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IAP-Studie Teil 2: Der Mensch steuert den digitalen Wandel

Automatisierung und Digitalisierung verändern unsere Arbeitswelt auch in Zukunft. Der zweite Teil der IAP-Studie zeigt, dass die Veränderungen durch den digitalen Wandel im Arbeitsalltag von Fach- und Führungspersonen Unsicherheit auslösen. Die Entstehung neuer Tätigkeitsfelder kann Mitarbeitende aber auch motivieren und inspirieren.

In Wissenschaft und Praxis wird bisher wenig thematisiert, wie einzelne Berufsgruppen die Digitalisierung fachlich und persönlich einschätzen. Dies hat der zweite Teil der Studie «Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0» des IAP Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW aufgenommen. In strukturierten Interviews wurden 23 Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen der Schweiz dazu befragt, wie sie die Veränderungen in der Arbeitswelt 4.0 erleben und beurteilen. Ziel der qualitativen Studie war es, Expertinnen und Experten aus den Bereichen Führung, HR-Management, Ausbildung/Personalentwicklung und Technologiemanagement zu ihrer Einschätzung des digitalen Strukturwandels für die eigene Funktion und das Unternehmen zu befragen und Handlungsempfehlungen zu erfahren.

Arbeitswelt 4.0 und Führung

IAP Studie Piktogramm zur Veränderung der Führung

Die befragten Führungskräfte berichten, dass zukünftige Führungsansätze vermehrt die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden stärken und eine Unternehmenskultur des Vertrauens etablieren sollten. Mitarbeitende sollten in Zukunft stärker von den Vorgesetzten gecoacht werden. Angesichts steigender Komplexität in der Projektgestaltung und Informationsüberfluss in Entscheidungsprozessen sehen sie sich immer öfter als Orientierungshelfer und Prozessbegleiter. In der Zusammenführung verschiedener Generationen im Digitalisierungsprozess erachten es die befragten Führungspersonen als wichtig, Toleranz gegenüber den unterschiedlichen Kommunikations-, und Arbeitsgewohnheiten zu entwickeln.