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Workshop 3: Game Design

Im Workshop werden zuerst theoretische Grundlagen zu digitalen (und analogen) Spielen vermittelt. Da die Selbsterfahrung bei der Beschäftigung mit interaktiven Inhalten grundlegend ist, können die Workshop-Teilnehmenden daraufhin verschiedene digitale Spiele ausprobieren, evaluieren und darüber diskutieren, was ge- oder missfällt.

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Digitale Spiele sind definitiv den Kinderschuhen entwachsen und Teil unserer (Mainstream-) Kultur geworden. Sei es, dass Senioren via Games ihre Hirnplastizität trainieren, sei es, dass man sich im Tram mit einem Minigame die Zeit vertreibt, in der Stadt mit Freunden versucht, seltene Pokémon zu fangen oder ob man im Coop Märkli sammelt, um günstiger ein Apéro-Geschirr zu ersteigern: Die meisten von uns betreiben regelmässig, manchmal ohne es zu merken, spielerische Handlungen.

Bei der Beschäftigung mit Games ist es grundlegend, diese selber zu erfahren. Die Workshop-Teilnehmenden haben an einem der Nachmittage Gelegenheit, verschiedene digitale Spiele auszuprobieren, sie zu evaluieren und darüber zu diskutieren, was ge- und was missfällt. In einem weiteren Teil geht es um die konkrete Spielproduktion: Mit welchen Tools kann man relativ einfach Spielkonzepte entwickeln? Der Prozess der Game-Entwicklung wird gemeinsam angegangen, so dass bis Ende der Woche in Gruppenarbeiten kleine analoge Spiele (Brett-, Karten oder andere analoge Spiele) entstehen. Diese werden in der Schlusspräsentation kurz vorgestellt und in einer anschliessenden Spielrunde auch gleich von den anderen Mitstudierenden ausprobiert.

Ziel: Mit verschiedenen spielerischen Methoden die Grundlagen für die Analyse und die Entwicklung von digitalen/analogen Spielen kennenzulernen.

Dozierende

Dr. Mela Kocher

Dr. Mela Kocher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHdK in der Fachrichtung Game Design. Sie arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung (mit den Schwerpunkten Applied Games und Urban Games). Für das International Office entwickelte sie das Urban Game LucyZH, das internationalen Studierenden die Stadt Zürich näherbringt. In der Lehre ist sie in der Fachrichtung Game Design und im Master of Arts in Design tätig.

René Bauer

René Bauer ist Leiter der Fachrichtung Game Design an der ZHdK und unterrichtet mit Schwerpunkt auf Game Engine Development. Er ist in Projektentwicklungen in Studium und Forschung engagiert. Er betreibt die Auseinandersetzung mit Games im Bereich Gamestudies und Kulturwissenschaften. Als Game Designer und Applicationsentwickler betreibt er eigene Spielprojekte, experimentiert mit AND-OR an der Schnittstelle zwischen Game und Kunst und arbeitet an kollaborativen Schreibumgebungen wie nic-las oder textmachina (Web 2.0).