Master- und Bachelorarbeiten 2016: Spitzensportler, Expats und Cannabis

Am Departement Angewandte Psychologie konnten im September 112 Absolventinnen und Absolventen ihr Bachelor- oder Masterdiplom in Angewandter Psychologie in Empfang nehmen. Ausserdem wurden die besten Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

In diesem Jahr haben am Departement Angewandte Psychologie 74 Bachelor- und 38 Master-Studierende ihr Studium abgeschlossen und konnten im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ihr Bachelor- oder Master-Diplom in Empfang nehmen. Das generalistische Psychologiestudium ermöglichte den Absolventinnen und Absolventen, sich in einer der drei Vertiefungsrichtungen Arbeits- und Organisationspsychologie, Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie oder Klinische Psychologie zu spezialisieren.

Bachelor-Absolventinnen und Absolventen 2016
Master-Absolventinnen und Absolventen 2016

Jedes Jahr werden herausragende Abschlussarbeiten durch die Stiftung IAP zur Förderung der Angewandten Psychologie sowie den Schweizerischen Berufsverband für Angewandte Psychologie SBAP prämiert.

Herausragende Bachelorarbeiten

  • «Qualitative Evaluation des Career Construction Interviews aus der Sicht von Klientinnen und Klienten in einer beruflichen Veränderungssituation» von Sonja Schläpfer
    Die Bachelorarbeit untersuchte die Wirksamkeit des Career Construction Interviews - eine Erhebungsmethode aus der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, die Selbsterkenntnis und Identitätsentwicklung anregen und Übergänge erleichtern soll - aus der Sicht von fünf Spitzensportlern/-innen, die sich in einer beruflichen Veränderungssituation befanden.
  • «Bitte umsteigen! Eine qualitative Untersuchung über Befinden, Bedürfnisse und Erwartungen der Lokführer der Appenzeller Bahnen vor dem Hintergrund des Baus der Durchmesserlinie.» von Ulrike Edelmann
    Die qualitative Untersuchung erhebt im Rahmen des Change Prozesses beim Bau der Durchmesserlinie bei den Appenzeller Bahnen, wie sich die Lokführer der AB bezogen auf die bevorstehenden Veränderungen durch den Bau der Durchmesserlinie fühlen, wie sie dem Wandel gegenübertreten und welche Bedürfnisse sie haben, um mit den erwarteten Veränderungen adäquat umgehen zu können.

 

 

Herausragende Masterarbeiten

  • «I Need Someone to Talk About my Feelings – Needs of German-speaking Expatriates in India Regarding Emotion Regulation-specific Interventions and Recommended Course of Action» von Simone von Ah
    Die Arbeit zeigt, mit welchen Problemen Expats in der interkulturellen Zusammenarbeit zu kämpfen haben und welche Lösungsansätze es dazu gibt.
  • «Finanzielle Sozialisation von Jugendlichen - Welche Rolle spielen die Eltern in der finanziellen Sozialisation ihrer jugendlichen Kinder?» von Sonja Gassmann Allgäuer
    Die Arbeit geht der Frage nach, ob Erziehungsverhalten und finanzielle Kompetenz der Eltern mit der finanziellen Einstellungen, finanziellem Verhalten und subjektivem finanziellem Wissen ihrer jugendlichen Kinder zusammenhängen.
  • «Welche Faktoren beeinflussen den Drogenkonsum von Jugendlichen und welche Rolle spielen dabei Stress und Coping?» von Brigitte Pfanner-Meyer und Barbara Schmocker
    Die Arbeit untersucht das Konsumverhalten von Jugendlichen der Sekundarstufe II bezüglich Alkohol, Cannabis und anderen illegalen Drogen und zeigt, welche Prädiktoren den Konsum beeinflussen und welche Rolle Stress und Bewältigungsstrategien dabei spielen.
    Über die Masterarbeit ist ein Beitrag im IAP Blog erschienen.

 

 

mpw-Preis

Die mpw-Stiftung unterstützt und fördert den akademischen Nachwuchs im Bereich der Angewandten Psychologie prämiert jährlich eine Bachelorarbeit aus dem Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie. Der mpw-Preis 2016 geht an Sabine Maria Benz mit ihrer Arbeit «Statistische Analyse des Assessment Centers der Kantonspolizei Zürich». Die Arbeit befasst sich mit spezifischen Problemen, die sich bei der Durchführung von Assessment Centern bei der Bewertung für angehende Polizisten/-innen bei der Kantonspolizei Zürich ergeben.