Non Discrimination

Plattform für Gleichstellungs- und Diskriminierungsschutzrecht

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(Art. 8 der Eidgenössischen Bundesverfassung)

Die Auseinandersetzung mit Gleichstellungs- und Diskriminierungsschutzrecht bildet in unserem Zentrum für Sozialrecht ein wichtiges Tätigkeitsfeld. Besondere Aufmerksamkeit wird den Gleichbehandlungsnormen des Rechts der Europäischen Union gewidmet. Diese Normen werden für die Schweiz durch die Annäherung an die Europäische Union immer wichtiger. Die rechtliche Perspektive wird dabei mit wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Konzepten des Diversity-Managements ergänzt.

Forschung und Beratung

Forschung im Bereich des Gleichbehandlungs- und Diskriminierungsrechts

Wir bearbeiten rechtliche und rechtspolitische Fragestellungen im Bereich des Gleichbehandlungs- und Diskriminierungsrechts im weitesten Sinne.

Ausgangspunkt unserer Tätigkeit bildet Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

Mit Art. 8 Abs. 2 BV hat die Schweiz den Diskriminierungskriterienkatalog nachvollzogen, wie er in zahlreichen völkerrechtlichen Menschenrechtsabkommen verankert ist.

Diskriminierungs- und Gleichbehandlungsrecht verstehen wir einerseits als eigenständige und in der Schweiz noch wenig entwickelte rechtliche Disziplin und andererseits als Querschnittsmaterie zu sämtlichen Rechtsgebieten. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der zunehmend wichtiger werdenden Diskriminierungsrechtsentwicklung in der Europäischen Union.

Unsere Forschungsprojekte finanzieren wir durch Mittel des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung oder anderer öffentlicher Förderinstituten. Wir bearbeiten auch Fragen im Auftrag der Politik und Verwaltung oder für private Auftraggeber.
  

Beratung im Bereich des Gleichbehandlungs- und Diskriminierungsrechts

Wir unterstützen Unternehmen, Verwaltung und Politik bei der Entwicklung und Implementierung von Strategien zur Umsetzung von Diskriminierungsschutz, Gleichbehandlung und Diversity.

Völker- und Verfassungsrecht verpflichten sämtliche Staatsebenen und staatlichen Akteure zu einem wirksamen Schutz vor Diskriminierung. Auch Unternehmen sind im Rahmen der Corporate Social Responsibility verantwortlich, ihren Beitrag zum Diskriminierungsschutz zu leisten.
Gleichbehandlung
ist ein wichtiges Thema für Betriebe und Verwaltungen und umfasst weit mehr als Lohngleichheit. Die Gleichbehandlungspflicht lässt sich aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ableiten.
Die Vielfalt im Unternehmen zu fördern, kann ein Erfolgsfaktor sein. Bei der Umsetzung von Diversity-Strategien ist es ratsam, die gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben mit Hilfe von juristischen Fachpersonen zu ermitteln.

Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite und unterbreiten Ihnen ein individuelles, auf Ihre besonderen Bedürfnisse abgestimmtes Angebot.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

 

Beratung zu Diversity und Recht

Diversity Now! - Legal Framework.

Mit Diversity Now! bieten wir Ihnen ein spezielles Beratungsangebot im Bereich Diversity und Recht: Individuelle Lösungen für Unternehmen, Organisationen und öffentliche Verwaltungen.

Zu den Beratungsangeboten Diversity Now!

 

 

Logo Diversity Now

Tagungen und Weiterbildung

Nationale Tagung zum Diskriminierungsschutzrecht

Am Zentrum für Sozialrecht findet jedes zweite Jahr die Nationale Tagung zum Diskriminierungsschutzrecht statt. Die Tagungsreihe richtet sich an Fachleute im Bereich Gleichstellung, Diversity und Diskriminierungsschutz, an Entscheidungsträger*innen in Unternehmen, Verwaltung und Verbänden und an Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen



Blick in die Aula der ZHAW School of Management and Law
Blick in die Aula der ZHAW School of Management and Law




3. Nationale Tagung zum Diskriminierungsschutzrecht
Der Kampf gegen strukturelle Diskriminierung - was kann Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsrecht leisten ?

vom 15. September 2015

Rückblick

 

 

Weiterbildung

Insbesondere im Bereich der Beschäftigung kommt der Thematik des Diskriminierungsschutzes und der Gleichstellung wachsende Bedeutung zu. Entsprechend besteht auch ein Bedarf an Fachkräften, die in diesem Bereich auf spezifische Kenntnisse zurückgreifen können. Unsere Weiterbildungsangebote haben sowohl theoretische Grundlagen als auch Möglichkeiten der praktischen Umsetzung zum Inhalt.

* = Kurs wird vom Zentrum für Sozialrecht angeboten

** = Kurs wird von einer anderen Abteilung der ZHAW angeboten

News

Studie zur Bedeutung der UNO-Behindertenrechtskonvention für den Kanton Zürich

Die ZHAW führt unter Beteiligung des Zentrums für Sozialrecht im Auftrag der Behindertenkonferenz Kanton Zürich (BKZ) bis im Sommer 2018 eine Studie durch. Untersucht werden soll der Handlungsbedarf im Kanton Zürich bezüglich der Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention.

Weitere Informationen

Kontakt: Tarek Naguib

Tagungshinweis: Interdisziplinäre Diskriminierungsforschung in der Schweiz: Wozu und wie?

Das Schweizer Netzwerk für Diskriminierungsforschung SNDF / RSRD lädt ein zur Tagung vom 3. November 2017 an der Universität Bern zum Thema "Interdisziplinäre Diskriminierungsforschung in der Schweiz: Wozu und wie? / La recherche interdisciplinaire sur les discriminations en Suisse: Pourquoi et comment?".

Der Organisationsausschuss / Comité d' Organisation:

Michèle Amacker (UniBE), Véronique Boillet (UNIL), Nils Kapferer (FRI), Christian Maurer (UNIL), Tarek Naguib (ZHAW), Sarah Schilliger (UniBas).

Weitere Informationen auf der Website des SNDF / RSRD

Zum Tagungsflyer

 

 

Call for Contributions: Interdisziplinäre Diskriminierungsforschung in der Schweiz: wozu und wie ?

Das Schweizer Netzwerk für Diskriminierungsforschung (SNDF) organisiert in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialrecht der ZHAW, dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern, dem Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR), dem FRI - SchweizerischesInstitut für Feministische Rechtswissenschaft und Gender Law und der Section de philosophie der Universität Lausanne eine Tagung zu den Herausforderungen interdisziplinärer Diskriminierungsforschung in der Schweiz. Diese wird am 3. November 2017 an der Universität Bern stattfinden.

Fristablauf für Abstracts (Referate oder Poster) 11. Juni 2017.

Call for Contributions (in Deutsch)

Call for Contributions (in Französisch)

Kontakt