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Wandern – Rebeccas Hobby und Thema ihrer Bachelorarbeit

Wandern ist die beliebteste Freizeitaktivität von Herr und Frau Schweizer – 46% der Schweizer Bevölkerung wandern regelmässig. Auch Rebecca Corrodi, Umweltingenieurstudentin mit der Vertiefung Naturmanagement, ist immer wieder auf Wanderwegen anzutreffen. Als ausgebildete Wanderleiterin ist dies nicht weiter verwunderlich. In ihrer Bachelorarbeit untersucht sie nun die Auswirkungen des Klimawandels auf das schweizerische Wanderwegwesen und die damit verbundenen Naturgefahren.

Rebecca beim Abstieg von der SAC-Sustlihütte im Kanton Uri.
Ein wunderbarer Ausblick auf die Rigi, die auch liebevoll «die Königin der Berge» genannt wird.

Ich bin begeisterte Wanderin und als Wanderleiterin regelmässig auf Wanderwegen mit einer Gruppe, mit der Familie oder allein anzutreffen. Immer wieder sehe ich mich mit Wegsperrungen aufgrund von Erdrutschen, Steinschlägen oder ähnlichem konfrontiert. Natürlich gehören diese Ereignisse seit jeher zur Natur und haben so unsere schöne Landschaft geformt. Aufgrund des Klimawandels kommt es aber immer öfter zu solchen Ereignissen, welche unter anderem durch heftigere Starkniederschläge, das Auftauen von Permafrost oder Störungen der Wälder wie Windwurf oder Insektenbefall ausgelöst werden.
Diesem spannenden Thema widme ich mich in meiner Bachelorarbeit. In Zusammenhang mit dem Projekt «Sicher Wandern 2040», welches innerhalb des BAFU-Pilotprogrammes «Anpassung an den Klimawandel» von den Schweizer Wanderwegen und der WSL lanciert wurde, untersuche ich die Auswirkungen des Klimawandels und den damit verbundenen Naturgefahren auf die Wanderweginfrastruktur im Gebiet Rigi/SZ.

Wie können sich die Wanderwegverantwortlichen in den Bereichen Planung, Bau und Unterhalt schon heute auf die Naturgefahren vorbereiten, um Schäden möglichst gering zu halten? Wie können Wanderer, welche vermehrt vor der Hitze in die Berge flüchten, vor diesen Naturgefahren geschützt werden und dennoch ein attraktives Wanderwegnetz in Anspruch nehmen? Dies sind Fragen, welche ich in meiner Bachelorarbeit versuchen werde zu beantworten. Und sicherlich werde ich auch die eine oder andere schöne Wanderung auf der Rigi erleben dürfen und hoffen, dass auch zukünftige Generationen gefahrlos in unserer schönen Bergwelt unterwegs sein können.

Möchtest du in deiner Bachelorarbeit auch dein Hobby und dein Studium kombinieren? Dann studiere Umweltingenieurwesen! Der Anmeldeschluss wurde bis zum 31. Juli verlängert.

Weitere Informationen:
Mehr Informationen zur Vertiefung Naturmanagement findest du im digitalen Studienplaner. Oder passt eine der anderen vier Vertiefungen besser zu dir? Finde es heraus.
Informationen zum Bachelorstudium findest du auf unserer Homepage.
Fragen zum Studium und zur Zulassung beantwortet dir Julia Bänninger per Telefon ( +41 (0) 58 934 53 87) oder Mail.