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Berufliche Wiedereingliederung

Berufliche Wiedereingliederung von Personen mit länger andauernder Arbeitsunfähigkeit - eine mikrosoziologische Untersuchung zur Rolle des Rechts und des sozialen Umfelds

Das Projekt wurde vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt und gemeinsam von Kurt Pärli (ehem. ZHAW School of Managament and Law), Kilian Künzi (BASS) und Jürg Guggisberg (BASS) durchgeführt.

Abschluss: 2012

Projekt und Forschungsgegenstand

Weshalb gelingt es einigen Erwerbspersonen besser als anderen, sich nach einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeitsphase wieder in den Erwerbsprozess zu integrieren?

Das mehrjährige Forschungsprojekt (2008 - 2012) zeigt das komplexe Wechselspiel zwischen Individuen, sozialen, rechtlichen und gesellschaftlichen Kontextbedingungen und den beteiligten Betrieben und Institutionen auf und hat damit einen Fundus möglicher Massnahmen zur Verhinderung beruflicher Desintegration geschaffen.

Forschungsziel war die Modellierung des Prozesses der Aus- und Wiedereingliederung als Folge von aufeinander bezogenen Entscheidungen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kontextbedingungen wurde das Verhalten von Personen erklärt, die von einer länger dauernden Arbeitsunfähigkeit betroffen sind.

Das Projekt wurde gemeinsam von Kurt Pärli (ehem. ZHAW School of Managament and Law), Kilian Künzi (BASS) und Jürg Guggisberg (BASS) durchgeführt und vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

Befragung und rechtliche Analyse

Um dem komplexen Vorgang der Wiedereingliederung gerecht zu werden, war es erforderlich,  eine Untersuchung von real stattfindenden Prozessen in realen Situationen vor dem Zeitpunkt der eigentlichen Befragung durchzuführen. Damit sollten  alle relevanten Prozesse erfasst und falsche Vorannahmen ausgeschlossen werden.

Der sozialwissenschaftliche Teil der Studie besteht aus zwei Elementen:

Der rechtswissenschaftliche Teil der Studie gliedert sich in drei Abschnitte der rechtlichen Analyse:

Ergebnisse und Zusammenfassungen

Die Ergebnisse der durchgeführten Analysen zeigen deutlich, dass ein erfolgreicher Wiedereingliederungsprozess das Produkt aus einem Zusammenspiel zwischen vorhandenen personalen, familiären und sozialen Ressourcen und Belastungen einerseits und der Unterstützung und Interventionen der beteiligten Stellen und Sozialversicherer anderseits ist.

Der wissenschaftliche Schlussbericht wurde im Oktober 2012 beim Schweizerischen Nationalfonds eingereicht.

Die Studie wurde zu einer Online-Publikation zusammengefasst unter dem Titel:

Arbeit und Krankheit: (PDF 1,9 MB) Berufliche Wiedereingliederung von Personen mit länger andauernder Arbeitsunfähigkeit – Eine mikrosoziologische Untersuchung zur Rolle des Rechts und des sozialen Umfelds.
Autoren und Autorinnen: Kurt Pärli, Jürg Guggisberg, Julia Hug, Thomas Oesch, Andreas Petrik, Melania Rudin

Kooperationspartner

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Kontakt

Andreas Petrik
E-Mail: andreas.petrik@zhaw.ch

Jürg Guggisberg
E-Mail: juerg.guggisberg@buerobass.ch