Praxisprojekte

Studierende bearbeiten während ihres Studiums ein Projekt aus der Praxis. Organisationen aus dem Sozialwesen sind eingeladen, Ideen für solche Projekte einzureichen.

Transfermodul Entwickeln und Problemlösen

Im Transfermodul Entwickeln und Problemlösen (TEP-Modul) haben die Studierenden Gelegenheit, ihr bisheriges, auf Inhalte und Methoden bezogenes Wissen, in einem Praxiskontext anzuwenden und auf die Kompetenzen Entwickeln und Problemlösen zu fokussieren.

Das TEP-Modul (6 ECTS-Punkte) ist über ein Semester angelegt und umfasst einen strukturierten Projektbearbeitungsprozess in Zusammenarbeit mit einer Organisation aus dem Sozialwesen oder einer Hochschule mit Bezug zur Sozialen Arbeit in der Schweiz oder im Ausland. In der Regel bearbeiten zwei Studierende zusammen ein TEP-Projekt. Im Zentrum steht die Akquise, Planung, Durchführung, Präsentation und Evaluation des Projekts.

Mögliche Projektformate sind Entwicklungsprojekte, Dokumentationen oder auch Kurzevaluationen. Als Ergebnis legen die Studierenden z.B. einen Leitfaden, ein Konzept, eine Angebots- oder Prozessbeschreibung oder auch ein Kriterien- oder Frageraster vor. Als Leistungsnachweis für das Studium verarbeiten die Studierenden die Ergebnisse zusätzlich in wissenschaftlicher Form in einem Projektbericht.

Vorteile für die Praxis und die Hochschule

Die Organisationen der Praxis profitieren von neuesten Methoden und vom aktuellen Fachwissen, welche die Studierenden in das Projekt einbringen. Die Studierenden wiederum werden von erfahrenen Fachleuten der Praxis unterstützt und lernen, das im Studium erworbende Wissen praktisch anzuwenden. Die vorgesehene Arbeitszeit für ein Projekt liegt bei 360 Stunden, wobei darin auch die Kontaktlektionen an der Hochschule (ca. 60 Stunden) sowie die Akquise und das Erstellen des Projektberichts enthalten sind.

Formen der Zusammenarbeit

Ob die Studierenden vor Ort in der Organisation der Praxis im Einsatz sind oder die Zusammenarbeit nur punktuell ist, handeln Studierende, Hochschule und Organisation zu Beginn im Rahmen einer Projektvereinbarung aus. Sie dient der gegenseitigen Klärung der Ansprüche und Erwartungen, aber auch der Einschätzung, ob es sich um ein Projekt handelt, welches von den Studierenden mit erkennbaren Leistungen bearbeitet werden kann. Während des Projekts sind die Studierenden für die Ausgestaltung der Kooperation mit der Kontaktperson aus der Organisation verantwortlich. Die für das Studium notwendige Beurteilung und Notengebung übernimmt die Hochschule.
Die Projekte werden in der Regel zwischen Kalenderwoche 8 und 24 (Frühlingssemester) oder Kalenderwoche 38 und 3 (Herbstsemester) bearbeitet.

Vorgehen

Organisationen der Praxis, die eine Idee für ein Projekt zur Bearbeitung im TEP-Modul haben, sind eingeladen, uns eine Projektskizze mit ihren Vorstellungen zu senden. Fragen nehmen Veronique Eicher und Susanne Nef gerne entgegen.