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MAS Systemische Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt

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Wie können wir Menschen mit psychischen Schwierigkeiten wirksam unterstützen und begleiten? Was sind die relevanten therapeutischen Prozesse, damit Menschen sich weiterentwickeln und verändern? Wie können wir unsere eigene therapeutische Persönlichkeit weiterentwickeln? Wie gehen wir konstruktiv mit herausfordernden therapeutischen Situationen um?

Die Beantwortung dieser Fragen bilden die Grundlage unserer integrativen Ausbildung. 

Der MAS systemische Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt führt Sie als Teilnehmende tief in das Verständnis des menschlichen Erlebens und Verhaltens und in die grundlegenden evidenzbasierten Wirkfaktoren von Psychotherapie ein. Eine Reihe von Eigenschaften machen unsere Psychotherapie-Ausbildung einzigartig:

Wissenschaftlich praxisnah

Wir legen viel Wert darauf, dass die von uns vermittelten Konzepte wissenschaftlich gut abgesichert sind. Gleichzeitig liegt das Ziel der Weiterbildung nicht nur in der Vertiefung des intellektuellen Verständnisses, sondern vor allem in der Förderung der Selbstreflexions- und Handlungskompetenz von Ihnen als Teilnehmende und darin, Sie bei der praktischen Umsetzung der unterschiedlichsten Konzepte, Haltungen und Interventionen in den psychotherapeutischen Alltag zu begleiten.

Vielfältig individuumszentriert

Jeder Mensch ist einzigartig und damit auch die Psychotherapie mit diesem Menschen. Und nicht nur die Menschen unterscheiden sich, sondern auch die Kontexte, in denen Psychotherapie angeboten wird: Von ambulanten bis tagesklinischen und stationären Settings, Einzel- oder Mehrpersonentherapien lernen Sie psychotherapeutische Interventionen an vielfältigsten Settings und die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Menschen anzupassen und passend anzuwenden. 

Innovativ persönlichkeitsbildend 

Wir nehmen die aktuellsten Entwicklungen in der Psychotherapielandschaft in unseren MAS auf und fokussieren auf schulenübergreifende Lern- und Veränderungsprozesse. Im MAS lernen Sie nicht nur die Diagnose und Behandlung von Symptomen, sondern die therapeutische Begleitung von tiefgreifenden Veränderungen und Persönlichkeitsentwicklungen. 

Prozessorientiert anspruchsvoll

Prozessorientierung steht nicht nur drauf, sondern ist auch drin. Das heisst, nicht nur die Klienten/-innen in der Psychotherapie, sondern auch Sie als Teilnehmende werden während der Weiterbildung und Ihrer Arbeit mit Klienten/-innen zentrale Lern- und Veränderungsprozesse erfahren. Wir begleiten Sie dabei. Wie in der Psychotherapie geht es auch in der Weiterbildung darum, frische Einsichten zu gewinnen, das Bewusstsein über die inneren Prozesse zu erhöhen, neues Verhalten auszuprobieren und sich teilweise auch schwierigen eigenen Prozessen zu stellen. Unsere Aufgabe als Studienleitung, Dozierende und Supervisoren/-innen ist es, Sie auf diesem spannenden und anspruchsvollen Weg zu begleiten, teilweise herauszufordern und vor allem zu unterstützen.

Menschlich nah

Grundlage jeder wirksamen Psychotherapie ist eine tiefgehende menschliche Begegnung. Einer der wichtigsten Aspekte von Psychotherapie ist also, professionelle und heilungsfördernde Beziehungen aufzubauen und damit zentrale Veränderungsprozesse anzustossen und zu begleiten. Das gleiche gilt für eine wirksame Weiterbildung: Am besten lernen wir in einer wohlwollenden und vertrauensvollen Atmosphäre. An einem Ort wo wir mutig neue Verhaltensweisen ausprobieren können und uns gegenseitig durch ehrliche Feedbackschlaufen kontinuierlich reflektieren und verbessern lernen.

Auf einen Blick

Abschluss: Master of Advanced Studies ZFH in Systemischer Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt (62 ECTS)

Start: 18.11.2021, 27.10.2022

Dauer: 4-5 Jahre

Kosten: CHF 29'900.00

Bemerkung zu den Kosten: 

Die Gesamtkosten beinhalten sämtliche Kurse und die Gruppensupervision. Dazu kommen Kosten für Einzel- und Gruppenselbsterfahrung (2x50 Stunden, ca. CHF 10'000.-) und Einzelsupervision (50 Stunden, ca. CHF 8'500.-), sowie Kosten für Reisen, Unterkunft und Verpflegung. 

Preis- und Programmänderungen vorbehalten!

Durchführungsort: 

Die Weiterbildung findet in den Räumlichkeiten des IAP in Zürich und externen Tagungsstätten statt. Den Teilnehmenden stehen speziell eingerichtete Weiterbildungsräumlichkeiten (Videoanlagen, Gruppenräume) zur Verfügung.

Unterrichtssprache: Deutsch

Bild Waldweg
Bild von Thomas Hendele auf Pixabay

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Die Weiterbildung richtet sich an Psychologen/-innen und Ärzte/-innen mit abgeschlossenem Masterstudium an einer Universität oder einer anerkannten Fachhochschule. 

Die Teilnehmenden müssen innerhalb des ersten Ausbildungsjahres mit einer psychotherapeutischen Arbeitstätigkeit beginnen. 

Ziele

Die Teilnehmenden

  • lernen eine Fülle von bewährten Interventionsmöglichkeiten kennen, um die wichtigsten evidenzbasierten Wirkprozessen umzusetzen und diese auf die einzelnen Klienten/-innen und ihr soziales Umfeld abzustimmen. 
  • sind in der Lage, ihr Wissen und Verstehen selbstreflektiert, verantwortungsvoll und innovativ in den konkreten psychotherapeutischen Alltag zu übertragen und auf verschiedenen Systemebenen einzusetzen.
  • können komplexe soziale Situationen und Störungsbilder angemessen analysieren, diagnostizieren und beurteilen sowie Chancen, Grenzen und Risiken ihres Handelns korrekt erkennen und einschätzen.
  • können eine therapeutische Beziehung professionell und kompetent aufbauen.
  • haben auf einem theoretischen und empirischen Hintergrund eine eigene professionelle Identität entwickelt, die es ihnen erlaubt, ihre Funktion engagiert und verantwortungsbewusst anzugehen und auch kritische Situationen erfolgreich zu meistern.

Inhalt

Grundsätzlich orientiert sich die Weiterbildung an zentralen und empirisch fundierten Erkenntnissen aus der Psychologie, Neurobiologie und Psychotherapie-Forschung. Einen zentralen Fokus bilden die Wirkprozesse in der Psychotherapie. Anhand der Wirkprozesse führen wir die Teilnehmenden in der Weiterbildung an wirkungsvolle Konzepte, Haltungen und Interventionen aus verschiedenen klassischen Therapierichtungen heran. 

In der Weiterbildung gehen wir von folgenden, wissenschaftlich abgesicherten Wirkprozessen aus:

Therapeutische Beziehung aufbauen und nutzen

Wie unzählige Studien zeigen, ist einer der wesentlichsten Faktoren für eine erfolgreiche Therapie, eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung und Allianz. Die Teilnehmenden lernen einerseits, therapeutische Beziehungen mit unterschiedlichsten Personen wirkungsvoll zu gestalten und für den therapeutischen Prozess und das Ermöglichen von Veränderung zu nutzen. Andererseits lernen sie auch, mit Schwierigkeiten im therapeutischen Prozess und der Beziehung konstruktiv umzugehen. 

Hoffnung und Erwartung wecken

Klienten/-innen sind zu Beginn einer Psychotherapie oftmals frustriert und hoffnungslos. Die Teilnehmenden lernen mit ihnen zusammen neue Perspektiven zu erarbeiten, Hoffnung und positive Erwartungen aufzubauen, und ihre Selbstfürsorge anzuregen und so die Ressourcen der Klienten/-innen nutzbar zu machen. 

Einsicht und Bewusstsein fördern

Ein weiterer wichtiger psychotherapeutischer Prozess ist die Förderung von zentralen Einsichten und die Erhöhung des Bewusstseins der inneren Muster und Prozesse. Die Teilnehmenden lernen mittels störungsspezifischer und -übergreifender Methoden mit den Klienten/-innen ihre Gedanken und Gefühle zu explizieren, die dahinterliegenden Schemata zu klären und die Achtsamkeit zu fördern, damit die Klienten/-innen ihre dysfunktionalen Muster erkennen, verstehen und verändern können.

Korrektive Erfahrungen und Transfer ermöglichen

Ermutigung von korrektiver Erfahrung und Transfer in den Alltag: Alle vorherigen Wirkprozesse sollen in einer korrektiven Erfahrung münden. Die Arbeit erschöpft sich nicht im Gespräch, viel wichtiger ist das Ermöglichen von neuen und korrektiven Erfahrungen in der Psychotherapie und schliesslich im Alltag.

Schwerpunkt Compassion und Mindfulness

Innerhalb dieser vier therapeutischen Wirk- und Interaktionsprozessen liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit den Konzepten von Compassion (Mitgefühl) und Mindfulness (Achtsamkeit) und der kompetenten Anwendung dieser im beruflichen Alltag. Diese beiden Konzepte haben in den letzten Jahren in den verschiedensten Bereichen der Neurobiologie und Psychotherapie (Einzel und Mehrpersonensetting, unterschiedlichste Störungsbilder wie PTSD, Depression, Angststörungen, Stressfolgestörungen u.a.) wichtige Impulse geliefert. Zudem liegt ihnen eine solide empirische Basis bezüglich ihrer Wichtigkeit für die menschliche Gesundheit und ihrer Wirkung in der Psychotherapie zu Grunde.

Die detaillierten Inhalte finden Sie in der Broschüre:

Methodik

Uns ist wichtig, dass die in der Weiterbildung vermittelten therapeutischen Wissensinhalte und Handlungskompetenzen dem aktuellsten Stand der Wissenschaft entsprechen (das heisst zeitgemäss, aktuell und fundiert) und diese Kompetenzen 

  • kritisch reflektiert und eingeordnet werden,
  • in konkrete Handlungen und in den therapeutischen Alltag transferiert werden, 
  • und die aus dem Transfer resultierenden Feedbacks für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung genutzt werden.

Flipped Classroom – Vom Wissen zum Können

Hauptfokus der Kurse vor Ort ist die Reflexion und das praktische Üben. Aus diesem Grund bereiten wir wichtige Wissensinhalte so auf, dass die Teilnehmenden sie im Vorfeld der Kurstage selbstständig erarbeiten können. Dadurch bleibt während der Kurse genügend Raum und Zeit für die Anwendungsfragen und die praktische Umsetzung. 

Pro Kurstag vor Ort muss ca. 2 Stunden Vorbereitungszeit eingerechnet werden. Die Kurse werden von praxiserfahrenen Experten/-innen durchgeführt.

Praxisseminare – Vom Können zum Tun

In speziell entwickelten Fallseminaren und auch in den regelmässigen Supervisionen wird  der Berufsalltag der Teilnehmenden einbezogen und als Ausgangspunkt für praxisnahe Lerngelegenheiten genutzt. Anhand von Fallkonzeptionen und Videos von Therapiesitzungen können wir gemeinsam Nutzen und Grenzen verschiedener therapeutischer Standpunkte analysieren, reflektieren und diskutieren, um schliesslich zu einem übergreifenden Behandlungs- und Störungsverständnis zu gelangen.

Feedbackkultur– Vom Tun zum Feedback 

In regelmässigen Abständen haben Sie die Gelegenheit von den Supervisoren/-innen, den Studienleitenden und auch von Mitstudierenden zu Ihren Fortschritten und Kompetenzen Feedbacks einzuholen und diese Feedbacks zu reflektieren, um sie schliesslich für Ihre Weiterentwicklung zu nutzen. Auch Studienleitende, Supervisoren/-innen und Dozierende holen regelmässig von den Teilnehmenden Feedback ein, um die Weiterbildung und die Begleitung zu reflektieren und zu optimieren

Unterricht

Berufsbegleitende, 4- bis 5-jährige postgraduale Weiterbildung

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Anmeldung

Zulassung

Hochschulabschluss in Psychologie oder Medizin und genügend Studienleistungen in klinischer Psychologie und Psychopathologie (gemäss Artikel 2 und 7 des PsyG).

Die Teilnehmenden müssen spätestens nach dem Modul A (siehe Broschüre) in einer psychosozialen oder psychotherapeutisch-psychiatrischer Einrichtung tätig sein (gemäss Artikel 6 und 7 PsyG).

Die Teilnehmenden verpflichten sich, ihre therapeutische Arbeit mittels Videoaufnahmen in der Supervision zugänglich zu machen. 

Anmeldeinformationen

Der Studiengang Start 2021 ist ausgebucht.

Bezüglich dem Studiengang Start 2022 können Sie sich gerne mit Veronika Strebel in Verbindung setzen.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
18.11.2021 ausgebucht
27.10.2022 Kontaktaufnahme: Frau V. Strebel

Downloads und Broschüre

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