mass an Flexibilität, Innovation und interdisziplinären Handlungskompetenzen verlangt.

Integrative Ansätze für erfolgreiche Netzwerkarbeit.
Die Weiterbildung fördert gezielt die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, daraus integrative Handlungsstrategien abzuleiten und praktisches Interventionswissen anzuwenden. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in die Arbeitsprinzipien und Interventionsmethoden der verschiedenen Fachbereiche und lernen dadurch, bei den Schnittstellen die relevanten Anknüpfungspunkte für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit zu erkennen.

Praxis- und fallorientierte Vermittlung.
Entwickelt wurde der CAS in Zusammenarbeit mit der in der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich angesiedelten Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt. Die Dozierenden bringen grosse Praxiserfahrung mit und sichern mit der Bearbeitung konkreter Fälle im interdisziplinären Austausch den Wissenstransfer in den Arbeitsalltag. Durch die beiden angebotenen Wahlpflichtkurse können sich die Teilnehmenden entsprechend ihrem beruflichen Wirkungskreis auf die Arbeit mit Opfern oder Tatpersonen fokussieren und die spezifischen Interventionsmethoden in verschiedenen Settings einüben.


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Auf einen Blick

Abschluss:

(15 ECTS)

Start:

auf Anfrage

Unterrichtssprache:

Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Der CAS richtet sich an Fachleute der Sozialen Arbeit und verwandter Disziplinen sowie an Praktikerinnen und Praktiker, die im beruflichen Alltag Fälle von häuslicher Gewalt beurteilen und verfolgen, Schutzmassnahmen anordnen oder sich mit Personen beschäftigen, welche häusliche Gewalt ausüben oder davon betroffen sind. Angesprochen sind insbesondere Fachpersonen von Interventions-, Koordinations-, Opferhilfe- und Sozialhilfeberatungsstellen, Frauenhäusern, Gewaltberatungsstellen sowie Fachpersonen aus Polizei und Justiz, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden und deren Partnerinstitutionen, der Schulen und der Fachstellen des Gesundheitsbereichs.

Ziele

Dank erworbenem Wissen und neuen Fertigkeiten stärken die Teilnehmenden ihre Motivation für die Arbeit im Umfeld häuslicher Gewalt. Sie verbessern ihre Kompetenz, Aufgaben professionell und engagiert vor dem Hintergrund eines integrativ agierenden Netzwerks zu erfüllen.

  • Die Teilnehmenden erlangen fundiertes Fachwissen im Bereich häuslicher Gewalt und sind mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut.
  • Sie kennen konkrete Handlungsstrategien in der Arbeit mit Gewaltausübenden und Gewaltbetroffenen.
  • Sie verfügen über ausgewählte Interventionsmethoden zur Erfüllung ihres professionellen Auftrags im jeweiligen beruflichen Handlungsfeld.
  • Sie denken und handeln interdisziplinär und können die Ressourcen benachbarter Fach- und Arbeitsbereiche wirkungsvoll nutzen

Inhalt

Modul 1: Grundlagen (3 ECTS)

  • Häusliche Gewalt als gesellschaftliches Phänomen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Vernetzung und Kooperation / Selbstmanagement

Modul 2: Gewaltbetroffene Personen (4 ECTS)

  • Arbeiten mit Gewaltbetroffenen und ihren Angehörigen
  • Häusliche Gewalt im Gesundheitsbereich
  • Häusliche Gewalt und betroffene Minderjährige
  • Häusliche Gewalt im interkulturellen Kontext
  • Häusliche Gewalt im Alter

Modul 3: Tatpersonen (4 ECTS)

  • Gewalt und psychische Störungen / Tätertypologien und Täterinnen
  • Bedrohungsmanagement am Beispiel des Kantons Zürich
  • Arbeit mit unmotivierten Klientinnen und Klienten
  • Gewaltausübende Minderjährige
  • Integrative Ansätze in der Beratung

Wahlpflichtmodul 4: Arbeiten mit Täterinnen und Tätern in der Praxis (4 ECTS)

  • Gefährderansprache, Deeskalations- und Gewaltberatung
  • Risikoorientierte Täterarbeit im Straf- und Massnahmenvollzug sowie in der Bewährungshilfe

Wahlpflichtmodul 4: Arbeiten mit gewaltbetroffenen Personen und Angehörigen in der Praxis (4 ECTS)

  • Beratung und Begleitung von Gewaltbetroffenen und ihren Angehörigen
  • Psychotraumatologie
  • Minderjährige Opfer

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Kooperationspartner

Eine Kooperation mit der IST - Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt, Kantonspolizei Zürich

Anmeldung

Zulassungskriterien

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
auf Anfrage auf Anfrage

Downloads und Broschüre

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