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Tagungen

Von der Forschung zur Praxis. Crossing Borders.

Wir organisieren wissenschaftliche Tagungen im Bereich der wirtschaftsbezogenen Tätigkeiten der Verwaltung sowie Tagungen, welche sich mit ökonomischen und rechtlichen Fragestellungen im Bereich der Energie auseinandersetzen.

Aktuelle Tagungen

Tagungen zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege

Heimat ist der Ort, an dem man sich niederlässt und zu Hause fühlt. Denkmal bedeutet Gedächtnishilfe und Erinnerungszeichen. Das Recht schützt diese ideellen Werte und schränkt damit das private Eigentum und die Möglichkeiten behördlicher Raumgestaltung ein. Dennoch geraten heute Heimat und Denkmale immer stärker unter Druck – im Kontext von Bauboom, Verdichtung und jüngst der Energiewende. Konflikte in konkreten Fällen nehmen zu. Die Tagungsreihe der ZHAW setzt sich zum Ziel, wichtige aktuelle Fragen aus diesem Kontext fächerübergreifend zu thematisieren und so zu einem Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege beizutragen, das unserer Gesellschaft und zukünftigen Generationen gerecht wird.

Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege: Unterschutzstellung, 7. Februar 2019

Winterthurer Tagungen zum öffentlichen Wirtschaftsrecht

Die Winterthurer Tagungen zum öffentlichen Wirtschaftsrecht widmen sich aus juristischer Sicht den Schnittpunkten von Politik und Wirtschaft unter besonderer Berücksichtigung aktueller Fragestellungen wie beispielsweise der Energiestrategie 2050.

7. Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht: Leistungsverträge und Subventionen, 28. März 2019

 

 

Bisherige Tagungen

Hier finden Sie einen Überblick über unsere bisherigen Tagungen, mit Tagungsrückblick, Programmen sowie Präsentationen der Referentinnen und Referenten.

6. Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht: Staatsunternehmen gegen KMU – Welche neuen Regeln braucht es für einen fairen Wettbewerb?

Donnerstag, 05. April 2018

Wirtschaftlich tätige Staatsunternehmen stehen zunehmend im Fokus. Zum Beispiel kaufen die Berner Kraftwerke reihenweise Privatunternehmen und drängen in private Märkte, ein Konsortium unter Leitung der SBB Cargo plant mit einem Megaprojekt den privaten Markt für Containerumschläge zu beseitigen, und Unternehmensübernahmen durch ausländische Staatsunternehmen erscheinen zunehmend als Problem.

Entscheidung, die regelmässig Partei ergreift, rechtfertigen? Braucht es neue Ansätze, um das Arbiträre der Interessenabwägung zu überwinden? An der Tagung gehen die Referentinnen und Referenten diesen Fragen und den dahinterstehenden Interessenkonflikten auf den Grund.

Referierende

  • Andreas Abegg, Leiter des Zentrums für öffentliches Wirtschaftsrecht, ZHAW School of Management and Law; Partner bei AMT Rechtsanwälte
  • Simon Jäggi, Stv. Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
  • Peter Hettich, Professor für öffentliches Wirtschaftsrecht mit Berücksichtigung des Bau-, Planungs- und Umweltrechts, Universität St. Gallen
  • Matthias Oesch, Professor für öffentliches Recht, Europarecht und Wirtschaftsvölkerrecht, Universität Zürich
  • Patrick Krauskopf, Leiter des Zentrums für Wettbewerbs- und Handelsrecht, ZHAW School of Management and Law; Partner bei AGON Partners
  • Reto Steiner, Direktor der ZHAW School of Management and Law und Mitglied der ZHAW-Hochschulleitung
  • Henrique Schneider, stellvertretender Direktor und Chefökonom des Schweizerischen Gewerbeverbands

Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege - Interessenabwägung

27. Februar 2018

Durch die Abwägung der verschiedenen Interessen wird ein Entscheid gesucht, der möglichst  allen Interessen Rechnung trägt. In der Interessenabwägung kollidieren aber auch die verschiedenen Welten, welche ein Denkmal jeweils nach ihrer ganz eigenen Optik für sich beanspruchen. Kann die Interessenabwägung dabei mehr sein als das blosse Aneinanderreihen (resp. Abschreiben) von geäusserten Interessen? Wie lässt sich der Sprung von der Interessenabwägung zur unmittelbar darauffolgenden Entscheidung, die regelmässig Partei ergreift, rechtfertigen? Braucht es neue Ansätze, um das Arbiträre der Interessenabwägung zu überwinden? An der Tagung gehen die Referentinnen und Referenten diesen Fragen und den dahinterstehenden Interessenkonflikten auf den Grund

 

 

Referierende

Andreas Abegg, Prof. Dr. iur. Leiter des Zentrums für öffentliches Wirtschaftsrecht an der ZHAW School of Management and Law undPartner bei AM T Rechtsanwälte

Reto Bieli, lic. phil. I Kunsthistoriker und Arch. FH, Denkmalpflege Basel-Stadt und Entitas Nachhaltigkeitsberatung

Kristina Kröger, lic. phil. I Architekturhistorikerin, Mediatorin SDM-FSM, vestigia GmbH

Rudolf Muggli, Fürsprecher, Fachanwalt SAV für Bau- und Immobilienrecht, Partner bei AD!VOCATE Bern Rechtsanwälte

Kaspar Plüss, Dr. iur., Dozent an der ZHAW School of Management and Law, Richter am Baurekursgericht Zürich

Sacha Peter, Stellvertretender Amtschef und Leiter Abteilung Raumplanung im Amt für Raumentwicklung, Baudirektion Kanton Zürich

Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege – Inventare

23. August 2017

Inventare im Natur- und Heimatschutz variieren in ihrer Ausgestaltung und Rechtswirkung. Gemeinsam ist ihnen, dass sie eine fachlich eruierte Auswahl an Schutzobjekten festhalten und – zukunftsgerichtet – als eine Grundlage zur Beurteilung zukünftiger Bauprojekte dienen. Infolge ihrer erheblichen präjudizierenden Bedeutung rückten Inventare regelmässig ins Kreuzfeuer der Interessen von Eigentümern, Politik, Heimatschutz und Denkmalpflege. «Käseglocke» auf der einen Seite und «Alibi-Inventare» oder «Massenentlassungen» auf der anderen Seite sind typische Kampfbegriffe. Wozu dienen Inventare, wie sind sie zu erstellen und welche wissenschaftlichen, rechtlichen und politischen Auswirkungen ziehen sie nach sich? An der Tagung gehen die Referentinnen und Referenten diesen Interessenkollisionen auf den Grund.

Referierende

  • Andreas Abegg, Prof. Dr. iur. Leiter des Zentrums für öffentliches Wirtschaftsrecht an der ZHAW School of Management and Law sowie Partner bei AM T Rechtsanwälte
  • Annegret Diethelm, Dr. phil. I, Kunsthistorikerin, AD&AD Büro für Bauforschung und Kunstgeschichte
  • Moritz Flury-Rova, Dr. phil., Kunsthistoriker, stellvertretender Leiter der kantonalen Denkmalpflege St.Gallen
  • Arnold Marti, Prof. Dr. iur., Titularprofessor für öffentliches Recht an der Universität Zürich, ehem. Schaffhauser Oberrichter, Rechtskonsulent bei BUCHTER ONNEN THOMA SCHILLING Rechtsanwälte, Schaffhausen
  • Josua Raster, Dr. iur., Leiter Rechtsdienst, Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich
  • Petra Röthlisberger, dipl. Architektin ETH/Architekturhistorikerin

Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege – Das Denkmalgutachten

28. Februar 2017

Das denkmalkundliche Gutachten, oder kurz: Denkmalgutachten, liefert wesentliche Entscheidungsgrundlagen für die Stadtplanung, die Denkmalpflege, den Heimatschutzverband, den Investor, den Architekten usw. Es führt den Beweis, ob und inwiefern einem Objekt die Denkmaleigenschaft zukommt. Damit dokumentiert es einerseits die Legitimation der Denkmalpflege. Andererseits wird es in verwaltungsrechtlichen Verfahren zum Spielball widerstreitender Interessen, und im politischen Planungsprozess verdampft es regelmässig in wenig transparenten Entscheidungen gegen oft hochrangige Denkmäler. An der Tagung gehen die Referenten der Frage nach, wie Gutachten Denkmaleigenschaften zu begründen vermögen, was sie für die einzelnen Akteure leisten und welche Bedeutung sie im Recht erhalten.

Referierende

  • Andreas Abegg, Prof. Dr. iur. Leiter des Zentrums für öffentliches Wirtschaftsrecht an der ZHAW School of Management and Law sowie Partner bei AM T Rechtsanwälte
  • Dominik Bachmann, Dr. iur. lic. phil., Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht, Rechtsanwalt, Schaub & Bachmann, Zürich
  • Dorothee Huber, lic.phil I, Kunsthistorikerin, Dozentin für Architekturgeschichte am Institut Architektur der Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Meinrad Huser, Dr. iur., Präsident des Zuger Heimatschutzes, Inhaber Huser Bau- und Immobilienrecht, vers. Lehr- und Dozententätigkeiten u.a. an der ZHAW School of Management and Law
  • Friederike Mehlau Wiebking, Dr. phil., DENKMALaktiv, ehem. Denkmalpflegerin Winterthur
  • Patrick Middendorf, Dr. iur., CAS Bau- und Immobilienrecht, Partner bei AM T Rechtsanwälte

Jubiläumstagung zum 10. Geburtstag der Ancilla Iuris: Ohne Grund? – Zur Lage der Grundlagenforschung im Recht

17. und 18. November 2016, Luzern

Die juristischen Grundlagenforschungen resp. die Hilfswissenschaften haben in der Schweiz und Deutschland in den letzten 10 Jahren neue Beachtung erfahren. Zu kurz gekommen ist dabei allerdings die Frage, auf welchem «Grund»  die Grundlagenforschung des Rechts überhaupt steht.

Heute bezieht das Recht seine Informationen über die Gesellschaft primär von der Politik – im Gesetzgebungsverfahren und in der Auslegung von Rechtssätzen. Es stellt sich aber die Frage, ob das Recht damit noch genügend Grundlage in der Gesellschaft findet, um dieser gerecht zu werden. Denn in einer zunehmend ausdifferenzierten Gesellschaft ist die Gesellschaft der Politik ebenso fremd wie dem Recht.

Die sogenannten Hilfswissenschaften bieten sich in dieser Situation dem Recht als Interpretations- und Reflexionsmechanismus an, als wissenschaftliche Analysen von «Recht in Gesellschaft». Es handelt sich dabei jedoch um rechtsinterne Beobachtungen von Fremdbeobachtungen des Rechts. Eine Grundlage eines in der Gesellschaft verankerten Rechts resp. ein Zugang zur gesellschaftsadäquaten Anwendung von Recht ist damit wohl auch nicht zu gewinnen.

Ohne ausreichenden Grund aber erscheint eine Grundlagenforschung ausser Reichweite. Das trifft umso mehr auf eine anwendungsorientierte Grundlagenforschung oder eine grundlegende Anwendungsforschung zu. Verbleibt uns – ohne Grund –  nichts mehr als die «Lagenforschung», als eine Beobachtung der wechselseitigen Beobachtung gesellschaftlicher Differenzen?

Referierende

  • Andreas Abegg, Prof., PD Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Professur für öffentliches Wirtschaftsrecht an der ZHAW School of Management and Law
  • David Wenger, Dr. utr. iur., LL.M., Richter am Bundesverwaltungsgericht und Lehrbeauftragter für Völkerrecht und Öffentliches Recht an der Andrassy Universität Budapest
  • Ino Augsberg, Prof. Dr. phil. et Dr. iur., Lehrstuhl für Rechtsphilosophie und Öffentliches Recht, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Jochen Bung, Prof. Dr. iur., M. A., Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie, Universität Hamburg
  • Daniel Dedeyan, PD Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt bei Walder Wyss in Zürich und Privatdozent für Privat- und Wirtschaftsrecht, Rechtstheorie und Methodenlehre an der Universität Zürich
  • Lorenz Engi, PD Dr. iur., M.A., Dozent für öffentliches Recht an der ZHAW School of Management and Law und Lehrbeauftragter der Universität St.Gallen
  • Vaios Karavas, Ass.-Prof. Dr., Assistenzprofessur für Rechtssoziologie und Co-Geschäftsführender Direktor Institut lucernaiuris an der Universität Luzern
  • Daniela Kühne, Dr. iur., Gerichtsschreiberin am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und Lehrbeauftragte an der ZHAW School of Management and Law sowie der Universität Luzern
  • Benjamin Lahusen, Dr. iur., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Moritz Renner, Prof. Dr., Lichtenberg-Professur für transnationales Wirtschaftsrecht und Theorie des Wirtschaftsrechts an der Universität Bremen
  • Verena Schmid Blumer, Dr., freischaffende Lektorin u.a. bei der Ancilla Iuris
  • Fabian Steinhauer, PD Dr. iur. et Dr. phil., Vertretungsprofessur an der Universität Bremen
  • Sascha Ziemann, Dr. iur., wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Veranstalter
Die Tagung wurde von der Ancilla Iuris in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht der ZHAW sowie dem Institut für juristische Grundlagenforschung – lucernaiuris an der Universität Luzern organisiert.

Thermische Übernutzung des Untergrunds – Fakten und Lösungen zur nachhaltigen Nutzung der Erdwärme

27. September 2016

Der Trend zur Installation von Erdwärmesonden (EWS) und Grundwasserwärmepumpen (GWWP) hält an. Dies ist aus energiepolitischer Sicht zwar erfreulich, erhöht aber die Gefahr der thermischen Übernutzung des Untergrunds. Nach der Präsentation der technischen und rechtlichen Konsequenzen der gegenseitigen Beeinflussung von Erdwärmenutzungsanlagen erläutern Vertreterinnen und Vertreter von Städten, Kantonen, Bundesverwaltung und Verbänden, wie sie die Problematik einschätzen und welche konkreten Massnahmen sie bereits ergriffen haben.

Referierende

  • Prof. Andreas Abegg, ZHAW School of Management and Law, AMT Rechtsanwälte
  • Prof. Markus Hubbuch, Professor für Energie- und Gebäudemanagement, ZHAW Life Sciences und Facility Management
  • Reto Murer, Bereichsleiter Geologie/Hydrogeologie, Friedlipartner AG
  • Leonie Dörig, Doktorandin Energierecht , ZHAW School of Management and Law
  • Dr. Roland Wagner, Projektleiter Fachstelle Energie- und Gebäudetechnik, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
  • Dr. Pierre Christe, Gruppenchef Grundwasser, Dienststelle für Umweltschutz des Kantons Wallis
  • Dr. Volker Lützenkirchen, Projektleiter Grundwasser, Amt für Umweltschutz des Kantons Zug, Sekretär der Schweizerischen Gesellschaft für Hydrogeologie SGH
  • Rita Kobler, Fachbereichsleiterin Wärmepumpen und Geothermie, Bundesamt für Energie BFE
  • Prof. Adrian Altenburger, Vizepräsident des SIA und Präsident der zentralen Normenkommission, Leiter Abteilung und Studiengang Gebäudetechnik sowie Dozent für Gebäudetechnik, HSLU – Technik & Architektur

Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege – Aktuelle Fragen zum Begriff des Denkmals

29. August 2016

Der Denkmalbegriff unterliegt einem steten Wandel. Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen wie Verdichtung, Umnutzung und vermehrte technische Anforderungen prüften die Referenten, wie heute der Denkmalbegriff zu fassen ist.

Referenten

  • Andreas Abegg, Prof. Dr. iur., Leiter des Zentrums für öffentliches Wirtschaftsrecht der ZHAW School of Management and Law sowie Partner bei AM T Rechtsanwälte
  • Walter Engeler, Dr. iur. und dipl. Ing., Lehrbeauftragter der Universität St. Gallen
  • Michael Hauser, dipl. Architekt ETH/SIA, Stadtbaumeister der Stadt Winterthur
  • Martin Killias, Prof. Dr. iur., Ständiger Gastprofessor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität St. Gallen sowie Präsident des Zürcher Heimatschutzes
  • Stefan Kurath, Prof. Dr., ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen sowie urbanplus GmbH
  • Georg Mörsch, Prof. em. für Denkmalpflege an der ETH Zürich
  • Josua Raster, Dr. iur., Leiter Rechtsdienst im Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich

Policy Session: The Electricity Market in 2025: European Perspectives

22 June 2016

In the course of the 22nd Annual Conference of the European Association of Environmental and Resource Economists (EAERE), organized by ETH Zurich, the Energy Policy Analysis Group (EPAG) of the ZHAW School of Management and Law as a member of SCCER CREST, hosted on 26th of June 2016  a policy session that brought together experts from various backgrounds ranging from politics, industry regulatory bodies, as well as academia.

Session Chairs and Organisators

  • Dr. Regina Betz, Joint Head of Energy Policy Analysis Group, Member of SCCER CREST, ZHAW School of Management and Law
    Presentation (PDF 690,3 KB)
  • Dr. Christian Schaffner, Executive Director of Energy Science Center, ETH Zurich

Speakers

 

 

 

 

5. Gespräch zum öffentlichen Wirtschaftsrecht: Politische Meinungsäusserung durch öffentliche Unternehmen

25. Mai 2016

Öffentliche Unternehmen und staatsnahe Betriebe sind abhängig von der politischen Agenda und stehen regelmässig im Kreuzfeuer zwischen Medien und Politik: sei es bei Infrastrukturprojekten wie dem Gotthardtunnel, bei Service-Public-Debatten wie jüngst bei der SRG oder bei Wahlen und Abstimmungen. Dürfen und sollen solche Unternehmen in den öffentlichen politischen Diskurs eingreifen und wenn ja mit welchen Mitteln? Wo liegen die Grenzen von direkter Meinungsäusserung oder Unterstützung von Verbänden und Personen? Inwiefern ist darüber Transparenz herzustellen? Die Referenten diskutierten dieses kontroverse Thema aus den Blickwinkeln der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Unternehmensführung, der politischen Aufsicht und den richtigen Kommunikationsstrategien.

4. Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht: Standortwahl und Energiewende

19. November 2015

Die vierte Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht befasste sich mit der Standortwahl von Energieunternehmen. Im Rahmen der «Energiestrategie 2050» ist ein enormer Ausbau der erneuerbaren Energie geplant, insbesondere von Wasserkraft, Windkraft und Sonnenenergie. Dies bedarf grossflächiger Anlagen mit entsprechendem Raumbedarf.

Derartige Anlagen stehen oft im Konflikt mit raum- und umweltrechtlichen Schutzinteressen. Sollen erneuerbare Energien tatsächlich in diesem Ausmass gefördert werden, gilt es, die verschiedenen, sich teilweise entgegenstehenden Interessen zu berücksichtigen und die Zielkonflikte transparent und unter gleichberechtigter Abwägung aller Ansprüche zu lösen. Mit Blick auf die vielfältigen Probleme, die sich bei der Standortwahl stellen, ging die Tagung der Frage nach, wie Interessenkonflikte sinnvoll gelöst werden können, damit grössere Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien gebaut werden können.
Nach einer kurzen Einführung von René Wiederkehr, Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht, erläuterte Heinz Aemisegger, a. Bundesrichter, Rechtskonsulent bei Wenger Plattner Rechtsanwälte Zürich, die neuere bundesgerichtliche zur Standortwahl von Energieunternehmen. Peter Hettich, Professor an der Uni St.Gallen für öffentliches Wirtschaftsrecht mit Berücksichtigung des Bau-, Planungs- und Umweltrechts, umschrieb und erklärte die raumplanungsrechtlichen Anforderungen an die Standortwahl von Energieunternehmen näher, womit für genügend Gesprächsstoff in der nachfolgenden Pause gedient war. Danach referierte Martin Looser, Rechtsanwalt bei ettlersuter Rechtsanwälte Zürich, über die umweltrechtlichen Anforderungen solcher Anlagen bzw. deren Standort. Abschliessend stellte Leonhard Zwiauer, Koordination Planung Energie und Raum am Bundesamt für Raumentwicklung, stellte das Windenergiekonzept des Bundes vor.

Kolloquium zur empirischen Linguistik im Recht

02. November 2015

Das moderne Recht ist darauf ausgerichtet, gesetzgeberische Ziele in der Gesellschaft zu erreichen. Die rechtswissenschaftliche Forschung hat sich in der Schweiz aber bis heute der Empirik, welche diesen Effekten des Rechts in der Gesellschaft nachspürt, weitgehend verschlossen. Einen interessanten Zugang hierzu bietet die empirische Korpuslinguistik. Sie untersucht in automatisierter Weise Äusserungen von Sprache, wie sie in gesammelten Texten (corpora) vorkommen. Erste vielversprechende Forschungen wurden in Deutschland und der Schweiz unternommen. Am Kolloquium stellen wir diese Ansätze vor und diskutieren über die Chancen und Grenzen des korpuslinguistischen Zugangs zum Recht.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Andreas Abegg erfolgte eine Einführung zur Diskursanalyse am Beispiel der «Altersvorsorge 2020» von Peter Stücheli-Herlach, ZHAW Angewandte Linguistik. Nach dem Vortrag von Felix Steiner, ebenfalls ZHAW Angewandte Linguistik, zum «Behördlich-juristischer Sprachgebrauch: Linguistische Hilfestellung für ein Forschungsprojekt zur 'Fremdplatzierung von Kindern in der Schweiz'» folgte eine erste spannende Diskussion. Friedemann Vogel, Alber-Ludwigs-Universität Freiburg (D), stellte sein Projekt Computer assisted legal linguistics (CAL2) vor und die Korpora, Methoden und Fragestellungen empirischer Rechtslinguistik in Europa und den USA. Im Anschluss folgte das Referat «Empirische Linguistik im Recht – Am Beispiel des sterbenden Staates» von Noah Bubenhofer, Universität Zürich, und Andreas Abegg, ZHAW School of Management and Law, welches einen kurzen Einblick in ein kürzlich abgeschlossenes Nationalfondsprojekt gewährte. Nach einer weiteren spannenden Diskussion, führte Annatina Menn, AM T Rechtsanwälte, unter dem Titel «Empirische Linguistik und Urheberrechte – Grenzen der Forschung» in die Rechtslage ein.

Electricity Markets with a High Share of Renewables: Experiences and Future Challenges

29 May 2015

The Energy Policy Analysis Group (EPAG) at the ZHAW School of Management and Law, together with the Centre for Energy and Environmental Markets (CEEM) at the University of New South Wales, is hosting the Symposium on Electricity Markets with a High Share of Renewables, in partnership with the Swiss Federal Office of Energy (SFOE), the Competence Center for Research in Energy, Society and Transition (SCCER-CREST) and the Commission for Technology and Innovation (CTI). The Symposium aimed to examine experiences gained internationally to date and identify new challenges envisaged for the future. Representing the viewpoints of different stakeholders, experts from various countries and institutions will share their experiences and identify key methods and topics that will remain at the forefront of energy debate or become more important going forward.

The goal of this workshop was to bring together experts from various disciplines and relevant institutions to exchange their views on the impacts of the introduction of capacity mechanisms in neighbouring countries on Switzerland. Furthermore, it gave an overview of the research currently underway, formulate relevant re-search questions and identify gaps that should be addressed in future research.

CREST-Workshop on Capacity Mechanisms

21 January 2015

Conference proceedings

3. Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht: Faire Staatswirtschaft – Zulässigkeit und Schranken staatlicher Wirtschaftstätigkeit

13. November 2014

Die dritte Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht befasste sich mit der Zulässigkeit und den Schranken der wirtschaftlichen Staatstätigkeit. Die Frage, welche Voraussetzungen das öffentliche Recht vorzusehen hat, um eine faire Staatswirtschaft zu gewährleisten, ist durch den Entscheid des Bundesgerichts betreffend Glarnersach (BGE 138 I 378 ff.) in den Fokus von Politik und breiter Öffentlichkeit gerückt.

Die Einleitung in die Thematik erfolgte von Prof. Dr. René Wiederkehr, stellvertretender Leiter Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht an der ZHAW und Titularprofessor der Universität Luzern. Danach referierten Prof. Dr. Hansjörg Seiler, Bundesrichter am Bundesgericht in Lausanne, PD Dr. Stefan Vogel, Leiter Rechtsdienst Flughafen Zürich AG, Prof. Dr. Patrik Ducrey, Vizedirektor im Sekretariat der WEKO und Titularprofessor für schweizerisches und europäisches Kartellrecht an der Universität Bern sowie Prof. Dr. Matthias Oesch, Professor an der Universität Zürich für Öffentliches Recht, Europarecht und Wirtschaftsvölkerrecht. Das abschliessende Podiumsgespräch wurde von Prof. Dr. Andreas Abegg, Leiter Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht an der ZHAW, moderiert.

2. Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht: Die gemischtwirtschaftliche AG – ein Widerspruch in sich?

22. Mai 2014

Die zweite Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht befasste sich mit den gemischtwirtschaftlichen Aktiengesellschaften.

Die Einleitung in die Thematik erfolgte von Prof. Dr. Jens Lehne, Leiter Abteilung Business Law, ZHAW School of Management and Law. Danach referierten Prof. Dr. Andreas Abegg, Leiter Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht, ZHAW School of Management and Law, Prof. Dr. Reto Steiner, Kompetenzzentrum für Public Management, Universität Bern, Markus Kägi, Regierungsrat Zürich und Verwaltungsrat der Axpo Holding AG sowie Dr. Andreas Stöckli, Universität Freiburg. Das abschliessende Podiumsgespräch wurde von Prof. Dr. René Wiederkehr, Stellvertretender Leiter des Zentrums für Öffentliches Wirtschaftsrecht, ZHAW School of Management and Law, moderiert.

1. Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht und Verwaltungsmanagement: Der ausgelagerte Staat: Aktuelle Fragen und Probleme zur Steuerungsfähigkeit von ausgelagerten Staatseinheiten

26. November 2013

Die erste Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht und Verwaltungsmanagement befasst sich mit den ausgelagerten Staatsbetrieben. Die letzten zwanzig Jahre haben eine Welle von Privatisierungen und Auslagerungen aus der Zentralverwaltung gebracht. Staatsbetriebe sind mehr oder weniger zu eigenständigen Akteuren in der Wirtschaft geworden. Das gilt für höchst unterschiedliche Bereiche wie die Energiewirtschaft, das Verkehrswesen oder den Spital- und Pflegebereich.

Nach einer Begrüssung von Michael Künzle, Stadtpräsident Winterthur, referierten Dr. h.c. Markus Notter, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Zürich, PD Dr. Stefan Vogel, Leiter Rechtsdienst Flughafen Zürich AG, lic. iur. Arthur Helbling, Vorsteher des Gemeindeamts Zürich, Dr. Yves Huguenin-Bergenat, stellvertretender Leiter Rechtsdienst ewz, Dr. Iris Eliisa Rauskala, Dozentin für Public Finance, Institut für Verwaltungs-Management sowie Prof. Dr. Andreas Abegg, Leiter Zentrum für öffentliches Wirtschaftsrecht.