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Potenzial steigern

Zu Beginn der Marathonvorbereitung geht es darum, sich Gedanken zu machen, wie das individuelle Laufpotenzial erhöht werden kann. Fünf Punkte helfen dir, dein Potenzial zu steigern.

Start der Marathonvorbereitung

Die Übung wirkt sich positiv auf Aufmerksamkeit, Emotionen, Motivation aus.

Dieser Input ist ein Gastbeitrag des bekannten Sportpsychologen Jörg Wetzel. In seiner Videobotschaft aus seiner Praxis in Bern beschreibt er positive Wirkungen des Lauftrainings auf Persönlichkeit, Wohlbefinden und Selbstvertrauen und erklärt zentrale Schritte zum Start der Marathonvorbereitung.
Zunächst sollte zwischen der Erhöhung des Laufpotenzials (in der Vorbereitung) und dem Abrufen des Potenzials (am Marathon selber) unterschieden werden. Anhand von fünf Punkten zeigt er auf, wie das individuelle, bereits vorhandene (Lauf-)Potenzial erhöht werden kann. Wie man das Potenzial am Marathon selber dann ausschöpft, folgt in einem späteren Beitrag. 

Video: Potenzial steigern

Jörg Wetzel erklärt anhand von fünf Punkten, wie das individuelle Laufpotenzial in der Marathonvorbereitung gesteigert werden kann.

Die Übung in Kürze:

    1. Sich ein attraktives Ziel setzen.
      Setze dir attraktive Ziele für dein Training und den Marathonlauf. Ziele helfen dir, die Konzentration auf Wesentliches zu lenken und sie motivieren dich, Leistung zu erbringen. Sie können auf unterschiedlichen Ebenen formuliert werden, mehr dazu erfährst du im Input «Ziele definieren und setzen».
    2. Einen Trainingsplan erstellen und visualisieren.
      Ein durchdachter Trainingsplan hilft dir, dich zu strukturieren und konkret an deinen individuellen Zielen zu arbeiten. Mach ihn visuell zugänglich, so erinnert er dich regelmässig an die einzelnen Trainingsschritte bis zum grossen Lauf.
    3. Den inneren Schweinehund überwinden.
      Wir kennen ihn alle und er ist schnell zur Stelle, wenn das Wetter mal nicht so schön ist oder sonst viel ansteht. Tipps und Tricks, wie du den inneren Schweinehund überwinden und deinen Trainingsplan durchziehen kannst, erfährst du im nächsten Beitrag in zwei Wochen.
    4. Soziale Anknüpfungspunkte schaffen.
      Vernetze und verabrede dich mit anderen Läuferinnen und Läufern, z.B. in einer Laufgruppe oder für einzelne Trainings. Dies schafft nicht nur Verbindlichkeit, sondern macht das Training auch leichter und lustvoller.
    5. Anderen erzählen, dass du den Marathon läufst.
      Indem du andere in deine Pläne einweihst, lässt du sie an deinem Marathon-Projekt teilhaben. Du wirst darauf angesprochen, Freunde schicken dir Artikel und Tipps zum Thema usw. Dies erhöht zwar den sozialen Druck, aber gleichzeitig auch die Motivation für den Lauf selber. Dies hilft, an deinen kurz-, mittel- und langfristigen Zielen dran zu bleiben.