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Modultafel im Master of Science in Umwelt und Natürliche Ressourcen

Aufbau und Inhalt Ihres Masterstudiums in Umwelt und Natürliche Ressourcen.

Die Modultafel zeigt alle Module, sortiert nach Semester. Mit einem Klick auf das Modul erhalten Sie detailliertere Informationen dazu. Die rechtsgültigen Modulbeschriebe finden Sie im StudiWeb

Diese Modultafel ist gültig ab 18. September 2017

Semester 1

Project Work in Research Unit 1

Project Work in Research Unit 1

  • ECTS: 6

Das Modul befasst sich mit der Arbeit an einem Projektantrag für ein Forschungs- oder Entwicklungsprojekt. Wahlweise kann entweder bei der Formulierung eines Projektantrags mitgearbeitet werden, oder es werden Vorarbeiten (Forschungsarbeiten) für künftige Projektanträge geleistet. Je nach Umfang des Vorhabens ist es möglich, beides zu kombinieren. Für die Teilnahme ist es erforderlich, die wesentlichen Fragestellungen, Positionen, Denkmodelle und Forschungsmethoden des zu bearbeitenden Themengebiets formulieren zu können. Ziel ist es, das Fachwissen vertieft zu beschreiben und analysieren zu können. Die Teilnehmenden sind nach Abschluss in der Lage, ein Forschungsprojekt selbstständig zu planen und zu organisieren. Die Resultate des Moduls leisten massgeblichen Beitrag zum wissenschaftlichen Teil eines Projektantrags.

Ecosystems & Biodiversity

Ecosystems & Biodiversity

  • ECTS: 6

In Ökosystemen spielt sich eine Vielfalt natürlicher Prozesse ab, die in der heutigen Kulturlandschaft durch den Menschen beeinflusst werden. Dieses Modul schärft das Verständnis für Interaktionen und Prozesse, schult die kritische wissenschaftliche Analyse und gibt gleichzeitig praktische Einblicke in für die Thematik relevante Konzepte und rechtliche Grundlagen. Anhand von Praxisbeispielen und Fachliteratur setzen Sie sich unter anderem mit Sukzessionsprozessen, Naturschutzgenetik, Neobiota und Klimawandel auseinander. Diese Schwerpunktthemen werden sowohl auf verschiedenen Systemebenen (Boden, Wasser, Luft, Vegetation, Fauna) als auch in unterschiedlichen Lebensräumen (Gebirge, Landwirtschaftsraum, urbane Räume) betrachtet.

Ecological Engineering

Ecological Engineering

  • ECTS: 6

Das Modul Ecological Engineering steht im Kontext der Gestaltung zukunftsfähiger Städte und aller dazu notwendigen Technologien. Studierende sollen nicht nur Fachwissen zu den wichtigsten Ökotechnologien erwerben, sondern auch deren Integration sowie Abhängigkeiten, Synergien und Zielkonflikte verstehen und in ihre Planung einbeziehen können. Neben den fachlichen Kompetenzen erwerben die Studierenden in Frontalunterricht, Case-studies, Hausaufgaben sowie einem 2-tägigen Workshop Wissen und Kompetenzen zu den Prinzipien der Integration der verschiedenen Technologien. Ein wesentlicher Teil des Moduls wird zudem das Lesen fachlich abgestimmter wissenschaftlicher Texte und das Erarbeiten wissenschaftlicher Inhalte zu den Kernbereichen des Modules sein. Dies ermöglicht den Studierenden die objektive Evaluation und Auswahl von geeigneten Methoden und Technologien für die integrierte Planung von ökotechnologischen Projekten.

Agrofoodsystems and Chains

Agrofoodsystems and Chains

  • ECTS: 6

In diesem Modul befassen sich die Studierenden mit den Anforderungen und Herausforderungen des Ernährungssystems im Hinblick auf eine nachhaltige Ressourcennutzung und die globale Ernährungssicherheit. Trends und Zusammenhänge sowie deren politische, wirtschaftliche und ökologische Treiber werden diskutiert. Der Schwerpunkt des Moduls liegt in der Analyse von Nachhaltigkeitskonflikten innerhalb des Ernährungssystems. Hierfür werden Konflikte auf globaler, regionaler und lokaler Ebene betrachtet und verschiedene Lösungsstrategien diskutiert. Die Studierenden werden dazu befähigt die aktuellsten Analysemethoden auf komplexe Agrofoodsysteme anzuwenden, fundierte und evidenzbasiert Lösungen zu entwickeln und Ergebnisse fachgerecht für Laien und Experten aufzubereiten.

Sustainability Science

Sustainability Science

  • ECTS: 3

In diesem Modul werden die Herausforderungen diskutiert, mit denen die Nachhaltigkeitswissenschaften aufgrund ihres normativen Anspruchs, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen, konfrontiert sind: Wie geht die «neue Disziplin» mit der Komplexität disziplinenübergreifender Zusammenhänge um? Wie lässt sich das Ideal der «wertfreien» Wissenschaften mit dem normativen Leitbild der nachhaltigen Entwicklung verbinden? Wer setzt die Werte bzw. was bedeutet eine nachhaltige Entwicklung überhaupt? Kann und darf eine Wissenschaft die Gesellschaft verändern? Wie funktioniert das Zusammenspiel mit Politik, Zivilgesellschaft und Bevölkerung? Anhand von aktuellen Debatten und Praxisbeispielen aus den Nachhaltigkeitswissenschaften werden konkrete Lösungsansätze, ihre Vor- und Nachteile betrachtet. Die Studierenden können dadurch ihre eigene Rolle im Kontext der Nachhaltigkeitswissenschaften reflektieren und begründen.

Research Methods

Research Methods

  • ECTS: 15

Das Modul «Research Methods» vermittelt vertiefte Methodenkompetenzen für praxisorientiertes und angewandtes wissenschaftliches Arbeiten im Fachbereich «Umwelt und Natürliche Ressourcen» auf MSc-Niveau. Die Studierenden erarbeiten sich vertiefte Methodenkompetenzen für die analytische Betrachtung der Zusammenhänge im Gesamtsystem «Umwelt und Natürliche Ressourcen». Die Studierenden erlernen die methodischen Kompetenzen, auf denen die nachfolgenden Module im MSc Programm UNR aufbauen. Das Modul vermittelt einerseits allgemeine, fächerübergreifende methodische Kompetenzen (z.B. Wissenschaftstheorie, computer-gestützte Datenverarbeitung und Statistik). Andererseits ermöglicht das Modul auch eine methodische Spezialisierung hinsichtlich (a) einer naturwissenschaftlichen oder (b) einer sozio-ökonomischen Herangehensweise an wissenschaftliche Probleme und Fragestellungen (z.B. Forschungs- und Sampling-Design in der Ökologie sowie Geostatistik für (a), oder Datenerfassung und –analyse in der quantitativen und qualitativen Sozialforschung sowie ausgewählte öko-nomischen Modelle für (b)).

Semester 2

Project Work in Research Unit 2

Project Work in Research Unit 2

  • ECTS: 6

In diesem Modul ist es möglich, verschiedene Schwerpunkte zu setzen. Entweder befassen sich die Studierenden mit Aufgaben innerhalb der Durchführung von Projekten. Zum Beispiel die eigenständige Durchführung von Datenerhebungen oder Materialanalysen, je nach Fachgebiet. Oder sie verfassen eine Fachpublikation. Ebenfalls möglich ist das Durchführen einer Evaluation von Untersuchungsresultaten oder Teilprojekten. Für die Teilnahme ist es erforderlich spezifische Forschungsmethoden eines Themengebiets anwenden zu können. Ziel ist es Forschungsfragen und –hypothesen darzustellen sowie einen kritischen Diskurs darüber führen zu können. Die Teilnehmenden sind nach Abschluss in der Lage, Erkenntnisse aus einem Fachdiskurs zu beurteilen und mit eigenen Forschungsarbeiten zusammenzuführen. Alle Arbeiten erfordern bei der Durchführung ein hohes Mass an Eigenständigkeit.

Decentralized Sanitation, Recycling and Sustainability

Decentralized Sanitation, Recycling and Sustainability

  • ECTS: 4

This international summer school focuses on concepts for ecological water management in water-scarce areas. Topics include decentralized wastewater treatment systems, ecological sanitation methods, their conceptualization and first steps towards their practical implementation. Didactic elements will be: lectures, excursions and a practical student project. Teaching will be provided by IUNR, the Univ. of Ljubljana and external experts of the Global Water Partnership. The summer school will take place in the coastal city of Piran, Slovenia, which is situated in a water-scarce, karstic area.

Geography of Food Summer School

Geography of Food Summer School

  • ECTS: 4

The 2030 Agenda recognizes that food value chains (FVCs) can have a leading role when it comes to the implementation of the Sustainable Development Goals (SDGs) of the United Nations. In the international «Geography of Food» Summer School you will learn about challenges in the food system and potentials for sustainable development and finally develop and implement new solutions for sustainable food chains that «leave no one behind». The module includes an e-learning course, a mini-case study and a two-week workshop in the summer. Each year the summer School will focus on one specific SDG and take place at one of the partnering universities. 30 students from around the world will participate in the course and jointly work on new solutions for sustainable food value chains. The Summer School is a cooperation project between the IUNR and the Research Institute for Organic Agriculture (fibl). Partnering Universities are the University of Agriculture in Bangalore and the University of Ljubljana.

Biodiversity Monitoring

Biodiversity Monitoring

  • ECTS: 4

Biodiversity loss and compositional change of ecological communities are two main and mostly negative consequences of the current rapid global change driven by humankind. In parallel to biodiversity, also biodiversity experts are at decline, while they are much needed to detect and quantify change and plan appropriate mitigation actions. Therefore this module focusses on (a) deepening species knowledge in a range of taxonomic groups (vascular plants, mammals, birds, selected invertebrate groups); (b) setting up and performing modern field sampling methods, including permanent monitoring schemes; (c) state-of-the-art statistical analysis of spatio-temporal patterns and drivers of biodiversity change. The module is organised as a two-week international summer school, involving students and lecturers from ZHAW and from abroad. It will be conducted in one of the natural parks of Switzerland, where we will install, together with the park administration, a permanent network of sampling plots, which in the future will also offer the opportunity to analyse time series. The first half of the module will familiarize the students with the ecological and socioeconomic background of the study region, and intensively introduce them to its flora and fauna as well as a range of sampling methods. The second part will be devoted to small research projects by teams of students that result in a smallconcise project theses. Overall, the summer school will offer an intensive learning environment in a biodiverse surrounding that will foster the students’ ability to recognise, monitor and scientifically analyse various components of biodiversity and their change due to land use change, climate change, eutrophication or biotic invasions.

Remote Sensing for Ecology

Remote Sensing for Ecology

  • ECTS: 3

Ecological systems are diverse and spatially heterogeneous areas characterized by interacting natural and impacted terrestrial and aquatic mosaics, which consist of features, such as forests, grasslands, rivers or lakes. Key research topics in these landscape mosaics include the analyses, quantification and scaling of ecological flows, land-use and land-cover change, relating landscape pattern analysis with ecological processes, conservation and sustainability. In this context GIS analyses in concert with remote sensing using unmanned aerial or aquatic vehicles (UAVs), autonomously or remotely operated and equipped with various sensors such as NIR (Near infrared), TIR (Thermal infrared) or ADP (Acoustic Doppler Profiler) offer new opportunities for scale appropriate measures of ecological phenomena at high spatial- temporal resolutions. The goal of this proposed class is to introduce and expose students to close range remote sensing in ecosystems with the focus on aquatic and terrestrial components of floodplains and adjacent areas such as agricultural land. Students will be gain knowledge of basic spatial analysis through GIS and remote sensing techniques. In addition, students will learn basic application of drones and ADP, two remote sensing instruments of fast growing interest in ecological research and application. The students will learn about the essentials to operate drones and ADPs, the initial post processing of data products and examples how to integrate these data into ecological research and application.

Natural Resource Management in Mountain Areas

Natural Resource Management in Mountain Areas

  • ECTS: 3

The course discusses the natural resource management of alpine areas in context of sociocultural and economic issues and developments (past, present and future situation). Correlations and interdependencies of culture, society and alpine topology are covered on the basis of an changing topic. The subject for spring term 2018 and 2019 is the handling of alpine peripheral regions with shrinking processes. From a methodical point of view, the method of scenario development (current state of research, theoretical concepts and practical implementation) is in the focus of the course 2018 an 2019. A three-day field trip into an alpine region will take place and allow insights into practice (Val Medel in the Surselva, Canton Graubünden is in planning).

Natural Resource Management in Urban Areas

Natural Resource Management in Urban Areas

  • ECTS: 3

Urban habitats play not only in the implementation of the Energy Strategy 2050 («energy transition») a key role, but in general in addressing the grand challenges of the 21st century. On the one hand the energy consumption of cities continues to increase as a result of urbanization, one of the most important global trends. On the other hand, cities have several ways to actively promote the energy transition through their existing infrastructures, e.g. by promoting the implementation of renewable energies and smart grids. In addition, cities can set important impulses through their exemplary role not only in the field of energy, but also in mobility, site development, the promotion of urban ecosystems, food systems or the renovation of buildings. Cities are closely related to and dependent on the economy and population. They can create framework conditions that motivate the actors either to energy efficiency or sufficiency. Urbanization has a formative effect on the world economy and society, on people’s quality of life, on the future of democracy, as well as on the global consumption of resources and energy – and thus on the future of the Earth as a whole. Cities offer many opportunities for cultural, social and economic development, and for improving resource and energy efficiency. In this module the required Natural Resource Management in Urban Areas shall be addressed with regards to Agrofood Systems, Biodiversity & Ecosys-tems, Ecological Engineering.

Aquaculture Systems

Aquaculture Systems

  • ECTS: 3

Aquaculture is the farming of fish, crustaceans, algae, and other aquatic organisms. During the last decades, it has been the fastest growing sector of the food industry. Besides classic aquaculture that uses open net-cages submerged in the sea or lakes, aquaculture can also be carried out in closed high-technology systems that can be operated more independent of location. The latter technology has made aquaculture an interesting production type for land-locked countries such as Switzerland, where several projects are currently realized. In this module, students are introduced to the biological, technical and economic basics of aquaculture. They learn about the requirements to set up an aquaculture business as well as the challenges in the whole production chain from reproduction to distribution (covering aspects such as species selection, fish welfare, feeding, management, engineering, etc.). With this knowledge at hand, students are faced with a case study in which they have to evaluate a concept of operations for an aquaculture. After passing this module, students know the characteristics of different aquaculture systems and can assess a system quantitatively. They are also aware of the factors that influence fish health and welfare and how they are controlled in aquaculture.

Natural Resource Management in Emerging Economies

Natural Resource Management in Emerging Economies

  • ECTS: 3

This module takes an interdisciplinary approach to Management of Natural Resources in emerging and developing economies. It is structured in three main parts - theories and approaches to development and development interventions, approaches to understand the particular challenges of natural resource management in developing and emerging economies and practical examples from different regions in the world of how interventions aim to solve environmental as well as social and economic challenges. Throughout the module, students will develop their own program for a conference on Management of natural resources in emerging economies and will present their projects at the conference.

Agriculture for the Future

Agriculture for the Future

  • ECTS: 3

Food is the basis for all living organisms. Food for humans is produced using crop and livestock agricultural production techniques. The '6F' framework describes that, in addition to food, agriculture provides feed, fuel, fibres, flowers and fun, in terms of, for example, recreation areas many people take advantage of in their free time. Society, nature, economy and technologies are the driving factors for innovation effecting our environment, society and economy. Agriculture has to feed a growing population and tackle climate change, one of the major challenges of the future. New technological developments and farming systems that are currently being developed and will be deployed in the near or midterm future may help to meet future demand. However, this may lead to drastic changes in the agri-ecosytem and beyond. This module will provide a close look at how these driving factors are interconnected. It will provide details on potential future technological developments in food and feed cropping, such as automated plant phenotyping, genetic engineering, gene editing, digitization, decision support systems and advanced pest management strategies. The effect of diverse agro systems, such as permaculture, urban industrial and smallholder farming will also be examined. Students will learn how to develop and apply scenario techniques that allow them to evaluate the impact of potential progress on future environmental, societal, and economical levels. The module will combine traditional lectures with guided self-study, discussion forums and presentations.

Advanced Life Cycle Assessment and Ecodesign

Advanced Life Cycle Assessment and Ecodesign

  • ECTS: 3

The United Nations Sustainable Development Goal (SDG) 12 pursues the goal of "responsible consumption and production" by reducing the ecological footprint of products, services and consumption patterns. In order to implement successfully sustainability strategies, scientifically valid life cycle based information is crucial for the sustainability assessment of value chains, processes and technologies. In the module Advanced Life Cycle Assessment and Ecodesign the students develop the following competencies: (1) Systemic life cycle thinking as well as analysis of processes in complex value chains, (2) Quantifying and assessing sustainability impacts using advanced life cycle based approaches, (3) Designing innovative sustainability solutions. Specific topics covered in the course are Life Cycle Assessment (LCA), Sustainable Life Cycle Management, Life Cycle Costing, consequential LCA, Social LCA, Life Cycle Impact Assessment, Green Procurement and Supply Chain Management as well as Ecodesign and Eco-Innovation. Furthermore, the course will introduce and explain the concepts of regionalisation, discounting, sensitivity, uncertainty and planetary boundaries in the context of life cycle based data as well as Monte Carlo Analysis. The module enables the participants to transfer insights from applied science to industry and society through life cycle management and eco-innovation. Participants learn how to identify and develop effective sustainability measures that contribute to the global Sustainable Development Goals.

CO2 Management in Companies and Local Authorities

CO2 Management in Companies and Local Authorities

  • ECTS: 3

The emissions of greenhouse gases will have to be cut down dramatically over the next years in order to mitigate global warming. This has important implications for all companies and local authorities as they will all have to report and actively manage their greenhouse gas emissions. This is true for emissions caused by their own activity as well as for emissions caused by their supply chain. In this module, students will learn how to report greenhouse gas emissions in accordance with international standards (GHG Protocol Standard). In addition, participants will gain insights into setting up CO2 management systems for companies or local authorities, how to define emission targets, and into the operation and maintenance of such systems. The overall aim of this module is to prepare students for a job as “Greenhouse gas manager” after finishing their MSc.

Environmental Mediation

Environmental Mediation

  • ECTS: 3

Differenzen, Konflikte und rechtliche Auseinandersetzungen sind alltäglich und kosten in der Regel viel Zeit, Geld und Energie. Konflikte verzögern Projekte, blockieren Veränderungen und können gesundheitliche Folgen für alle Betroffenen haben. Die Fähigkeit, Konflikte rechtzeitig anzusprechen und konstruktiv zu bewältigen, ist daher von grosser Bedeutung. Dafür ist Mediation ein wirksames und bewährtes Verfahren, Konfliktparteien mit Hilfe einer neutralen Drittperson den Konflikt einvernehmlich und aussergerichtlich zu lösen. Bei Mediationen im Umweltbereich handelt es sich meist um komplexe Konflikte im Zusammenhang mit Abgasen, Lärm, Strahlungen, Veränderungen des Landschaftsbildes oder um Konflikte über neue Infrastrukturen wie Strassen, Überführungen oder Abfallentsorgungsanlagen. Oft sind an solchen Konflikten mehrere Parteien beteiligt, zum Beispiel Gemeinden, Kanton und Bund, NGOs, Firmenbesitzer und Anwohner etc. Eine Umweltmediation verlangt somit nach erfahrenen Mediatoren mit fachlichem Know-How im Umweltbereich. Im Modul Umweltmediation liegt der Fokus auf der Kommunikation in Konfliktsituationen. Zudem wird der Ablauf einer Mediation anhand von konkreten Fällen von Umweltkonflikten kennen gelernt. Das Modul Umweltmediation liefert somit die Grundlagen, um einfache Konfliktsituation selbst zu bewältigen und um komplexe Konfliktsituationen im Umweltbereich zu erkennen, zu beurteilen und zu entscheiden, wann eine Mediation sinnvoll ist.

Environmental Ethics

Environmental Ethics

  • ECTS: 3

Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden zu befähigen, die ethisch-moralische Dimension Ihrer Tätigkeit in ihrem zukünftigen Wirkungsfeld als Umweltingenieure zu erkennen, zu reflektieren und letztendlich eigenständig ein differenziertes, gut begründetes ethisches Urteilsvermögen zu finden. Der Weg dahin führt zunächst über eine vertiefte Auseinandersetzung mit und Sensibilisierung für Fragen der Ethik als Praxis der praktischen Philosophie. Dies geschieht durch systematische Prüfung und Reflexion moralischer Prinzipien und Kategorien, die gesellschaftlich und kulturell Gültigkeit haben. Zugleich wird die anthropologische Frage als Basis jeglicher Reflexion geklärt, nämlich inwieweit Moral und Ethik Elemente der Conditio humana und somit vermittelbar sind. Darauf aufbauend werden in einem kurzen Gang durch die europäische Geistesgeschichte die zentralen ethischen Schulen und deren systematische Zugänge zur Entscheidungsfindung erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt gilt der interdisziplinären Analyse des ökologischen weltweiten Ist-Zustandes mit seinen gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründen und den politischen Auswirkungen. Diese Analyse erfolgt mit dem Studium von Projekten und Perspektiven, die heutzutage Wege aus den Sackgassen weisen, die regional wie global wirksam sind. Im abschliessenden Teil wird die systematische ethische Urteilsfindung anhand verschiedenster Fallbeispiele vertiefend erlernt und geübt, sodass die Studierenden in der Lage sind, qualifizierte gutachterliche Einschätzungen vorzunehmen.

Behavioural Change

Behavioural Change

  • ECTS: 3

Individuals can contribute with their own actions and behaviours to the achievement of important environmental goals (e. g. 2000-watt society). However, such environmental goals often make it necessary for individuals to change their behaviours (e. g. switch from car to public transport). Even if good intentions are present or the relevance of changing the behaviour is recognized, it is often difficult to show and maintain the desired behaviour due to various psychological, structural, and situational barriers (e. g. habits, inertia, and perceived effort). The course «Behavioural Change» focuses on behavioural changes in individuals, whereby the «drivers» (techniques) of behavioural change can also be located at the organisational level (e. g. social incentives such as competitions) or at the level of society (e. g. cultural norms, fees/bans). From the beginning of the course until the end, the students will apply the acquired knowledge to a real-world problem and develop a concept for a simple behavioural change intervention in an environmental context.

Environmental Economics

Environmental Economics

  • ECTS: 3

Seit der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio 1992 fanden viele weitere Konferenzen statt. Massnahmen wurden und werden ergriffen. Dem Ziel sind wir nicht nähergekommen. Im Gegenteil: Existenzielle ökologische Belastungen nehmen weiterhin zu, Ressourcenknappheiten und –konflikte verschärfen sich. Hinzu kommen tiefgreifende globale Verschiebungen wirtschaftlich und politisch. Mit den herkömmlichen Massnahmen und Strategien sind diese Herausforderungen nicht zu bewältigen. Ausgangsthesen des Moduls sind: Der zentrale Treiber der gesellschaftlichen Entwicklung ist die Wirtschaft. Strategien und Initiativen mit Nachhaltigkeits-Impact müssen hier ansetzen. Die Wirtschaft selbst muss grundlegend reformiert und weiterentwickelt werden. Dazu muss man etwas von Wirtschaft verstehen! Auf der Basis des ökonomischen Grundlagenwissens werden die zentralen wirtschaftlichen Wirkungsmechanismen, Systemzusammenhänge und Treiber der gegenwärtigen nicht zukunftsfähigen Entwicklung analysiert und die wichtigsten Ansatzpunkte für Nachhaltiges Wirtschaften diskutiert. Dabei wird auf ausgewählte Konzepte der Ökologischen Ökonomie, der Umwelt- und Ressourcenökonomie und der Entwicklungsökonomie zurückgegriffen.

Patterns and Trends in Environmental Data

Patterns and Trends in Environmental Data

  • ECTS: 3

In this course the students will learn how to conceptualize and then detect patterns and trends in environmental data. These transferrable methodological skills will be trained in a typical applied ecology case study: the study of movement behaviours of people and animals in their natural and built environments. The module covers the typical data analysis workflow starting with data capture, then leading to pre-processing (cleaning, filtering, aggregating, reshaping data), analytical modelling, and finally visualization of outcomes. The module will address common data quality issues of spatio-temporal environmental data (accuracy and precision, uncertainty and vagueness). Students will learn how to 1) conceptualize domain-specific patterns (in this case movement ecology pat-terns), 2) study computational procedures for structuring the movement and the underlying environment and 3) design and implement pattern detection algorithms operating on such structured data (segmenting trajectories, trajectory similarity). Furthermore, analytical procedures will be studied for linking the found patterns and trends to their constraining and enabling environmental context. The course is designed as a combination of the R statistics and visualization environment with conventional GIS software. This module is part of a teaching exchange pilot project with the Geography Department at the University of Zurich. The module is listed at the University of Zurich as «Geo880 Computational Movement Analysis».

Geovisualisation (Uni ZH)

Geovisualisation (Uni ZH)

  • ECTS: 3

This course discusses the theory and methods of geographic information visualization, an important subfield of geographic information science; hence the computer science discipline that GIS is based upon. The lectures of this course draw from recent developments in geographic information science, scientific visualization, information visualization, as well as from cognitive science (the study of how our human mind processes information). The module discusses various approaches for exploring and communicating spatial information using visualization techniques. The practical laboratory sessions provide hands-on experience of concepts and theories discussed in the lectures, with hands-on exercises and group project work, application of specialized software and respective programming. Geovisualisation skills are important for exploring data collected in a research project, generating hypotheses about the studied phenomena, and for reporting the found insights in scientific publications or expert reports (dt. Gutachten). The module targets students with basic programming experience and prior knowledge of handling and processing spatial information with GIS, and with a rather empirical/data science oriented approach to environmental sciences. This module will be taught at University of Zurich as Geo878. All information about the organization of this module can be found in the UZH course catalogue (https://courses.uzh.ch/). Search for “Geovisualisation” or “Geo878” AND select the correct semester (Spring Semester 20YY).

Semester 3

Master Thesis

Master Thesis

  • ECTS: 30

Im Rahmen der Master Thesis wird das Fachwissen des gewählten Studienschwerpunkts auf die Stufe Expertenwissen erweitert und vertieft. Dabei steht das eigenständige, wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben im Vordergrund. Bei der Durchführung einer Forschungsarbeit wird über die Anwendung das Fachwissen mit Forschungsmethodik verbunden. Die Teilnehmenden sind aufgrund der vorab belegten Module des Master Studios – Project Work 1 & 2 – in der Lage, das fachliche Wissen und die erworbenen Forschungsmethoden detailliert darzustellen und anzuwenden. Ausserdem können sie die wesentlichen Fragestellungen ihres Themengebietes im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Fragestellungen kritisch beleuchten und diskutieren. Ziel ist es, die Inhalte und Resultate der Masterarbeit in einem schriftlichen Manuskript zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren. Die Teilnehmenden qualifizieren sich als Fachperson, die Forschungsprojekte eigenständig planen, durchführen, präsentieren und evaluieren können.

Advanced Spatial Analysis (Uni ZH)

Advanced Spatial Analysis (Uni ZH)

  • ECTS: 3

60% to 80% of all information has a spatial aspect in one way or another. This is certainly true when studying the environment and natural resources. Hence, this course teaches a range of spatial analysis skills, while at the same time exploring some of the fundamental Geoinformatics core topics — such as effects of scale, density estimation, topological problems, power law distributions — in more detail. Analysis techniques introduced will place an emphasis on geometrical problems and will include advanced point pattern analysis (clustering, density estimation), localized spatial analysis, network analysis (network measures, shortest path problems), and delineation of polygons from point sets. All techniques introduced in the theory sessions will also be demonstrated in the R environment for statistical computing and spatial analysis, along with short exercises. This will then provide the basis for the term project carried out in the second half of the semester. The module targets students with basic programming experience and prior knowledge of handling and processing spatial information with GIS, and with a rather empirical/data science oriented approach to environmental sciences. This module will be taught at University of Zurich as Geo872. All information about the organization of this module can be found in the UZH course catalogue (https://courses.uzh.ch/). Search for “Advanced Spatial Analysis I” or “Geo872” AND select the correct semester (Fall Semester 20YY).

Semester 4

Double Degree University of Ljubljana (Slovenia)

Double Degree University of Ljubljana (Slovenia)

  • ECTS: 30

The Double Degree is a specific programme that allows eligible students to extend their Master’s studies by one semester at the University of Ljubljana (UL), where they obtain ECTS points and the Master's degree from both institutions (MSc Environment and Natural Resources (ZHAW) and Master’s degree in Water Science and Environmental Engineering (UL)). The double degree will be awarded after students have successfully completed all the learning activities included in their study plan. Participating students will be selected through a call for applications from each institution. The call is issued before the end of the first semester of the current Master’s course for students to be included in the double degree programme in the following academic year. Each academic year, a maximum of 10 students per institution may participate in this exchange programme.