Workshop 2: Filmemacherei

Unser Film-Workshop ermöglicht Einblicke in die verschiedenen Etappen einer Filmproduktion. Während des Workshops schlüpfen Sie in die Rolle des Filmemachers. Unter Anleitung der Filmemacherin Martina Rieder produzieren Sie mit leichtem Gepäck und spielerischer Herangehensweise einen kleinen Film.

Von der Idee zum fertigen Film

Int@home 2015
Int@home 2015 Film Workshop

Filmemachen ist ein komplexer Prozess, der sich über Monate und oft auch Jahre hinziehen kann. Unser Film-Workshop ist ein Zeitraffer, der es ermöglicht, in die verschiedenen Etappen einer Filmproduktion Einblick zu bekommen. Von der Idee zum fertigen Film. Während des Workshops schlüpfen die Teilnehmenden also im Beschleunigungsverfahren in die Rolle des Filmemachers bzw. der Filmemacherin.
Unter Anleitung der Filmemacherin Martina Rieder können Sie mit leichtem Gepäck und spielerischer Herangehensweise einen kleinen Film produzieren. Damit Sie das Wissen und die erworbenen Fähigkeiten auch nach dem Kurs weiter nutzen können, arbeiten Sie mit der Werkstatt aus der Hosentasche – mit dem SmartPhone oder/und dem Laptop.

Programm

Am Anfang steht die Ideenfindung und Drehbuchentwicklung. Dazu gehört die Suche nach Inhalt und Form des Films. Gibt es eine Dokumentation der aktuellen Workshops, eine Studie des Toni-Areals oder einen experimentellen Film einer Tramfahrt? Möglich ist jede Geschichte jedes Genres.

Mit der Filmidee und den Storyboards geht es in kleinen Gruppen auf Bildersuche. Wir achten beim Filmen auf unsere Haltung gegenüber dem Objekt, auf den Bildausschnitt, die Kamerabewegung und die Klänge und Stimmen. Wir versuchen bewusst und mit der Filmidee im Hinterkopf zu filmen, so dass wir nicht zu viel Material zum Sichten haben und möglichst viel Zeit für den kreativen Schnittprozess verwenden können. Im Schnitt entstehen dann die Dramaturgie und der Rhythmus des Films.

Während der Entstehung des Films zeigt Ihnen Martina Rieder mit Beispielen oder im Gespräch, worauf Sie in den unterschiedlichen Produktionsphasen (Idee-Entwicklung, Dreh, Schnitt) achten müssen.

Anfang Woche schauen wir ihren Kino-Dokumentarfilm ‹unerhört jenisch› an. Martina Rieder erzählt über die Entstehung des Films und beantwortet Ihre Fragen. Der Film ist in den letzten sechs Jahren in Zusammenarbeit mit Karoline Arn entstanden.

Vorbereitung

Obligatorisches Treffen mit Martina Rieder am 8.6.2017,
17 Uhr im Toni-Areal (ca. 1.5h)

  • Filme, Musikclips und sonstige filmische Arbeiten anschauen (Kino, TV, Youtube etc.) und anhand Fragen reflektieren:
    Wie wird erzählt (inszeniert, beobachtend, journalistisch, experimentell, clipartig...), wie wird gefilmt (Bilder: Nahe, Weite, Kamerafahrten, Handkamera, fixe Kompositionen...), welche Farbigkeit (naturalistisch, künstlich, modisch...), Musik (untermalt sie den Film, setzt sie einen Kontrast, bestimmt sie den Rhythmus), Stimmen (Dialoge, Kommentar, ohne Worte)
  • Was berührt mich? Warum weckt es in mir Interesse?
  • Wer mag, soll einen Film, Musikclip, kurze Filmsequenz/Filmausschnitt mitbringen, der auf irgendeine Art und Weise berührt oder gefällt.
    ⇒ Bitte schicken Sie den Link oder die Daten einige Tage vor dem Kurs, damit wir am ersten Kurstag gemeinsam rein schauen können.
  • Filmideen sammeln

Daten

Dienstag, 5. September bis Freitag, 8. September 2017

Dozentin

Martina Rieder

Martina Rieder
Grafikerin, Filmemacherin, Regisseurin, Kamerafrau und Dozentin an der HSLU

Trailer 'unerhört jenisch'