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Die wichtigsten Herausforderungen bei der Erreichung von Netto-Null-Emissionszielen mit kohlenstofffreiem Wasserstoff

Net Zero erfordert die CO2-freie Elektrifizierung der gesamten Stromerzeugung und des Stromverbrauchs, einschließlich kohlenstofffreiem Wasserstoff. In einem Artikel für die Schweizer Parlamentarische Gruppe H2 Power-to-X erklärt Peter Qvist-Sørensen, Stv. Leiter des ZHAW International Management Institute und Leiter des Center for International Industrial Solutions, was es für die Bewältigung dieser enormen Aufgabe braucht.

Net Zero erfordert die CO2-freie Elektrifizierung der gesamten Stromerzeugung und des Stromverbrauchs, einschließlich kohlenstofffreiem Wasserstoff. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wird kohlenstofffreier Wasserstoff im Jahr 2050 voraussichtlich 30 % des Kraftstoffverbrauchs im Verkehrssektor und 10 % des gesamten Endenergieverbrauchs im Net Zero Emission (NZE)-Szenario für Energie ausmachen.

Die Aufgabe ist gewaltig, denn es gilt nicht nur, die derzeitige Weltproduktion von ca. 95 Millionen Tonnen Wasserstoff (auf der Grundlage fossiler Brennstoffe) zu ersetzen, sondern auch kohlenstofffreien Wasserstoff für chemische Grundstoffe (z. B. Ammoniak und Methanol mit CO2-Beimischung und Düngemittel) und für Industriezweige, die bei ihrer Produktion nicht oder nur schwer auf elektrische Energie umsteigen können (z. B. Stahl, Zement und Glas), sowie neue Kraftstoffe für den Verkehr (z. B. Lastkraftwagen, Busse, Schiffe, Flugzeuge) bereitzustellen. Derzeit wird nur 0,1 % des Wasserstoffs kohlenstofffrei hergestellt.

Die IEA geht davon aus, dass die Nachfrage nach Wasserstoff bis 2030 auf 180 Millionen Tonnen ansteigen wird, von denen ca. 50 % davon, also 90 Millionen Tonnen, werden kohlenstofffrei (“grün”) und kohlenstoffarm (“blau”) produziert. Für 2050 liegen die entsprechenden NZE-Zahlen bei 475 und 450 Millionen Tonnen jährlich.