Jean-Marc Piveteau begrüsst Delegation aus China

Letzten Herbst hat die ZHAW einen Kooperationsvertrag mit dem Sino-Swiss Zhenjiang Ecological Industrial Park im Chinesischen Zhenjiang unterzeichnet. Nun ist eine 30-köpfige Delegation für ein Trainingsprogramm an der ZHAW angereist.

Gruppenbild chinesische Delegation, gemeinsam mit Jean-Marc Piveteau

Schweizer Unternehmen aus der Cleantech-Industrie sollen sich vermehrt auch in China ansiedeln. Das entsprechende Potenzial im Reich der Mitte ist enorm. Ein Weg, entsprechende Aktivitäten zu fördern, sind Industrieparks wie der Sino-Swiss Zhenjiang Eco-Industrial Park (SSZEIP) in der Provinz Jiangsu. Bundesrat Schneider-Amman hat 2012 ein Kooperationsabkommen zwischen der Eidgenossenschaft und dem SSZEIP unterzeichnet. Seit Oktober 2015 besteht zudem ein Kooperationsvertrag zwischen der ZHAW und dem SSZEIP. Nun ist eine 30-köpfige Delegation aus Zhenjiang angereist, um ein mehrtätiges Trainingsproramm an der ZHAW zu absolvieren. ZHAW-Rektor Jean-Marc Piveteau hat die Chinesen zum Auftakt ihrer Reise an der Hochschule willkommen geheissen. Ein Ziel ist es, die ZHAW als Schweizer Industriepark-Partner für Weiterbildungskurse zu etablieren.

Grosses Potenzial für Zusammenarbeit

Vom 23. bis 29. März führte das Center for Asia Business der School of Management and Law (SML) in Zhenjiang ein Trainingsprogramm für Kaderleute des Industrieparks sowie Regierungs- und Wirtschaftsvertreter durch. Dieses wird nun durch eine Reise der Delegation in die Schweiz ergänzt, welche vom 4. bis 8. April dauert. Der Aufenthalt in der Schweiz soll den chinesischen Gästen die Besonderheiten der Schweizer Wirtschaft und insbesondere der hiesigen Cleantech-Industrie näherbringen. Meetings mit lokalen Cleantech-Unternehmen und Behörden werden durch Empfänge bei der Regierungsrätin Carmen Walker-Späh und dem Winterthurer Stadtpräsidenten Michael Künzle abgerundet. Auf dem Programm stehen ausserdem Besuche in Zürich bei Switzerland Global Enterprise, dem Technopark und Impact Hub sowie bei der EMPA und eawag in Dübendorf. Daneben wird den chinesischen Gästen auch die schweizerische Kultur nähergebracht. «Durch die Zusammenarbeit mit dem SSZEIP schaffen wir eine attraktive Plattform und ermöglichen schweizerischen Unternehmen einen leichteren Zugang zum aufstrebenden chinesischen Cleantech-Markt», erklärt Markus Prandini von der SML.

Weiteres Abkommen geplant

Der Besuch der Delegation aus Zhenjiang ist der Auftakt einer weitreichenden Kooperation. Während des Aufenthalts der Delegation wird ein weiteres Abkommen zum Austausch von High-Potentials zwischen der ZHAW und der Stadt Zhenjiang unterzeichnet. Ziel des Center for Asia Business an der SML ist es zudem, gemeinsam mit dem SSZEIP ein Trainingszentrum vor Ort aufzubauen, wo Weiterbildungen durch Dozierende in Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten angeboten werden. China ist seit längerem ein Fokusland der SML-Abteilung International Business. Die SML unterhält bereits Partnerschaften mit sieben chinesischen Universitäten.

Auskunft: Markus Prandini