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Umweltingenieur-Studierende auf der Spur einer nachhaltigen Welternährung

Im Modul Welternährungssysteme wurden diesen Frühling diverse Themen zu nachhaltiger Ernährung auf der internationalen Ebene behandelt. Dabei wurden nicht nur Bereiche wie Ernährungssicherheit, Agrarhandel sowie Ernährung und Landverbrauch angeschaut, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ernährungssystem thematisiert.

Bild aus dem Blog von Fabienne Kuhn zum Thema Wertschätzung von Lebensmitteln, mit dem Titel «Verkaufsstrategien, um Food loss von Gemüse und Früchten zu vermindern». (Bild: Fabienne Kuhn)
Im Blog «Eat Grow Change» der Forschungsgruppe Geography of Food können diverse Berichte rund um Ernährungssysteme gelesen und kommentiert werden.

Im Modul werden Grundlagen vermittelt und ein Überblick über Welternährungssysteme gegeben. Dabei werden Themen wie Agrarpolitik, globale Nährstoffkreisläufe und wichtige Länder im weltweiten Agrarhandel behandelt. Während China, Brasilien, Russland und die EU die führenden Import- und Exportländer sind, kommt der Schweiz eine andere Rolle zu. Sie ist ein wichtiger Sitz und virtueller Umschlagsort für führende Agrarhandelsfirmen aus dem Ausland. Zu diesem Thema hielt Thomas Braunschweig von Public Eye einen Vortrag und informierte über die zunehmende Marktmachtkonzentration im Agrarhandel.

Ein weiteres Thema des Moduls ist die Nachhaltigkeit. Hier kamen die planetaren Belastbarkeitsgrenzen, alternative Produktionssysteme und die Frage, ob Bio die Welt ernähren kann, ins Spiel. Zusätzlich führten die Studierenden Projektarbeiten aus, in denen sie zu einer aktuellen Problematik eine Problemanalyse durchführten und mögliche Lösungen präsentierten. Ebenfalls verfassten sie individuelle Blogeinträge zu Themen in diesem Bereich, welche im Rahmen des neuen Blogs «Eat Grow Change» der ZHAW veröffentlicht wurden.

Fabienne Kuhn, Umweltingenieurstudentin im 6. Semester: «Nachdem ich im 5. Semester das Modul «Designing Sustainable Food Systems» besucht hatte, dachte ich, dass das Modul Welternährungssysteme eine gute Ergänzung dazu ist. Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Ich erhielt wertvolle, spannende Inputs und konnte mich vertiefter mit der Nachhaltigkeit und der Wertschätzung von Lebensmitteln auseinandersetzen.»

Möchtest auch du dich für die nachhaltige Ernährungssysteme einsetzen? Dann studiere Umweltingenieurwesen! Der Anmeldeschluss wurde bis zum 31. Juli verlängert.

Weitere Informationen:
Kontakt: Isabel Jaisli, Modulleiterin Welternährungssysteme
Mehr Informationen zum Modul Welternährungssysteme findest du im digitalen Studienplaner.
Auf dem Blog «Eat Grow Change» werden von Fischzuchten über Quinoaproduktion zu Heuschreckenplagen diverse Aspekte der Ernährung von Studierenden aufgegriffen und behandelt.
Informationen zum Bachelor Umweltingenieurwesen