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Center for European Business & Affairs

«Europa ist unser wichtigster Handelspartner: Ihn ganzheitlich zu verstehen, ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Schweizer Unternehmen»

Dr. Florian Keller, Leiter Center for European Business & Affairs

Schwerpunkte und Fokusregion

Jeder zweite Franken wird im Ausland verdient. Die Europäische Union (EU) ist dabei der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Der sich daraus ableitende Auftrag des Center for European Business and Affairs ist eine kontinuierliche Analyse und Einschätzung der wirtschaftlichen und politischen Beziehung Schweiz – EU. Ebenso machen wir die daraus entstehenden Auswirkungen und Entwicklungen unseren Partnern aus der Wirtschaft zugänglich. Hierzu bieten wir ein umfangreiches Lehr- und Weiterbildungsangebot sowie ein Dienstleistungsportfolio für Unternehmen.

Kompetenzprofil

Lehre

In der Lehre bieten wir verschiedene Module mit Schwerpunk International Business, angewandte Diplomatie und Internationale Beziehungen an. Ebenfalls werden in diesen und weiteren Bereichen Abschlussarbeiten auf Stufe Bachelor, Master sowie im MAS Business Administration betreut.

Weiterbildungen

    

Forschung und Beratung

Unsere aktuellen Forschungs- und Beratungstätigkeiten konzentrieren sich auf die vier nachfolgenden Kompetenzbereiche:

Trade 4.0

Die digitale Technologie prägt die Zukunft des internationalen Handels. Automatisierte Datenaustauschsysteme, Cloud-Computing und Onlineplattformen definieren die Interaktion zwischen staatlichen und private Akteuren im internationalen Waren- und Dienstleistungsaustausch neu. Von staatlicher Seite initialisierte Transformationsprogramme, wie beispielsweise DaziT von der eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), sind massgebliche Treiber dieses Paradigmenwechsels. 

European Value Chain

Die Schweizer Wirtschaft ist eng mit der europäischen Wertschöpfungskette verbunden. Trends wie die automatisierte Fertigung, Roboter und digitale Fabrik 4.0 verstärken diese Integration und führen zu einer Reduktion der Personalkosten. Veränderte Standort-Strategien (z.B. Nearshoring statt Offshoring) sind die Folge davon. Bezogen auf die geografische Ausrichtung heisst das für Schweizer Unternehmen, dass Regionen wie Osteuropa hinsichtlich der Auslagerung von Wertschöpfungsstufen an Attraktivität zulegen.

Knowledge-/Technology-Transfer

Aus- und Weitebildungsaktivitäten gehören zu den wichtigsten Formen des Wissenstransfers. Sie wirken sich positiv auf die Innovationsleistung und Arbeitsproduktivität von Schweizer Firmen aus. Das Center for European Business and Affairs trägt dazu mit anwendungsorientierten Weiterbildungslehrgängen, praxisorientierten Study Trips, und einem breiten Dienstleistungsangebot bei.

Applied Diplomacy and International Relations

Diplomatisches Handeln und Denken ist heute längst nicht mehr nur den Diplomatinnen und Diplomaten vorbehalten. Viele Akteure wie öffentliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), multinationale Unternehmen oder auch Privatpersonen interagieren heute auf der internationalen Bühne.

Publikationen

Standortförderung im Jahr 2018: «Die Grossen schwingen jetzt die Peitsche»

 

Dr. Florian Keller argumentiert in einem Gastbeitrag in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ), dass die USA und China die Grösse ihrer Binnenmärkte vermehrt als Druckmittel im Umgang mit internationalen Firmen einsetzen.

Dieser Trend, der auch Donald Trumps Davoser Rede dominierte, ist für die kleine Schweiz keine gute Nachricht: «Der Bundesrat muss sich überlegen, wie der Standort Schweiz gesichert werden kann, wenn in der Investitionsförderung vermehrt auf Macht denn auf Wettbewerb gesetzt wird.»

 

 

«Botschafterporträts : Schweizer Botschafter in den «Zentren der Macht» zwischen 1945 und 1975»

Im März 2017 ist Florian Kellers Analyse über das Wirken von acht Schweizer Botschaftern in Washington, Moskau, London, Paris, Bonn/Köln und New York (Uno) erschienen. Wer waren diese Persönlichkeiten und wie haben sie ihre Aufgabe wahrgenommen?

Buchbesprechungen:

«Integration am Ende? : Die Schweiz im Diskurs über ihre Europapolitik»

Veranstaltungen

Eventreihe “Trade Councillor Lunches”

Die Trade Councillor Lunches sind eine Eventreihe die dazu dient, den Handelsverantwortlichen (Trade Councillor) verschiedener Botschaften einen Einblick in verschiedene Aspekte des Schweizer Wirtschaftsmodells zu geben. Die Eventreihe wird gemeinsam mit der Handelssektion der Delegation der Europäischen Union in Bern organisiert. Nach einem kurzen Vortrag eines Gastreferenten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, während dem gemeinsamen Mittagessen, Ansichten und Ideen in einem informellen Rahmen auszutauschen.

Gastvortrag von EU-Botschafter Michael Matthiessen

Auf Einladung des Center for European Business & Affairs  hat Michael Matthiessen, Botschafter der Europäischen Union (EU) für die Schweiz und Lichtenstein, am 24. November seine erste öffentliche Vorlesung gehalten.

Sein Referat vor über 100 Studierenden der ZHAW School of Management and Law bot spannende Einblicke in die Arbeit eines Spitzendiplomaten und die Perspektive der EU auf die bilateralen Beziehungen.

Der Landbote und 20min berichteten über den Auftritt.

Veranstaltungsbericht im SML-Blogbeitrag

Podiumsdiskussion: "Europa als Produktionsstandort mit Zukunft?"

Das Highlight der International Week 2016 war der Focus Event am 20. April unter dem Motto «Europe: The Future Place to Produce?»

Marco Eberhardt (NSM Engineering), Manuele Fumagalli (Workspace2go), Jan Jenisch (Sika), Michaela Trapp (Fincons Group) und Dr. Eliza Przezdziecka (Warsaw School of Economics) diskutieren mit Dr. Florian Keller über die Zukunft des Produktionsstandorts Europa.

Erfahren Sie mehr über unserem Event im SML-Blogbeitrag.