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Vertiefungsrichtung am Standort Zürich

Jeder Standort des Kooperationsmasters bietet eine Vertiefungsrichtung an. Im Vertiefungsstudium wählen Sie eine davon und geben so Ihrem Abschluss ein individuelles Profil. Am Standort Zürich bieten wir seit Frühlingssemester 2016 die Vertiefungsrichtung mit dem neuen Titel «Soziale Probleme und Lebensführung: Theorien – Analysen – Interventionen» an.

Soziale Probleme und Lebensführung: Theorien – Analysen – Interventionen

Die Vertiefungsrichtung fokussiert auf Ursachen und Konstruktionsprozesse sozialer Probleme sowie auf die konkreten Lebensverhältnisse und die Lebensführung der Adressatinnen und Adressaten Sozialer Arbeit. Zudem werden mögliche Analyse- und Interventionsansätze eingeführt und diskutiert. Die anwendungsorientierten Module beziehen sich sowohl auf die konkrete Praxis und Forschung der Sozialen Arbeit als auch auf Entwicklungsprojekte zu sozialen Fragestellungen. In den Modulen wirken Dozentinnen und Dozenten aus dem In- und Ausland mit.

Die drei Vertiefungsmodule

(seit Frühlingssemester 2016)

Soziale Probleme und Lebensführung: Theorien und Konzepte (VZ1)

Das Modul führt in Theorien und Konzepte zur Entstehung, Deutung und Bearbeitung von sozialen Problemen, sozialen Konflikten und Lebensführung ein. Diese werden der Wahrnehmung und Handlungslogik individueller Problemlagen sowie der Ausgestaltung individueller Lebensführung gegenübergestellt. Mit Forschenden und Fachpersonen aus der Sozialen Arbeit und anderen Disziplinen resp. Wirkungsbereichen (wie Kunst und Design, Medien, Medizin) werden aktuelle Befunde und Modelle diskutiert. Dazu dienen insbesondere eine eintägige Exkursion sowie Gastvorträge von nationalen und internationalen Referentinnen und Referenten. Ein E-Learning-Tool unterstützt den Austausch unter den Teilnehmenden.

Soziale Probleme und Lebensführung: Analyse und Entwicklung von Projekten (VZ2)

Im Zentrum des Moduls steht das am Standort Zürich entwickelte Prozessmodell PROXI zur dialogischen Praxis- und Wissensentwicklung in der Sozialen Arbeit. Es basiert auf Grundlagen der Reflexiven Evidenz und der Dialogik und dient als Orientierungshilfe für eine zielführende Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Projekten zu sozialen Themen, dies in Zusammenarbeit von Hochschule und Praxis. Im Modul wird in das PROXI-Modell und die entsprechenden Grundlagen eingeführt, und es werden ausgewählte Projekte aus den Anwendungsbereichen Forschung, Praxis und Lehre wie auch eigene Projekte analysiert und diskutiert. Zudem wird das PROXI-Modell mit Bezug auf Prozessmodelle anderer Bereiche wie bspw. Gesundheit, Bildung, Design und Architektur kritisch reflektiert.

Soziale Probleme und Lebensführung: Interventionen und Wirkungen (VZ3)

Welche Effekte erzielt die Soziale Arbeit, wenn sie bei der Bearbeitung sozialer Probleme interveniert? Ziel des Moduls ist es, das komplexe Wechselspiel zwischen sozialem Problem, theoretischer Kodierung und sozialarbeiterischer Praxis anhand ausgewählter Beispiele aufzuarbeiten und im Hinblick auf beabsichtigte wie auch nicht beabsichtigte Wirkungen des professionellen Handelns zu reflektieren. Wegleitend ist dabei die Idee, dass sich in der Praxis der Sozialen Arbeit bestimmte Handlungsziele mit ausgewählten Methoden zu Praxisregimes verschränken.