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Modultafel Studium Umweltingenieurwesen

Der modulare Aufbau des Studiums ermöglicht Ihnen eine individuelle Profilierung nach Ihren Interessen und Berufszielen.

Die Modultafel zeigt alle Module, sortiert nach Semester. Mit einem Klick auf das Modul erhalten Sie detailliertere Informationen dazu. Die rechtsgültigen Modulbeschriebe finden Sie im StudiWeb. Die Modulguides stehen unseren Studierenden im Moodle Kurs Modulguides BSc UI zur Verfügung.

Diese Modultafel ist gültig ab 18. September 2017

Semester 1

Klimatologie

Klimatologie

  • ECTS: 4

Ohne Klima gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Jede Person weiss, was Wetter und Klima sind, ohne zu verstehen, wie sie funktionieren. Dieser Kurs vermittelt einen Überblick zum gegenwärtigen Klima der Schweiz und die möglichen Auswirkungen des Klimawandels.

Informatik

Informatik

  • ECTS: 4

Information und Datenverarbeitung durchdringen heute fast alle Lebensbereiche, deshalb sind nachhaltige Grundlagenkenntnisse der Informatik wichtig. Der Kurs vermittelt den professionellen Einsatz der gebräuchlichsten Computerwerkzeuge. Anhand der problemorientierten Anwendung wird Wissen über zentrale Begriffe und Konzepte der Informatik erarbeitet.

Englisch 1

Englisch 1

  • ECTS: 4

English is recognised as the international language of science and technology. Good knowledge of English is an advantage not only for the world of work but also during university studies. In this course students learn to communicate fluently in English. Course material includes specialised texts and articles related to topical natural science issues.

Kultur, Gesellschaft, Sprache 1

Kultur, Gesellschaft, Sprache 1

  • ECTS: 4

Zum Studium gehören neben der Aneignung des Fachwissens auch die Vermittlung von kultureller Kompetenz und von historisch-politischem Bewusstsein. Die Studierenden werden unterstützt, sich im Feld aktueller gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu orientieren. Ausserdem lernen sie Anforderungen an wissenschaftliche Texte kennen und setzen sie in einer schriftlichen Arbeit um.

Botanik 1

Botanik 1

  • ECTS: 4

Lebewesen besitzen die einzigartige Fähigkeit, Nachkommen zu erzeugen. Die Betrachtungsweise in diesem Kurs erfolgt auf der Basis der Evolution, ausgehend von eukaryotischen Einzellern, fortschreitend zu komplexeren pflanzlichen Lebewesen. Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse in den Bereichen Zytologie, Zellteilung, Moose und Farne.

Mikrobiologie

Mikrobiologie

  • ECTS: 4

Die Mikrobiologie sowie zelluläre Prozesse bilden die Grundlage, um so verschiedenartige Bereiche wie Phytopathologie, ökologische Kreisläufe und technologische Nutzung von Mikroorganismen, z. B. bei der Biogasproduktion, verstehen zu können. Die Studierenden lernen molekularbiologische Grundlagen sowie wichtige Merkmale von Mikroorganismen kennen.

Nutzung natürlicher Ressourcen

Nutzung natürlicher Ressourcen

  • ECTS: 4

Im Kurs werden die Eckdaten und Prozesse zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen und Rohstoffen vorgestellt. Dies beinhaltet deren Vorkommen, eine Charakterisierung der Stakeholder, nachhaltige und nicht-nachhaltige Nutzungsformen sowie aktuelle Probleme und Lösungsansätze. Die Hervorhebung einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise macht eine sachliche Diskussion möglich.

Flora und Fauna 1

Flora und Fauna 1

  • ECTS: 4

Tier- und Pflanzenarten gelten als wichtige Ressourcen für den Menschen. Sie sind Nahrungsgrundlage, Energiequelle und wesentlicher Teil der Biodiversität. Schützen und nutzen kann man nur, was man kennt. Artenkenntnisse sind deshalb unerlässlicher Bestandteil des Studiums. Im Fokus dieses Kurses stehen Gehölze und Wasservögel.

Chemie 1

Chemie 1

  • ECTS: 6

In der allgemeinen Chemie werden der Aufbau, das Reaktionsverhalten und die Einflüsse von natürlichen und künstlichen Substanzen auf molekularem Level betrachtet. Dieses Wissen wird benötigt, um Umweltvorgänge zu erkennen, zu verstehen und möglicherweise zu beeinflussen. Die Studierenden lernen grundlegende Bereiche der anorganischen Chemie kennen, verstehen den Einfluss der Chemie auf die Umwelt und können so Ursachen auf molekularer Ebene erklären.

Mathematik für Umweltingenieure 1

Mathematik für Umweltingenieure 1

  • ECTS: 6

Die Studierenden erarbeiten mit innovativen Methoden wichtige mathematische Begriffe und Werkzeuge als Grundlagen für die Berufs- und Forschungspraxis. Sie lernen dabei mathematisches Denken kennen, welches die Naturwissenschaften prägt.

Geologie

Geologie

  • ECTS: 4

Die Hauptgesteinsgruppen werden bezüglich ihrer typischen petrographischen Eigenschaften besprochen. Die Studierenden setzen sich zudem mit grundlegenden geologischen Prozessen auseinander. Auf mindestens fünf Exkursions-Halbtagen werden ortstypische Gesteine gesucht und in gesteinskundliche und tektonische Zusammenhänge eingebettet.

Bodenkunde 1

Bodenkunde 1

  • ECTS: 4

Der Boden ist eine äusserst wichtige Lebensgrundlage. Bereits heute werden die meisten Böden genutzt, überwiegend für die Land- und Forstwirtschaft. Für eine nachhaltige Bodennutzung braucht es das Verständnis für diese Ressource. Die Studierenden lernen, wie Böden entstehen und von welchen Faktoren die Bodenbildung beeinflusst wird.

Natur und Gesellschaft 1

Natur und Gesellschaft 1

  • ECTS: 4

Die Studierenden lernen die heutige Natur und Gesellschaft als dynamisches Abbild geschichtlicher Veränderungen zu verstehen. Sie erwerben Grundlagen, um raum- und landschaftsbildende Prozesse zu beschreiben und Auswirkungen menschlicher Tätigkeiten auf Natur und Landschaft zu interpretieren. Zudem entwickeln die Studierenden ein Verständnis für gesellschaftliche Herausforderungen, Konzepte, Akteure und Instrumente einer nachhaltigen Entwicklung.

Projektwoche UNR

Projektwoche UNR

  • ECTS: 4

Als Einstieg in das Studium soll das Zusammenwirken von Mensch und Natur in der Landschaft mit einer eigenen Projektarbeit analysiert sowie anhand von Exkursionen aufgezeigt werden. Das Angebot widerspiegelt Inhalte des Studiums, bringt Vertiefungsrichtungen näher und zeigt Einblicke in die Berufsfelder von Fachleuten im Umweltbereich.

Semester 2

Englisch 2

Englisch 2

  • ECTS: 3

English is recognised as the international language of science and technology. Good knowledge of English is an advantage not only for the world of work but also during university studies. In this course students learn to communicate fluently in English. Course material includes specialised texts and articles related to topical natural science issues.

Kultur, Gesellschaft, Sprache 2

Kultur, Gesellschaft, Sprache 2

  • ECTS: 3

Zum Studium gehört neben der Aneignung des Fachwissens auch die Vermittlung von kultureller Kompetenz und von historischpolitischem Bewusstsein. Die Studierenden werden unterstützt, sich im Feld aktueller gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu orientieren. Der Unterricht fördert ausserdem die Fähigkeit, Texte kritisch zu lesen, eigene Fragen zu stellen, Argumentationen plausibel zu entwickeln und angemessen zu formulieren.

Botanik 2

Botanik 2

  • ECTS: 4

Schwerpunkte des Kurses sind Samenpflanzen mit deren morphologischen, anatomischen und physiologischen Aspekten sowie ihren Entwicklungszyklen. Damit sind Studierende in der Lage, Auskunft zu geben über Bau und Funktionsweise von Samenpflanzen, assimilatorische und dissimilatorische Vorgänge sowie über die Generationswechsel von Nackt- und Bedecktsamern.

Flora und Fauna 2

Flora und Fauna 2

  • ECTS: 4

Das Entdecken und Erkennen der Artenvielfalt unserer näheren Umgebung bildet den Schwerpunkt dieses Kurses. Die Studierenden erarbeiten sich einen soliden Grundstock an Artenkenntnissen von häufigen Wald- und Wiesenpflanzen der Kulturlandschaft des Mittellandes und lernen einheimische Vogelarten in Wald und Siedlungsräumen kennen.

Ökologie

Ökologie

  • ECTS: 4

Um Ökosysteme nutzen und schützen zu können, braucht es grundlegende Kenntnisse über ihre Funktionsweise. Die Studierenden erfahren, wie Organismen mit ihrer Umwelt und miteinander interagieren, wie sich ihre Populationen entwickeln und Arten evoluieren. Sie lernen ökologische Untersuchungsmethoden kennen und wenden sie auf praktische Fragestellungen an.

Umweltanalytik

Umweltanalytik

  • ECTS: 4

In der Umweltanalytik lernen die Studierenden Messmethoden kennen, mit denen umweltrelevante Parameter erhoben werden können und analysieren Proben mit biologischen, chemischen und physikalischen Methoden. In der Projektwoche sammeln sie Praxiserfahrung und üben das Schreiben eines Berichtes im Bereich Naturwissenschaften.

Chemie 2

Chemie 2

  • ECTS: 4

Die organische Chemie beschreibt Naturvorgänge und stellt die Grundlage für das Verständnis von Abläufen in der Natur auf molekularer Ebene dar. Die Studierenden lernen die Eigenschaften und das Reaktionsverhalten verschiedener Stoffklassen kennen und verstehen so wichtige Naturvorgänge. Im Praktikum wenden die Studierenden die chemischen Grundlagen auf ausgewählte Fragestellungen an.

Bodenkunde 2

Bodenkunde 2

  • ECTS: 4

Böden sind für Menschen, Pflanzen und Tiere essentiell. Praktisch die gesamte Nahrungsmittelproduktion basiert auf der Ertragsfähigkeit der Böden. Wer Böden nachhaltig erhalten will, muss Böden verstehen. Die Studierenden eignen sich Kenntnisse über das System Boden an und lernen Methoden zur Untersuchung, Beschreibung und Kartierung von Böden kennen.

Mathematik für Umweltingenieure 2

Mathematik für Umweltingenieure 2

  • ECTS: 4

In diesem Kurs werden wesentliche analytische Grundlagen für das weitere Studium und den Berufsalltag von Umweltingenieurinnen erarbeitet. Schwerpunkte sind Ableitungen, Integrationen, Differentialgleichungen sowie dynamische Modelle.

Statistik

Statistik

  • ECTS: 4

In diesem Kurs werden zentrale Denkweisen und die Sprache der induktiven Statistik vermittelt. Die Studierenden lernen eine Auswahl statistischer Schätz- und Testmethoden kennen. Schwerpunkte sind Binomial-Verteilungs-Modelle, Schätzungen aus Stichproben und statistische Tests.

Projektmanagement

Projektmanagement

  • ECTS: 4

Eine zündende Idee, der beste Gedanke wird nie Wirklichkeit, wenn die Umsetzung nicht klappt und die Inhalte nicht kommuniziert werden können. Im Modul Projektmanagement zeigen wir in der Vorlesung und an einem Fallbeispiel die Vorgehensweise und Lösungsformulierung innerhalb eines Projektes. Dabei werden Problemlösungsmethodik, Projektmanagement und Kommunikationstechniken angewandt. Der «Projektmanagement-Kompass» ermöglicht eine gezielte Navigation entlang des realen Ablaufs eines Projektes. Gleichzeitig ist auch eine Vertiefung von Modellen, Methoden und Checklisten gewährleistet, wie z. B. die Methoden der Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Natur und Gesellschaft 2

Natur und Gesellschaft 2

  • ECTS: 3

Megatrends verändern die Welt – langsam, aber erheblich und langfristig. Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung, um nur einige der gegenwärtigen Entwicklungen zu nennen, zeigen Veränderungen auf, die bereits im Gange sind und auch in Zukunft die Lebens- und Wirtschaftsweise unserer Gesellschaft prägen. Im Rahmen des Moduls werden die zentralen Megatrends aufgezeigt und deren Einfluss auf die Mensch–Umwelt-Beziehung diskutiert. Zudem werden die Methoden der empirischen Sozialforschung vertieft und angewendet.

Physik 1

Physik 1

  • ECTS: 3

Physik ist die grundlegendste aller Naturwissenschaften. Sie beschreibt fundamentale Gesetzmässigkeiten der Natur. Sie trägt damit einerseits direkt zum Verständnis von Naturphänomenen bei und andererseits wirkt sie indirekt als erklärende Wissenschaft, indem sie anderen Wissenschaften und der Technik ein Fundament gibt. Die Studierenden lernen in diesem Modul fundamentale Gesetze der Natur und der Technik sowie die Anwendung quantitativer Methoden auf Fragestellungen der Umweltnaturwissenschaften kennen.

GL Naturmanagement 1

GL Naturmanagement 1

  • ECTS: 4

Meldungen über Schäden durch Hochwasserereignisse lösen immer wieder Betroffenheit aus. Begradigungen, Uferbefestigungen und -verbauungen sowie der Bau von Dämmen haben viele Fliessgewässer über Jahrzehnte hinweg verändert. Um die Ursachen und Folgen von Hochwassern verstehen und effiziente Schutzmassnahmen planen sowie Fliessgewässer revitalisieren zu können, braucht es fundiertes Wissen. Im Modul GLNama1 werden die Grundlagen der Hydrologie und Fliessgewässerkunde sowie naturnahe Baumethoden für die Stabilisierung von Böschungen und Ufern vermittelt. Das Ziel ist es, dass die Studierenden die wesentlichen hydromorphologischen Prozesse verstehen, welche für die Bearbeitung von Fliessgewässerprojekten nötig sind und die Einsatzmöglichkeiten der Ingenieurbiologie im naturnahen Wasserbau kennen.

GL Biologische Landwirtschaft und Hortikultur 1

GL Biologische Landwirtschaft und Hortikultur 1

  • ECTS: 4

Ist Bio einfach chic und politisch korrekt? Ein Trend? Gesund, nachhaltig, umweltverträglich, tier- und pflanzengerecht? Was umfasst Bio wirklich? Dieses Grundlagenmodul legt für die Studierenden die Basis eines Verständnisses dafür, was biologische Landwirtschaft und Hortikultur wirklich ausmacht: ein System Pflanze – Boden – Tier von hoher Komplexität, welches nur durch vernetzte Denkweise begreifbar wird. Die Studierenden lernen im Rahmen von Vorlesungen, Selbststudium auch im Verbund mit elearning- Tools, Praktika und einem Praxisauftrag die Grundlagen biologischer Produktionsverfahren kennen.

GL Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung 1

GL Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung 1

  • ECTS: 4

Im Zentrum des Moduls steht die Wahrnehmung und der kreative Umgang mit Wandel in Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Es gilt, diese Herausforderungen als Chancen zu erkennen und zu nutzen. Grundlage ist eine handlungsorientierte Nachhaltigkeitswissenschaft: Ausgewählte Aspekte der Ökonomie (Theorie der gesellschaftlichen Entwicklung, Innovationstheorie), der Organisationsentwicklung («reinventing organizations») und der Sozialpsychologie (Modell des menschlichen Verhaltens) werden vermittelt. Workshops zu konkreten Innovationsideen dienen der Anwendung des erworbenen Wissens. Interventionen und Kreativsitzungen von und mit eingeladenen Change Makers aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft vertiefen das Wissen und ermöglichen erste Erlebnisse und Einblicke in die praktische Arbeit einer/eines Change Maker.

GL Erneuerbare Energien und Ökotechnologien 1

GL Erneuerbare Energien und Ökotechnologien 1

  • ECTS: 4

Der in der Schweiz produzierte Strom kommt hauptsächlich aus Kern- und Wasserkraftwerken. Kernkraftwerke verwenden jedoch einen endlich verfügbaren Brennstoff. Um einerseits dem Beschluss des Ausstiegs aus der Kernkraft nachzukommen und andererseits unsere Energieversorgung unabhängiger von endlichen Ressourcen zu machen, fällt der Umwandlung von erneuerbarer Energie in elektrische und thermische Energie eine wichtige Rolle zu. Das Modul gibt einen Überblick über die erneuerbaren Energietechnologien und deren Potenzial und gewährt einen Einblick in die Ökotechnologien. Die Studierenden kennen die Grundlagen der Elektro-, sowie Digital- und Steuerungstechnik und wissen, wie Solarenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.

GL Urbane Ökosysteme 1

GL Urbane Ökosysteme 1

  • ECTS: 4

Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. In der Schweiz sind es sogar über 75% – Tendenz steigend. Was bedeuten die Herausforderungen Klimawandel, Biodiversität, Ressourcenknappheit und Verdichtung für die Stadt der Zukunft? Was ist speziell an der Natur im urbanen Raum? Welche Rolle spielen Klima und Boden? Welche Pflanzen- und Tierarten haben sich besonders gut im Siedlungsgebiet etabliert? Wie profitiert die Stadtbevölkerung von «grünen Ressourcen» wie Parkanlagen und Stadtwäldern? Die Studierenden erwerben ein Grundverständnis für urbane Ökosysteme und ihre biotischen, abiotischen und humanökologischen Teilsysteme. In Praxisübungen erhalten sie die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Grundlagen in klein- und grossstädtischen Kontexten anzuwenden.

Semester 3

Visuelle Kommunikation

Visuelle Kommunikation

  • ECTS: 2

Heutzutage müssen Botschaften innert kürzester Zeit kommuniziert und von der Zielgruppe verstanden werden. Diese Informationen sollen somit nicht nur mittels Sprache/Text übertragen werden, sondern benötigen ein weiteres Kommunikationsmittel. Die visuelle Kommunikation vermittelt Botschaften, welche über das Auge wahrgenommen werden. Das Modul vermittelt die Grundlagen dazu. Nach Abschluss sind die Studierenden in der Lage, Botschaften visuell klar und effektiv in Form von Bildern und Layouts zu kommunizieren. Dazu erlernen sie die gezielte Handhabung entsprechender Techniken und Instrumente.

Didaktik und Kommunikation

Didaktik und Kommunikation

  • ECTS: 4

In diesem Modul lernen die Studierenden die Grundlagen für die Planung und Durchführung von Lernveranstaltungen für Erwachsene. Auf Basis von didaktischen Modellen und weiteren theoretischen Grundlagen entstehen Unterrichtsplanungen, deren Umsetzung mit externen Teilnehmenden stattfindet. Die Inhalte stammen aus dem Fachgebiet der Studierenden. Zudem werden verschiedene grundlegende Modelle der Kommunikation behandelt sowie Kommunikationstechniken erarbeitet und im Rahmen von Rollen- und Fallbeispielen erprobt. Ziel ist es dabei, die Entwicklung der Kompetenz des situativen Leitens von Lerngruppen zu fördern, sowie Kommunikationssituationen zu analysieren und zu leiten. Das Modul ist der Ausgangspunkt des Minors Bildung und Beratung und bildet die Basis für die Module Bildungspraxis und Beratung.

English for Environmental Engineers 1

English for Environmental Engineers 1

  • ECTS: 2

In today’s world English is widely recognised as the international language of science and technology. Its importance as an additional language is also vital to promoting student mobility and cooperation between European tertiary institutions. Good knowledge of English is therefore an advantage not only for the world of work but also during university studies. In this 1 – 2 semester course students learn to communicate confidently and successfully in their field of study in English. They are prepared for the world of work or a Master’s study programme, are able to understand complex (specialised) texts and develop their communication skills.

Physiologie und Ernährung der Pflanzen

Physiologie und Ernährung der Pflanzen

  • ECTS: 4

Pflanzen haben die Fähigkeit, sich den ständig ändernden Umweltbedingungen anzupassen. Aber wie reagieren Pflanzen in natürlichen Ökosystemen auf vermehrten Trockenstress? Wie stark erhöht sich die physiologische Leistung mit dem erhöhten CO2-Gehalt der Luft? Wird sich die Widerstandskraft gegenüber wichtigen Schadursachen behaupten können? Im Modul liegt der Schwerpunkt bei den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen den Pflanzen und ihrer Umwelt. Die Studierenden lernen deren Einfluss auf die pflanzliche Ökophysiologie kennen und damit auf die Produktion und die Qualität der produzierten Biomasse.

Biologie 3

Biologie 3

  • ECTS: 4

Charakteristisch für das Tierreich sind taxonomische Gruppen, die über unterschiedliche Formen und Körperorganisation verfügen. Kenntnisse und Vergleiche verschiedener Tiergruppen ermöglichen einen Einblick in die Evolution der Tiere, zudem Verständnis dafür, weshalb Leistung, Ansprüche und Anpassungen an die Umwelt unterschiedlich ausfallen. Das Modul erklärt, nach welchen Gesetzmässigkeiten Tierarten entstehen und wie sie zueinander in Beziehung stehen. Eine Fülle ausgewählter Beispiele, insbesondere aus der mitteleuropäischen Tierwelt, verschafft einen Überblick über den Artenreichtum. Arten zu erhalten, zu fördern oder zu regulieren setzt voraus, sie zu kennen. Deshalb werden morphologische Merkmale, Biologie und Lebensraumansprüche ausgewählter Arten vorgestellt und durch praktische Bestimmungsübungen vertieft.

Angewandte Ökologie 1

Angewandte Ökologie 1

  • ECTS: 4

In einem Schrebergarten der Stadt Zürich sorgen Füchse für Aufregung unter den Gärtnern. Was geht hier vor und wie muss dieser Vorgang aus ökologischer Sicht beurteilt werden? Sind Schrebergärten ein mangelhaft ausgestattetes Ersatzhabitat oder ein Schlaraffenland? Welche Ursachen und welche Folgen haben solche Vorgänge? Ist dieses Phänomen überall oder nur im städtischen Raum zu beobachten? Zur Beantwortung dieser Fragen sind vertiefte Kenntnisse über die Qualifizierung von Biotopen, über Lebensraumansprüche einzelner Arten, über Aussterberisiken und über Schutz und Fördermassnahmen erforderlich. Die entsprechenden biologischen, ökologischen und strategischen Grundlagen werden den Studierenden im diesem Modul vermittelt.

Räumliche Entwicklung

Räumliche Entwicklung

  • ECTS: 4

Regionalpolitik, Raumentwicklung, Landwirtschafts- und Verkehrspolitik haben direkte und indirekte Wirkungen auf den Raum. Das Modul zeigt verschiedene raumwirksame Politikbereiche und Tätigkeiten des Bundes auf, benennt Akteure und vermittelt Kenntnisse über entsprechende (Steuer-)instrumente. Die Wirkungen und Interaktionen der Raumordnungspolitiken mit Fokus auf den ländlichen Raum werden dargestellt und unterschiedliche Interessenlagen diskutiert. Die Studierenden kennen nach Modulabschluss die raumrelevanten Politikbereiche des Bundes sowie die rechtlichen Grundlagen und können die Verantwortlichkeit der Politikbereiche den verschiedenen Akteuren zuordnen.

Umweltchemie und Analytik

Umweltchemie und Analytik

  • ECTS: 4

Schadstoffe sind in der Umwelt allgegenwärtig: Unzählige Verbindungen kommen in Luft, Wasser, Boden und zum Beispiel auch in Lebensmitteln vor. Die einen sind unbedenklich, die anderen hochtoxisch. Das Modul Umweltchemie und Analytik gibt einen Überblick über die wichtigsten Klassen umweltrelevanter Verbindungen, deren Verteilung und Reaktivität in der Umwelt. Analytische Verfahren zum quantitativen oder qualitativen Nachweis ausgewählter Eigenschaften werden vorgestellt und in praktischen Übungen angewendet. Im Rahmen von Vorlesungen und Exkursionen wird ein Einblick in die Funktionsweise wichtiger technischer Verfahren wie Abwasserreinigung oder Deponien gegeben.

Biosynthese und -analytik

Biosynthese und -analytik

  • ECTS: 4

Lebenswichtige Prozesse wie Wachstum, Energieerzeugung, Reproduktion, Pathogenabwehr usw. lassen sich nur erklären, wenn die zugrunde liegenden biochemischen Bausteine und Prozesse bekannt sind. Erst durch die Kombination von Biologie, Chemie und Physik lässt sich verstehen, wie Lebensprozesse auf zellulärer und subzellulärer Ebene ablaufen und gesteuert werden. Anhand von Theorie und Praxis im Labor wird vermittelt, wie Organismen chemisch funktionieren und wie sich biochemische Fragestellungen im Labor experimentell und methodisch angehen lassen. Dieses Modul ist im Minor Felddiagnostik und Analytik integriert, kann aber auch unabhängig davon besucht werden.

GIS Geographic Information System (D)

GIS Geographic Information System (D)

  • ECTS: 4

Geografische Informationssysteme (GIS) bieten die Möglichkeit, räumliche Daten zu erfassen, zu verwalten, zu analysieren und zu präsentieren. In letzter Zeit haben sich Geoinformationssysteme etabliert. Insbesondere im Umweltbereich mit seinen häufig interdisziplinären und raumbezogenen Fragestellungen sind GIS nicht mehr wegzudenken. Bei der Abschätzung von Naturgefahren, in der Raum- und Verkehrsplanung, im Umweltmonitoring, im Wildtiermanagement oder auch bei Baum- und Biotopkataster kommen GIS zum Einsatz. In diesem Modul werden die theoretischen Grundlagen und die wesentlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Geoinformationssystemen vermittelt.

CAD

CAD

  • ECTS: 4

Das Darstellen von Ideen, das Aufzeigen von Lösungen und das Visualisieren von Projekten sind wichtige Präsentations- und Kommunikationsmittel zwischen Projektverfassern, Fachplanern, Auftraggebern und Ausführenden. Kenntnisse über den Inhalt und das Erstellen von Plänen auf unterschiedlichen Planungsstufen sind somit Grundlage für die Vertiefungen UÖ und NREE. Im Modul CAD wird den Studierenden ein Überblick über die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten des CAD-Programms VectorWorks, grundlegendes Wissen in der Plandarstellung und im Lesen von Plänen auf unterschiedlichen Planungsstufen vermittelt. In einem zweiten Teil werden die zeichnerischen Möglichkeiten des CAD-Programms weiter vertieft (Schwerpunkt UÖ) oder mit SketchUp die Möglichkeiten einfacher, praxisorientierter Darstellungen von Objekten erarbeitet (Schwerpunkt NREE).

Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe

  • ECTS: 4

Basierend auf T-Shirts aus nachwachsenden Rohstoffen soll aufgezeigt und eruiert werden, welche Prozesse bei der Bereitstellung des Rohmaterials und während der textilen Aufarbeitung durchlaufen werden, wie das persönliche Nutzungsverhalten aussieht und wie Textilien heute entsorgt resp. ob und wie sie rezykliert werden. Die Studierenden lernen mit der Material-/Stoffflussanalyse (MFA/ SFA) mit Hilfe des Programms Stan den ersten Teil der ökologischen Systemanalyse kennen und anwenden. Sie sind in der Lage, mit Hilfe der Prozessorientierten Analyse (POA) Produktionsketten aufzuzeichnen und den Ressourcenverbrauch resp. die Produktionskosten zu berechnen und können basierend auf bestehenden Ökobilanzen (LCA) aus dem Bereich nachwachsende Rohstoffe, diese miteinander vergleichen und interpretieren.

Betriebswirtschaft und Marketing

Betriebswirtschaft und Marketing

  • ECTS: 4

Betriebswirtschaft und Marketing wird uns in fast allen beruflichen Tätigkeiten begleiten und herausfordern. Im Zeitalter der Ökonomisierung unserer Gesellschaft werden immer mehr Tätigkeiten und Abläufe in Unternehmen, Institutionen und privaten Initiativen auch unter ökonomischen «Brillen» ausgeführt und entschieden. In diesem Modul werden zentrale Instrumente und das notwendige Wissen rund um Unternehmensführung und Marketing aufgezeigt und trainiert. Im Zentrum steht das St. Galler Managementmodell, welches um die Aspekte der Nachhaltigkeit und Ethik ergänzt wird. Die Studierenden sind nach Modulabschluss fähig, die wichtigsten Schritte bis zu einer Unternehmensgründung zu planen und zu realisieren. Sie werden befähigt, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge im Unternehmen zu erkennen und zu verstehen.

Umweltökonomie und -politik

Umweltökonomie und -politik

  • ECTS: 4

Ökologische Belastungen nehmen weiterhin zu, Ressourcenknappheiten und -konflikte verschärfen sich (z. B. Boden, Wasser, Energie, seltene Erden), die globale Entwicklung verschiebt wirtschaftliche und politische Machtverhältnisse. Die Studierenden lernen wirtschaftliche Wirkungsmechanismen, Systemzusammenhänge und Treiber dieser Entwicklung kennen. Es werden verschiedene Vorstellungen diskutiert, wie die Wirtschaft ökologisch verträglich gestaltet werden kann. Das Modul vermittelt Konzepte der Ökologischen Ökonomie (z. B. Wohlstand ohne Wachstum, Green Economy), der Umwelt- und Ressourcenökonomie (z. B. Umweltsteuern, -zertifikate) und des Umweltrechts. Die Studierenden lernen Strategien und Instrumente einer integralen Umweltpolitik kennen und vertiefen sie anhand konkreter Beispiele (z. B. ökologische Steuerreform).

Physik 2

Physik 2

  • ECTS: 4

Dieses Modul schliesst thematisch an das Modul Physik 1 an; es ist inhaltlich aber weitgehend unabhängig. Die Module können daher auch einzeln besucht werden. Im Modul wird Wert auf aktivierende Unterrichtseinheiten gelegt und auf die Anbindung der Inhalte dieses Grundlagenmoduls an die Erfahrungen und die beruflichen Perspektiven der Studierenden mit Fokus im thermischen Energiebereich. Zentrale Elemente des Unterrichts sind die Modellierung (Beschreibung physikalischer Systeme mittels Modellen), die experimentelle Erfahrung und das Verständnis technischer Anwendungen sowie deren Zusammenspiel.

GL Naturmanagement 2

GL Naturmanagement 2

  • ECTS: 6

Wasser ist ein zentrales Element im Bereich Naturmanagement und der Gewässerschutz ist in der Schweiz, dem Wasserschloss Europas, ein aktuelles Thema. Um einen eutrophierten See sanieren, ein Fliessgewässer revitalisieren oder Grundwasserreservoire schützen zu können, braucht es fundiertes Wissen. Dieses soll im Modul GLNama2 vermittelt werden. Physikalische, chemische und ökologische Aspekte des Wassers bilden die Grundlage für dieses Modul. Dieses Wissen ermöglicht es, das Gewässer als komplexes Ökosystem besser zu verstehen. Die Studierenden lernen das schweizerische Gewässerschutzrecht kennen und wenden vielfältige Methoden der Gewässerbeurteilung an. Ebenfalls befassen sie sich mit wissenschaftlicher Forschung in diesem Bereich und lernen, die dazu gehörende Literatur zu lesen, zusammenzufassen und zu interpretieren.

GL Biologische Landwirtschaft und Hortikultur 2

GL Biologische Landwirtschaft und Hortikultur 2

  • ECTS: 6

Die biologische Landwirtschaft ist bestrebt, in möglichst geringem Masse bestehende Ökosysteme zu belasten und selbstregulierende Mechanismen derselben zu nutzen. Dabei spielen die Standortgerechtigkeit der Produktion, kontrollierte Stoffflüsse sowie die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit eine wesentliche Rolle. Die Studierenden beurteilen in diesem Modul die Fruchtbarkeit von Böden und sind fähig, aus diesen Erkenntnissen Massnahmen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit abzuleiten. Sie verfolgen eine Modellkompostierung und analysieren mit verschiedenen Messmethoden ein Stadium der Kompostreifung. Sie beschäftigen sich im Weiteren mit den Anforderungen an eine artgerechte Nutztierhaltung in Bezug auf das Futterangebot, die Klima- bzw. Bodenbedingungen sowie geeignete Formen der Haltung.

GL Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung 2

GL Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung 2

  • ECTS: 6

Wie können Nachhaltigkeitsmanager Regionen und ihre Umweltsysteme gezielt erfassen und besser verstehen? In diesem Modul erwerben die Studierenden die Schlüsselqualifikationen dazu mit praktischen Übungen in der Partnerregion. In der Projektwoche lernen die Studierenden regionale Qualitäten und Vorzeigeprojekte für nachhaltige Entwicklung kennen. Danach stehen das Auswählen von geeigneten Analysemethoden zur Erfassung und Bewertung der Ausgangssituation im Zentrum. In der Partnerregion wenden die Studierenden die geeignetste Methode an und erstellen daraus einen Bericht sowie eine Karte mit regionsspezifischen Entwicklungspotenzialen. Sie lernen, die Chancen und Risiken für eine nachhaltige Regionalentwicklung professionell zu beurteilen, die Eignung von entsprechenden Instrumenten abzuschätzen und diese anzuwenden.

GL Erneuerbare Energien und Ökotechnologien 2

GL Erneuerbare Energien und Ökotechnologien 2

  • ECTS: 6

Die Stromerzeugung aus Solar- und Windenergie weist schweizweit und international ein bedeutendes Wachstum auf. Bis ins Jahr 2050 sollen weltweit die Hälfte der Primärenergien aus diesen Quellen stammen und der Verbrauch fossiler Energieträger deutlich reduziert werden. In diesem Modul werden die Grundlagen zur Planung von Photovoltaik und Windenergieanlagen vermittelt. Ebenso werden die Prinzipien der Stromverteilung, das Dreiphasennetz sowie die dazugehörende Übertragungstechnik besprochen. Die Studierenden sind in der Lage, mit den entsprechenden Fachleuten und Nutzenden zu kommunizieren und Lösungen auszuarbeiten.

GL Urbane Ökosysteme 2

GL Urbane Ökosysteme 2

  • ECTS: 6

Aufbauend auf den stadt- und siedlungsökologischen Grundlagen des ersten Studienjahres stehen in diesem Modul angewandte Handlungsfelder im Vordergrund. Die Studierenden erwerben die Grundlagen, um städtische Vegetationssysteme zu planen, Stadtbäume hinsichtlich ihrer vielseitigen Ökosystemleistungen zu analysieren und die grüne Infrastruktur in Quartieren, Parkanlagen und im gesamten Siedlungsgebiet zu entwickeln. Im Rahmen eines Praxisauftrages analysieren die Studierenden städtische Landschaften und optimieren diese für Mensch und Natur. Betrachtet wird der ganze Lebenszyklus von Frei- und Grünräumen: Planung, Bau, Nutzung und Management.

Semester 4

Semesterarbeit 1

Semesterarbeit 1

  • ECTS: 4

Die Fähigkeit, nach wissenschaftlichen Vorgaben zu schreiben, entscheidet wesentlich über Studienerfolg und berufliche Karriere. Das wissenschaftliche Arbeiten hat sich durch den Einzug von digitalen Medien sowie durch Studienreformen gewandelt. Eines ist jedoch geblieben: Wissenschaftliches Arbeiten zwingt die Studierenden zur Selbständigkeit. Die Studierenden lernen in einer Einzel- oder Zweierarbeit ein fachbezogenes Thema mit vorgegebener Methode und strukturiertem Ablauf selbständig und nachvollziehbar zu bearbeiten. Der Fokus liegt auf der Durchführung und Auswertung einer Literaturrecherche sowie dem Schreiben nach wissenschaftlichen Vorgaben.

Bildungspraxis

Bildungspraxis

  • ECTS: 4

Im Berufsfeld von UmweltingenieurInnen sind soziale und didaktische Handlungsmuster von zentraler Bedeutung. Diese sind wichtig für die Durchführung von Lehrveranstaltungen, z. B. im Rahmen von partizipativen Prozessen in ländlichen Gemeinden oder Regionen, urbanen Räumen oder in der Energiebranche. In einem für UmweltingenieurInnen relevanten Praxisfeld planen die Studierenden eigene Veranstaltungen und Aktivitäten und führen diese anschliessend durch. Dabei werden verschiedenste Methoden genauer betrachtet, Interventionstechniken angewendet und unterschiedliche Konzepte kennengelernt. Auf Exkursionen werden praktische Beispiele erläutert und erlebt. Der Schwerpunkt des Moduls liegt in der praktischen Umsetzung bereits gelernter und vorhandener theoretischer Grundlagen des Studiums.

Beratung

Beratung

  • ECTS: 4

In einer zunehmend komplexen Welt steigt die Nachfrage nach professioneller Begleitung und Beratung. Sei es eine fachliche Beratung, zum Beispiel in den Bereichen Energie oder Naturmanagement, oder eine prozessorientierte Begleitung, zum Beispiel in der Konfliktmediation. Die Studierenden lernen ausgewählte Beratungsmethoden und -instrumente kennen und üben sie im Unterricht. Zentralen Stellenwert hat die konkrete fachliche Beratung einer Organisation (Unternehmen, Verein u. a.), von der Akquisition des Beratungsauftrages bis zum Beratungsangebot. Die Studierenden verfügen nach dem Besuch des Moduls über Grundlagenwissen und erste Beratungserfahrungen.

English for Environmental Engineers 2

English for Environmental Engineers 2

  • ECTS: 2

In today’s world English is widely recognised as the international language of science and technology. Its importance as an additional language is also vital to promoting student mobility and cooperation between European tertiary institutions. Good knowledge of English is therefore an advantage not only for the world of work but also during university studies. In this 1 – 2 semester course students learn to communicate confidently and successfully in their field of study in English. They are prepared for the world of work or a Master’s study programme, are able to understand complex (specialised) texts and develop their communication skills.

Phytomedizin

Phytomedizin

  • ECTS: 4

Wie kann ich die Krankheiten und Schäden einer Pflanze diagnostizieren? Wie kann ich die Pflanzen schützen und am besten behandeln? Um Antworten auf solche Fragen zu finden, ist phytomedizinisches Wissen als Basis für die Kulturführung und für die Forschung notwendig. Die Fachgebiete der Entomologie und Herbologie, Applikation, gesetzliche Grundlagen, sowie Phytopathologie und Epidemiologie werden in diesem Modul behandelt. Mit Praxisbeispielen werden Problemfälle aufgezeigt. Zentral ist die Vermittlung der Kenntnisse für den praktischen Einsatz der biologischen Schädlingsbekämpfung. Während dem Semester werden zudem in phytomedizinischen Übungen ausgewählte Themen mit Schädlingen und Nützlingen in einem Diagnoseparcour bearbeitet.

Lebensräume der Schweiz

Lebensräume der Schweiz

  • ECTS: 6

Die Lebensräume der Schweiz bilden ein Referenzsystem, um Landschaftsausschnitte einzuordnen. Die Basis für das Erkennen und Benennen der Lebensräume bilden landschaftliche Merkmale, Pflanzengesellschaften sowie pflanzensoziologische Merkmale. Artenkenntnisse in Flora und Fauna und der Umgang mit Bestimmungsliteratur bilden entsprechend wesentliche Grundlagen. In der konkreten Anwendung ermöglichen die Kenntnisse der Lebensraumcharakteristika die Beurteilung von Landschafts- und Vegetationsstrukturen. Diese bilden die Basis für die Empfehlung, Planung und kritische Begleitung von Massnahmen zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung naturnaher Ökosysteme und Kulturlandschaften.

Vegetation analysis and plant systematics (E)

Vegetation analysis and plant systematics (E)

  • ECTS: 4

Vegetation and flora play an important role in the fields of nature conservation, agriculture, forestry and water shed management. The module consists of two courses: 1. Vegetation analysis which examines the principles and methods needed for dealing with floristic and vegetation ecological questions in space and time; from defining the objectives of a study to interpreting the often complex results. Both a solid knowledge of flora and the skill to determine unknown plants are crucial for field work in vegetation ecology. 2. Systematic botany which provides a basic understanding of plant systematics (APG III). This greatly facilitates the assignment of unknown plants to a genus or family, which, in turn, substantially accelerates the determination process. Overviews of the relevant literature, the traditional keys to the flora of Switzerland as well as modern identification tools such as iPhone-Apps are also provided.

Applied ecology 2 (E)

Applied ecology 2 (E)

  • ECTS: 4

In cold, snowy winters, red deer are fed with hay or silage in certain regions. To understand why this measure makes no biological sense for wild animals, requires detailed knowledge of the physiological properties of this species. Students will gain this necessary ecological and biological wildlife knowledge within this module. The objective is to provide the ecological and biological wildlife knowledge that is needed for effective wildlife management and sustainable use of natural habitats. We discuss different factors that determine and influence populations of animals as well as behavioural and physiological aspects. An introduction to bioacoustics is offered in the course.

Environmental analysis (E)

Environmental analysis (E)

  • ECTS: 4

In the environmental analysis module, the areas covered in the minor in Field Diagnostics and Analytics will be examined in greater depth. As part of a field diagnostic and analytical metaproject, students implement aspects from the Field Diagnostics, Molecular Analysis or Chemical Analysis specialisations that are relevant to them. This allows the students, depending on the focus of their project, to practice the methods of data logging, monitoring, diagnostics and environmental analysis. The results from this metaproject will be combined to create an interdisciplinary report. This module is being developed in conjunction with the minor in Field Diagnostics and Analytics. The metaproject takes place in week 23, whereas eight blocks of lecture on several related topics are held during the spring semester. This module is available for both students taking the minor and students participating in parts of the minor.

Molecular biological analyses and application (E)

Molecular biological analyses and application (E)

  • ECTS: 4

Molecular biological diagnosis and analysis is increasingly used in the field and is therefore gaining practical significance in several areas of natural resource sciences. The aim of this module is to become acquainted with these methods and procedures as well as to examine their practical significance and application. The module additionally gives an overview of the application of these methods in nature conservation, environmental protection, agriculture and ecotechnology. Methods of analysis and for appraisal of findings are acquired. The module is continuously adapted to actualities in the field and some changes may thus be made to the content.

GIS Geographic Information System (E)

GIS Geographic Information System (E)

  • ECTS: 4

Geographic information systems (GIS) provide opportunities to capture, manage, analyse and present spatial data. Over the last decade, geographic information systems have become well established in the private sector, in public administration and in science. It is particularly difficult to imagine the environmental field, with its interdisciplinary and geospatial issues, without GIS. In the assessment of natural hazards, spatial and transportation planning, environmental monitoring, wildlife management and for tree and biotop cadastres, GIS are widely used. In this module, students gain the fundamental theoretical knowledge of GIS and acquire the essential skills and abilities for goal-oriented and effective use of geographic information systems.

Planungs- und Bauprozesse

Planungs- und Bauprozesse

  • ECTS: 4

Für angehende UmweltingenieurInnen ist es von zentraler Bedeutung, dass sie den Planungs- und Bauprozess von umweltrelevanten Projekten verstehen und anwenden können. Um ein praxisnahes Verständnis der Abläufe zu entwickeln, durchlaufen die Studierenden in diesem Modul mit fachkompetenten Betreuern aus der Berufspraxis an einem realen Bauprojekt die einzelnen Prozessphasen. Dabei dokumentieren und visualisieren sie den Planungsprozess. Durch den gewählten Methodenmix an Vorlesungen, eigenständiger Planungsarbeit und Feedbackrunden sind sie am Ende des Moduls in der Lage, die Erfordernisse eines Bauprojektes zu erläutern und können umweltrelevante Projekte von der ersten Ideenskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung entwickeln.

Water, energy, wastewater (E)

Water, energy, wastewater (E)

  • ECTS: 4

Water is one of the most crucial and pressing issues for the survival of humankind in the future. The production, transport and treatment of water is always tightly linked to energy issues. This close relationship is called the water-energy-nexus. The module will deal with this nexus, specifically with methods and procedures linking water, water quality and different forms of energy. Basic engineering exercises will enable students to quantify energy and space requirements for water related processes.

Ökobilanzierung und Labelmanagement

Ökobilanzierung und Labelmanagement

  • ECTS: 4

Die Gestaltung von Nachhaltigkeit in Produkten bis zur Kommunikation und die Sicherstellung der Erkennbarkeit werden immer mehr zur Kernkompetenz von Unternehmen. Ökobilanzierungen stellen ein zentrales Instrument der Nachhaltigkeitsbewertung dar. Dabei gilt es, von der Zielsetzung über die Methodik zur Interpretation einige Regeln zu beachten. Labels stellen eine Kommunikationsform der Nachhaltigkeit dar: Hinter Labels stehen einerseits verbindliche Parameter und andererseits deren regelmässige Überprüfung. Wichtig ist, die Labelsysteme mit ihren normativen Anforderungen, Zertifizierungen und Stakeholdern zu durchschauen und auf Glaubwürdigkeit abzuklopfen. Die Studierenden sind nach Modulabschluss fähig, selbstständig eine Ökobilanz zu erstellen oder ein Projekt in Labelmanagement durchzuführen.

Environmental heat (E)

Environmental heat (E)

  • ECTS: 4

The module deals with environmental heat and its potential. Such heat can be gained from the outside air, or by using shallow geothermal energy, or from waste heat from industrial or commercial processes. As this heat is normally utilized via heat pumps, heat pumps will constitute a main part of the module. Heat can also be generated by burning wood. In Switzerland, 32% of the land area is covered by forests, which means that this resource can be used in a sustainable manner. Wood fired boilers and measures to minimize emissions are focal points in these lessons. The other half of the module is devoted to shallow geothermal energy, its origin and potential as well as the different ways to use geothermal energy. The design and calculation of borehole heat exchangers are main points.

Basics of nature management 3 (E)

Basics of nature management 3 (E)

  • ECTS: 6

The module is about a general understanding and observation of successional processes in the glacier forefield of Morteratsch glacier in Grisons. Observation data from 1878 on show a retreatment of the ice about more than 2 km for the measurement time. The area shows all stages of succession since the retreat of ice. Collecting data on soil and vegetation over years at identical sites allows the understanding of the development of soil and vegetation on a spot. In this way data collection contributes to a statistical series describing soil and vegetation development after glacier retreatment. Digital data are used to identify successional stages and for data interpretation of forested sites. An extra block on silviculture in alpine areas is given as preparation for the 5th semester.

GL Biologische Landwirtschaft und Hortikultur 3

GL Biologische Landwirtschaft und Hortikultur 3

  • ECTS: 6

Eine auf artspezifische Bedürfnisse ausgerichtete Tierhaltung, bei der die Tiere gesund bleiben, sich wohlfühlen und ihre angeborenen Verhaltensweisen ausleben können, gehört zum Selbstverständnis des biologischen Landbaus. Im Modul werden diese Aspekte für Rinder, Schweine, kleine Wiederkäuer und Hühner behandelt. Im Teil Ackerbau werden an Hand der Abfolge Standortwahl, Arten- und Sortenwahl, Bodenbearbeitungs- Systeme, Pflege und Ernährung die grundlegenden Regeln des biologischen Ackerbaus behandelt. Das Modul findet in Zollikofen (Aviforum), Frick (FiBL) und in Zürich Reckenholz (Agroscope) statt.

GL Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung 3

GL Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung 3

  • ECTS: 6

Wie entstehen nachhaltige Projektideen, wie werden lokale Akteure eingebunden? Hauptthemen im Modul sind Partizipations- und Moderationsmethoden sowie Faktoren für das Gelingen oder Misslingen eines partizipativen Prozesses. Kreativitäts- und Interventionstechniken zur Potenzial- und Zielfindung sowie das Management von Netzwerken und die Arbeit an Projekt-Schnittstellen sind zentrale Inhalte. In der Partnerregion wenden die Studierenden das Gelernte an und führen partizipative Veranstaltungen durch. Gemeinsam mit den lokalen Akteuren werden Visionen, Potenziale und Ziele entwickelt. Die Studierenden gestalten Projektskizzen für eine nachhaltige Entwicklung der Partnerregion. Zweiter thematischer Schwerpunkt des Moduls ist der natur- und kulturnahe Tourismus als Treiber für eine integrative nachhaltige Regionalentwicklung.

Basics of renewable energies and ecological engineering 3 (E)

Basics of renewable energies and ecological engineering 3 (E)

  • ECTS: 6

First main topic of this module is building physics. Thermal insulation is essential to enhance comfort, minimize energy losses and prevent damage in the building envelope. U-value calculation, heat flow and losses in a building, and the pattern of heating and cooling demand are the next points to be taught. Heating, ventilation and air conditioning systems (HVAC) constitute the second main topic. Here students should gain the ability to decide which systems are best suited to different environments and goals. Sanitation systems constitute the third main topic in this module. Today's demand for high comfort and hygienic levels results in a notable energy demand for domestic hot water (DHW). Thus heating of DHW will be investigated in detail.

Urbane Ökosysteme 3

Urbane Ökosysteme 3

  • ECTS: 6

Neben globalen und internationalen Ansätzen in Stadtökologie und Management von urbanen Ökosystemen steht in diesem Modul die interdisziplinäre Arbeitsweise im Vordergrund. Die Multifunktionalität städtischer Frei- und Grünräume und die unterschiedlichen Ansprüche der Stadtbevölkerung müssen berücksichtigt werden. Grünraumprojekte sind nur dann erfolgreich, wenn sie gleichzeitig von der Bevölkerung akzeptiert werden, ökologische und soziale Mehrwerte schaffen und ökonomisch effizient umgesetzt sind. Durch vegetationstechnische Lösungen sollen Freiräume nicht nur ästhetisch ansprechend gestaltet sein, sondern auch ressourcenschonend gepflegt werden können. Gesunde Stadtbäume im Strassenraum und auf Stadtplätzen erfordern eine enge Zusammenarbeit mit Akteuren des Tiefbaus.

Semester 5

Semesterarbeit 2

Semesterarbeit 2

  • ECTS: 6

Getreu dem Motto «Übung macht den Meister» wird das bei der Semesterarbeit 1 erworbene Knowhow weiter verfeinert. Die Studierenden erwerben zusätzliche Sicherheit im Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten und üben die rasche Einarbeitung in eine Thematik. Das untersuchte Thema kann – wenn gewünscht – selber eingebracht werden, was einen hohen Individualisierungsgrad und einen starken Praxisbezug der Arbeit ermöglicht. Im Vergleich zur Semesterarbeit 1 wird der inhaltlichen Vertiefung, der fachlichen Korrektheit und der Selbstreflexion ein grösserer Stellenwert beigemessen. Für Studierende, welche im 4. Semester einen Auslandaufenthalt absolvieren, ist die Semesterarbeit 2 ein Pflichtmodul.

IZA Praktikum

IZA Praktikum

  • ECTS: 14

Herausforderungen wie die Verknappung der natürlichen Ressourcen, Umweltzerstörung oder Bevölkerungswachstum belasten vor allem Länder des Südens und Ostens. Sie haben weltweite Ursachen und Folgen und verlangen nach internationalen Lösungsansätzen. Die Internationale Zusammenarbeit (IZA) verfolgt das Ziel, Armut zu reduzieren und die wirtschaftliche und staatliche Eigenständigkeit zu fördern. Sie hilft bei der Bewältigung von Umweltproblemen, sorgt für besseren Zugang zu Bildung und gesundheitlicher Grundversorgung. Die Studierenden haben im letzten Studienjahr die Möglichkeit, während einem 3- bis 5-monatigen Praktikum die komplexe Arbeitsrealität der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort kennenzulernen. Dies ermöglicht die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Mentalitäten und Arbeitsbedingungen. Ende des 3. Semesters findet eine Informationsveranstaltung zum IZA-Praktikum statt.

Umweltbildung

Umweltbildung

  • ECTS: 6

Umweltbildung befähigt zum respektvollen persönlichen Umgang mit der natürlichen Umwelt und zum bewussten und fachlich fundierten Handeln in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Im Modul lernen die Studierenden, ihre fachlichen (technischen, natur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen) und didaktischen Kompetenzen gezielt in der Umweltbildung einzusetzen. Sie kennen verschiedene fachliche und methodische Zugänge zur Gestaltung der Mensch–Gesellschaft–Umwelt-Beziehung und können sie situationsgerecht einsetzen. Die Studierenden lernen, Umweltbildungsangebote für Zielgruppen in unterschiedlichen institutionellen Umfeldern zu entwickeln, durchzuführen und zu evaluieren. Sie kennen etablierte Anbieter ausserschulischer Umweltbildung und deren Lernorte.

Projektwoche Kommunikation

Projektwoche Kommunikation

  • ECTS: 2

Im Laufe ihres Studiums lernen die Studierenden eine Menge über Kommunikation: Theorien, Modelle, Vorgehensweisen. Kompetent kommunizieren zu können, bedeutet aber weit mehr, als viel darüber zu wissen. Kommunikation ist Handlung. Handlung basiert vor allem auf Erfahrung. Die Projektwoche bietet deshalb ausführliche Gelegenheiten, um das eigene Kommunikationsverhalten zu reflektieren und neue Strategien auszuprobieren. Aus einem reichhaltigen Angebot an verschiedenen Themen und Workshops wählen die Studierenden ihren Bedürfnissen entsprechend vier eintägige Workshops, die von kompetenten Referierenden aus der Praxis geleitet werden.

Datenanalyse

Datenanalyse

  • ECTS: 2

Für wissenschaftliches Arbeiten sind statistische Analysen und die Interpretation von Daten sehr wichtig. Im Modul Datenanalyse lernen Studierende, mithilfe der Statistiksoftware R statistische Analysen durchzuführen, Daten passend zu visualisieren und Resultate zu interpretieren. Die Theorie wird dabei anhand von Lernvideos vermittelt; in Präsenzlektionen wird diese Theorie angewendet und vertieft. Neben diesen Grundlagen werden Anwendungsmöglichkeiten in sozialwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Forschungstätigkeit vermittelt.

Angewandte Geoinformatik

Angewandte Geoinformatik

  • ECTS: 4

Viele Projekte im Umweltbereich beinhalten eine räumliche Komponente, wobei moderne Methoden der Geoinformatik eingesetzt werden, um die zugrunde liegenden Fragestellungen zu beantworten und Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen dieses Moduls erarbeiten sich die Studierenden anhand von praxisorientierten Fallstudien vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in angewandter Geoinformatik. Hierzu zählen die Beurteilung der Datenqualität, die Automatisierung von Analyseprozessen, die Entwicklung von Szenarien, Methoden des ökologischen Monitorings sowie die Publikation von Ergebnissen mit neuen webbasierten Medien. Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, Verfahren der Geoinformatik innerhalb von komplexen räumlichen Problemstellungen zielgerichtet und effizient einzusetzen.

Wildtiermanagement

Wildtiermanagement

  • ECTS: 6

Wildtiere haben spezifische Ansprüche an ihren Lebensraum und benötigen meist grosse Räume, um langfristig überlebensfähige Populationen zu bilden. Diese Ansprüche stehen nicht selten in Konflikt mit der menschlichen Nutzung. Wildtiermanagement versucht Lösungen zu finden, um die Populationen gefährdeter Arten zu fördern und Konflikte zwischen der menschlichen Nutzung und «schädlichen» Arten zu beheben. Ein wichtiger Modulteil bildet die Erhebung wildtierbiologischer Grundlagen, welche die Basis für Managemententscheide und deren Umsetzung bilden. Die Studierenden sind nach Modulabschluss in der Lage, wildtierbiologische, respektive gesellschaftliche Dimensionen zu beschreiben, typische Konfliktsituationen zu beurteilen und Lösungskonzepte zu erarbeiten.

Naturgefahren und Schutzwald

Naturgefahren und Schutzwald

  • ECTS: 6

Der Lebensraum der Schweiz ist vielerorts von Naturgefahren betroffen. Mit forstlich-biologischen und technisch-planerischen Schutzmassnahmen können Gefahren und Schäden minimiert werden. Der Schutzwald ist die nachhaltigste Schutzvariante und der Erhalt stabiler und gesunder Bestände ist unverzichtbar. Das Modul behandelt die Themen Naturgefahren und -risiken, Schutzwald und Mensch mit praxisnahen Lernarrangements in einem integralen Ausbildungsumfeld. Die Studierenden können die Zusammenhänge von Gefahrenpotenzial, Schadenspotenzial und Schutzwirkung grundlegend beurteilen und angemessene Massnahmen vorschlagen. Sie verstehen die komplexen Beziehungen zwischen Naturgefahren, Schutzmassnahmen und -wirkungen im Kontext des integralen Risikomanagements.

Umweltplanung

Umweltplanung

  • ECTS: 6

Die Einflüsse der menschlichen Tätigkeit auf unsere Umwelt sind immens. Folgen davon sind beispielsweise der Verlust oder die Zerschneidung von Lebensräumen, das Verschwinden von Arten, Störungen von Wildtieren, Verdichtung der Böden, Ausstoss von Schadstoffen. Gemäss Art. 1 USG sollen in der Schweiz Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume gegen schädliche Einwirkungen geschützt sowie die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft erhalten werden. Mit der Umweltplanung wird versucht, die erwähnten negativen Einflüsse vorsorgend zu eliminieren oder zumindest zu reduzieren. Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden verschiedene Umweltplanungsinstrumente in ihrem Kontext erläutern und einfache Umweltplanungsaufgaben mit Hilfe der erlernten Instrumente lösen.

Agrarmarketing

Agrarmarketing

  • ECTS: 6

Konsumentinnen und Konsumenten wünschen sich Lebensmittel, die gut schmecken und eine gesunde Ernährung garantieren. Nur wer das berücksichtigt und sich konsequent auf die Absatzmärkte und die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausrichtet, kann erfolgreich landwirtschaftliche Produkte herstellen und verkaufen. Das Modul vermittelt eine Übersicht über die wichtigsten Agrarmärkte und erfolgreiche Vermarktungsstrategien für landwirtschaftliche Produkte. Übungen in Sensorik und Warenkunde zeigen auf, wie Qualität erzeugt und erkannt werden kann. Am praktischen Beispiel der Getränkeherstellung wird ein Einblick in die nachgelagerten Stufen gegeben.

Biologische Hortikultur 1

Biologische Hortikultur 1

  • ECTS: 6

An die Produkte der biologischen Hortikultur werden höchste Ansprüche gestellt. Sie müssen frisch und gesund sein, reich an wertvollen Inhaltsstoffen, frei von Fremdstoffen und im Einklang mit der Natur. Im Modul werden die komplexen Anbausysteme von Früchten, Gemüsen, Reben und Zierpflanzen analysiert. Es werden Kulturführungen geplant, die ressourcensparend und den regionalen Boden- und Klimaverhältnissen angepasst sind. Auf Exkursionen und Übungen in den schuleigenen Anlagen wird das Wissen praxisnah vermittelt und die Kompetenzen vertieft. Im Praxisauftrag wird ein Web-Video zu einem ausgewählten anbautechnischen Thema erstellt, um die Kenntnisse und Fähigkeiten gezielt in einer Kultur zu vertiefen.

Nachhaltigkeitsindikation

Nachhaltigkeitsindikation

  • ECTS: 6

Das Konzept der nachhaltigen Produktion ist für die Landwirtschaft in der Schweizer Bundesverfassung verankert (Art. 104). Was auf dem Papier noch sehr logisch und einfach tönt, ist in der Realität oft schwierig umzusetzen und noch schwieriger nachzuweisen. Insbesondere die biologische Produktion kommt zunehmend unter Druck, ihre bessere Qualität zu beweisen. In einer Praxisübung wird mit einem Datenbankmodell auf landwirtschaftlichen Betrieben eine Nachhaltigkeitsbewertung durchgeführt und gemeinsam analysiert. Ebenfalls lernen die Studierenden anhand praktischer Beispiele, wie die Nachhaltigkeit auf Produktions- Ebene untersucht wird. Ergänzt wird das Modul durch Themen der App-Entwicklung, der Energie und der sozialen Nachhaltigkeit.

Tourismus und Regionalentwicklung

Tourismus und Regionalentwicklung

  • ECTS: 6

Wie gestalte ich natur- und kulturnahe Tourismusangebote, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt gewährleisten und auch zur regionalen Wertschöpfung beitragen? Das Modul befasst sich mit natur- und kulturnahem Tourismus als Instrument für eine nachhaltige Regionalentwicklung. In einer Projektarbeit werden die theoretischen Konzepte und praxisorientierten Methoden der touristischen Angebotsentwicklung angewendet und vertieft. Qualitätsstandards und Verantwortung im Tourismus werden unter dem Gesichtspunkt von Corporate Social Responsibility diskutiert und kritisch beleuchtet. Die Studierenden können Konzepte und Methoden des natur- und kulturnahen Tourismus praktisch anwenden, Nachhaltigkeitsherausforderungen erkennen, reflektieren sowie konkrete Lösungsansätze entwickeln.

Lernende Region

Lernende Region

  • ECTS: 6

Im Modul «Lernende Region» wird der in den Grundlagenmodulen begonnene Nachhaltigkeitsprozess in der Partnerregion verankert. Die Studierenden bringen die vielversprechendsten Projektideen aus UNE 3 zur Umsetzungsreife. Sie klären die Machbarkeit der Projektideen ab, erschliessen Finanzierungsmöglichkeiten, erwerben Kompetenzen in der wirkungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit und arbeiten ein überzeugendes Umsetzungskonzept aus, welches sie in der Region präsentieren. Zum Abschluss wird der Partnerregion aufgezeigt, wie sie den Nachhaltigkeitsprozess selbständig weiterführen und institutionalisieren kann. Die Studierenden lernen verschiedene Möglichkeiten «lernender Organisationen» kennen, vergleichen und beurteilen sie und erarbeiten einen Vorschlag, wie die Region dauerhaft eine nachhaltigkeitsorientierte Region werden kann.

Inszenierte Naturräume

Inszenierte Naturräume

  • ECTS: 6

Im Modul «Inszenierte Naturräume» werden Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Bildungsthemen kreativ inszeniert. Die Studierenden entwickeln in Kleingruppen für einen Partner eine thematische Projektarbeit, die auf aktive, spielerische oder erlebnisorientierte Weise einer bestimmten Zielgruppe ein vertieftes Naturverständnis vermittelt. Gemeinsam werden Konzepte entwickelt, wie Nachhaltigkeit erlebt und in der Gesellschaft verankert werden kann. Dabei werden Themen wie nachhaltiger Tourismus, Landschaft oder Lebensraum Stadt mit Disziplinen aus Gesellschaft, Erlebnisinszenierung, Gestaltung und Kommunikation verknüpft. Die Studierenden lernen gestalterische Ausdrucksweisen, Methoden und Techniken kennen, um die Projektarbeit mit ausgewählten Materialien umzusetzen und vor Ort zu vermitteln.

Energieeffizienz

Energieeffizienz

  • ECTS: 6

Wir leben über unsere Verhältnisse: Der ökologische Fussabdruck ist viel grösser als die Biokapazität. Drei Viertel des ökologischen Fussabdruckes der Schweiz stammen aus dem Bereich Energie, deshalb ist die effiziente Verwendung von Energie eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Gesellschaft. Im Modul werden die entsprechenden Zusammenhänge aufgezeigt und vor allem praxisnahe Lösungsansätze und Vorgehensweisen besprochen und geübt. Dies beinhaltet sowohl die Erkennung der Effizienzpotenziale bei Geräten, Prozessen und Gebäuden als auch die Bewertung und Optimierung von Energiekonzepten. Die Studierenden sollen nach diesem Modul in der Lage sein, in der Praxis als Energieoptimierer (Bereich Energieeffizienz) tätig zu sein.

Solarthermie, Photovoltaik

Solarthermie, Photovoltaik

  • ECTS: 6

Mit der fortschreitenden Industrialisierung und Kommerzialisierung ist seit ein paar Jahren eine zunehmende Dynamik in der Solarindustrie feststellbar. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist die staatliche Förderung, welche die Entstehung von Massenmärkten beschleunigt. Mittelfristig wird damit gerechnet, dass die Technologien keiner Förderung mehr bedürfen und somit zu Selbstläufern werden, die einen wichtigen Platz in der zukünftigen Energieversorgung einnehmen könnten. Im Vordergrund dieses Moduls steht die Anlageplanung und -realisierung. Dabei spielen sowohl Markt- und Technologieentwicklungen wie auch das Verständnis für Anlagebestandteile und rechtliche Fragen eine Rolle. Das vorhandene Wissen wird zur Anwendung gebracht, erweitert und vertieft.

Ökotechnologien

Ökotechnologien

  • ECTS: 6

Ökotechnologie setzt ökologische Prinzipien als Ansatz zur Problemlösung ein. Erkenntnisse aus der Ökologie und ein gesamtheitliches Denken werden mit der Vorgehensweise von IngenieurInnen kombiniert. Im Fokus des Moduls stehen a) der ökologisch vertretbare Umgang mit Wasser, und b) die kreative Suche nach guten Lösungen an einem Fallbeispiel. Aktuelle ökotechnische Projekte zur Kreislaufführung von Wasser (im und am Gebäude, in Siedlungen, Aquakulturen) werden vorgestellt und in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit kritisch diskutiert. Sie lernen durch die Arbeit am Fallbeispiel, ein ökotechnisches System zu konzeptionieren, es zu dimensionieren, seine Leistungsfähigkeit abzuschätzen, mit anderen Lösungen zu vergleichen und zu bewerten.

Vegetationssysteme

Vegetationssysteme

  • ECTS: 6

In diesem Modul geht es vertieft um Pflanzen in der Stadt. Sie treten nicht einzeln auf, sondern als spontan entstandene oder bewusst gestaltete Vegetationssysteme, welche sich ständig und dynamisch verändern. Umweltfaktoren, Pflanzenauswahl und -anordnung, Substrat, Pflege und die vorherrschenden Standortbedingungen spielen dabei eine zentrale Rolle und stehen in gegenseitigen Wechselwirkungen. Die Studierenden analysieren, optimieren und entwickeln Vegetationssysteme in städtischen Kontexten, wie Stadtgärten, Brachen, Zwischennutzungen und Parks. Pflanzengesellschaften aus der Landschaft und ökologische Prinzipien dienen als Vorbild. Die vielfältigen Funktionen und Ökosystemleistungen zu interpretieren, gestalterische Grundsätze der Landschaftsarchitektur anzuwenden und die Kommunikation an Akteure stehen im Fokus.

Gehölze im urbanen Ökosystem

Gehölze im urbanen Ökosystem

  • ECTS: 6

Die zunehmende Komplexität der Siedlungsräume bezüglich Nutzung, Planung und Gestaltung bilden die Grundlage für das Modul. Es behandelt das Thema Stadtbäume und ihren Einsatz und lehrt den richtigen Umgang mit Bäumen im Hinblick auf Planung, Pflanzung und Pflege sowie das Analysieren von häufigen Stadtbaumkrankheiten. Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage, Gehölzstandorte pflanzensystemar zu analysieren, ihre Wechselwirkungen zu verstehen, Pflanzqualitäten zu bestimmen, Pflanz- und Pflegefehler zu erläutern und alternative Lösungen anzubieten. Kernstück des Moduls ist die selbständige Erarbeitung eines detaillierten urbanen gehölzbetonten Pflanzkonzeptes sowie die Anwendung der Kenntnisse zur Abschätzung des Zustands eines Stadtbaumes.

Grünraum und Stadtleben

Grünraum und Stadtleben

  • ECTS: 6

Urbane Grünräume haben wichtige soziale Funktionen für das Stadtleben. Sie tragen entscheidend zum Wohlbefinden, zur Gesundheit und zur Lebensqualität von uns Menschen im dichter werdenden urbanen Raum bei. Sie können geselliges Zusammensein und Naturerfahrung, Erholung und Ruhe bieten sowie Räume gärtnerischer, sportlicher und kultureller Aktivitäten sein. In diesem interdisziplinär ausgerichteten Modul werden städtische Grünräume hinsichtlich ihres lebensdienlichen, sozial-räumlichen Angebots analysiert, Stadtbewohner nach ihrer Wahrnehmung, Nutzung und Erfahrung befragt, Probleme aufgedeckt und daraus mögliche neue Perspektiven zur Förderung und Entwicklung einer lebenswerten Stadt der Zukunft entwickelt – dies in Form eigenständiger Untersuchungen und Konzepterarbeitung.

Semester 6

Bachelorarbeit

Bachelorarbeit

  • ECTS: 14

Die Bachelorarbeit gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich in eine Thematik zu vertiefen, sich mit externen Fachpersonen zu vernetzen und das gelernte Wissen anzuwenden und zu präsentieren. Darüber hinaus kann die Thesis das Tor für den erfolgreichen Berufseinstieg sein. Die Studierenden können ein komplexes fachbezogenes Thema, welches sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschung bezieht, nach wissenschaftlichen Vorgaben, mit lösungsorientierter Anwendung von Wissen, Technologien und Methoden bearbeiten und expertengerecht kommunizieren. Sie können die Fragestellung ihrer Arbeit in den Kontext der nachhaltigen Entwicklung setzen. Der Fokus liegt auf fachlicher Korrektheit.

Sommer School (E)

Sommer School (E)

  • ECTS: 4

The 2030 Agenda recognizes that food value chains (FVCs) can have a leading role when it comes to the implementation of the Sustainable Development Goals (SDGs) of the United Nations. In the international «Geography of Food» Summer School you will learn about challenges in the food system and potentials for sustainable development and finally develop and implement new solutions for sustainable food chains that «leave no one behind». The module includes an e-learning course, a mini-case study and a two-week workshop in the summer. Each year the summer School will focus on one specific SDG and take place at one of the partnering universities. 30 students from around the world will participate in the course and jointly work on new solutions for sustainable food value chains. The Summer School is a cooperation project between the IUNR and the Research Institute for Organic Agriculture (fibl). Partnering Universities are the University of Agriculture in Bangalore and the University of Ljubljana. Focus topic and place of workshop: 2018: lndia, SDG 2 «Zero Hunger», 2019: Slovenia, SDG 12 «Life on Land».

Flora und Fauna

Flora und Fauna

  • ECTS: 4

In der Bewertung von Lebensräumen und im Biodiversitätsmonitoring sind gute Artenkenntnisse in Flora und Fauna eine wichtige Voraussetzung. Das Modul Flora und Fauna ist der Abschluss des Minors «Artenkenntnisse» und baut auf Wissen von vorhergehenden Modulen auf. Folgende Themenschwerpunkte werden in diesem Modul angeboten: Feldbotanik, Feldornithologie, Tagfalter oder Beneficials. Die Studierenden spezialisieren sich in einem der Themenschwerpunkte und wenden dieses Wissen anschliessend in einer praxisbezogenen Projektarbeit an. Das Modul kann auch von Studierenden besucht werden, welche den Minor nicht absolvieren möchten.

Bodenökologie und Bodenschutz

Bodenökologie und Bodenschutz

  • ECTS: 6

Der Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource. Vielfältige menschliche Tätigkeiten können den Boden beeinträchtigen. Bautätigkeiten, intensive landwirtschaftliche Nutzung sowie die früher übliche ungeordnete Ablagerung von Abfällen führen zu zunehmenden Bodenbelastungen. In diesem Modul erlernen die Studierenden eine korrekte Bodenansprache sowie die Bewertung von Böden. Es werden stoffliche und physikalische Bodengefährdungen vorgestellt sowie ihr Ausmass und ihre Bedeutung diskutiert. Die Studierenden sind nach Modulabschluss in der Lage, Bodengefährdungen durch geeignete Massnahmen präventiv zu verhindern, zu erfassen sowie geeignete Gegenmassnahmen vorzuschlagen. Sie können ausgewählte Analysemethoden und gesetzliche Rahmenbedingungen aus Bodenschutz und Altlasten korrekt anwenden.

Gewässerökologie und Revitalisierung

Gewässerökologie und Revitalisierung

  • ECTS: 6

Die Beurteilung des qualitativen Gewässerzustandes, Revitalisierungen und deren Erfolgskontrolle unter Berücksichtigung der Hochwassersicherheit sowie die nachhaltige Nutzung von Gewässern finden Anwendung im Bereich des Naturmanagements. In diesem Modul wird vertieftes Fachwissen der Gewässerökologie gelehrt, welches anhand von aktuellen Problemstellungen und praxisnahen Ansätzen vermittelt wird. Die Studierenden erhalten Einblick in die Arbeit von Gewässerschutzbehörden, Kraftwerksbetreibern, Ökologen und planenden Ausführungskräften. Sie lernen, Gewässer mit verschiedenen ökologisch relevanten Methoden zu analysieren, den ökologischen Zustand zu erfassen, sowie mögliche gewässerbauliche Eingriffe und Nutzungen zu diskutieren.

Landschaftspflege

Landschaftspflege

  • ECTS: 6

Die Kulturlandschaft unterliegt einem steten Wandel: Sich ausbreitende Siedlungen, die Veränderungen in der Landwirtschaft sowie die zunehmende Beanspruchung durch die Erholungsnutzung prägen das Bild. Mit den Nutzungsintensivierungen verschwinden mit den Lebensräumen nicht selten auch deren Bewohner. Dieses Modul bereitet auf einen künftigen Einsatz im Bereich des angewandten Natur- und Landschaftsschutzes vor. Fragen der Agrarökologie, des Landwirtschaftsrechts und der Agrarpolitik sind dabei besonders bedeutsam. Die Studierenden lernen, landschaftspflegerische Massnahmen zu bewerten und ökologische Aufwertungs-/Pflegekonzepte sowie Erfolgskontrollen zu entwickeln und in der Umsetzung fachlich zu begleiten.

Tierhaltung und Futterbau

Tierhaltung und Futterbau

  • ECTS: 6

Der Futterbau hat im biologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetrieb eine zentrale Bedeutung: Er ist die Grundlage für eine standortgerechte Produktion von Milch und Fleisch. Für die Nutztierhaltung im biologischen Landbau ist die vorbeugende Gesunderhaltung der Nutztiere eine wesentliche Voraussetzung. Gemeinsam mit Zucht, Haltung, Fütterung und der Einbettung in den Betriebskreislauf ist dies die Basis für hochwertige tierische Erzeugnisse im Einklang mit der Natur. Das Modul findet in Frick (FiBL) und in Zürich Reckenholz (Agroscope) statt.

Biologische Hortikultur 2

Biologische Hortikultur 2

  • ECTS: 6

Die Umstellung eines Betriebs auf die biologische Produktion ist das Hauptthema des Moduls. Im Praxisauftrag planen die Studierenden die Umstellung eines konkreten Betriebes. In einem ersten Schritt analysieren sie den Betrieb und identifizieren die Schwachpunkte. Sie erarbeiten Lösungen für die wichtigsten Probleme und erstellen einen Zeitplan bis zur Zertifizierung. Im Modul erlernen die Studierenden die dazu nötigen Methoden, wie zum Beispiel die Entwicklung von Strategien im Pflanzenschutz und die Beurteilung der Biodiversität in Agroökosystemen.

Welternährungssysteme

Welternährungssysteme

  • ECTS: 6

Das heutige Ernährungssystem steht im Zentrum enormer Herausforderungen. Die erforderliche Steigerung der Lebensmittelproduktion, die notwendig ist, um die zukünftige Nachfrage zu decken, kann mit heutigen Produktions- und Konsummustern nicht erreicht werden. Eine weitere Expansion und Intensivierung würde die Ressourcengrundlage zerstören, von der das Ernährungssystem selbst abhängt. Der Erhalt der Ökosysteme und das zukünftige Wohlergehen der Bevölkerung erfordern einen nachhaltigen und resilienten Zustand des Ernährungssystems, der nur durch einen strukturellen Wandel erreicht werden kann. Im Modul werden die Herausforderungen und Anforderungen eines nachhaltigen Ernährungssystems vorgestellt und die bedeutendsten Treiber und Strategien für die Ernährungssicherheit in Zukunft diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt im Modul bildet die Rolle der Kleinbauern und der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext der Welternährung.

Umweltkommunikation

Umweltkommunikation

  • ECTS: 6

Die professionelle Kommunikation von Umweltanliegen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zweifellos werden UmweltingenieurInnen in vielen Arbeitsgebieten mit der Frage konfrontiert sein, wie Menschen für Umweltanliegen sensibilisiert und zu einem nachhaltigeren Handeln motiviert werden können. Im Modul wird ein konkretes Projekt eines externen Auftraggebers bearbeitet. Die Studierenden lernen die Werkzeuge wirksamer Umweltkommunikation kennen und wenden diese im Projekt an. Resultat des Moduls ist ein Kommunikations- oder Kampagnenkonzept, welches dem Auftraggeber präsentiert wird. Neben dem Kommunikationshandwerk trainieren die Studierenden Methoden des Projektmanagements und der Zusammenarbeit innerhalb und zwischen verschiedenen Projektgruppen.

Nachhaltige Entwicklung im Alpenraum

Nachhaltige Entwicklung im Alpenraum

  • ECTS: 6

Im Modul «Nachhaltige Entwicklung im Alpenraum» wird der Blick über die Schweizer Grenzen hinaus geöffnet. Der Fokus liegt auf internationalen Modellprojekten einer nachhaltigen Entwicklung in Pärken, Regionen, Organisationen und Unternehmen. Zu den Schwerpunkten gehören die demographischen, ökonomischen und naturschutzrelevanten Herausforderungen, Netzwerke und Kooperationen sowie Erfolgsfaktoren internationaler Modellprojekte im Alpenraum. In Kooperation mit Praxispartnern werden auf einer Auslandsexkursion in ein Alpenland Modellprojekte und deren Umsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung analysiert und kritisch reflektiert. Die Studierenden übertragen ihr Wissen auf internationale Kontexte und erwerben Handlungskompetenzen für ihre Arbeit als Change Maker für nachhaltige Entwicklung.

Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

  • ECTS: 6

Unser Alltag ist stark von «Unternehmen» geprägt, die Wertschöpfung generieren. Gleichzeitig sind Unternehmen aber auch zentrale Treiber der Nachhaltigkeit und stehen in der Verantwortung, ihre Nachhaltigkeitsperformance zu beurteilen, zu dokumentieren und zu kommunizieren. In diesem Modul vertiefen die Studierenden ihr Wissen zu betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystemen. Wichtige Themen sind Corporate Social Responsibility, nachhaltigkeitsorientiertes Marketing und das Sustainable Supply Chain Management. Die Studierenden werden mit Praxisbeispielen befähigt, Nachhaltigkeitsprozesse in Unternehmen und Organisationen zu initiieren, zu verstehen und zu begleiten. Zusätzlich arbeiten sie sich in die betriebliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung ein.

Energie und Siedlung

Energie und Siedlung

  • ECTS: 6

Wie werden unsere Siedlungen morgen aussehen? Wie werden wir wohnen? Innere Verdichtung, Gebäude und Siedlungen als Kraftwerke, neue Wohnformen, das Internet der Dinge, effiziente Stromspeicher und Smart Grids, semiautarke Siedlungen, Ressourcen und Energieeffizienz – diese Themen werden die Art, wie wir in Zukunft unsere Siedlungen gestalten und beleben, stark beeinflussen. Dieses integrative Modul dreht sich um die Verbindungen zwischen Energietechnologien, Stoffflüssen, Siedlungsstruktur und Architektur. Mögliche Schwerpunkte sind die Themen Passiv- bzw. Plusenergiehäuser, Null-Emissions-Ökohäuser, Stoffflüsse in Siedlungen (Wasser, Nährstoffe, Baumaterialien etc.), Energie- und Abwasserautarkie auf der Ebene Siedlung, inkl. der dazugehörigen Planungstools. Das Modul wird neu entwickelt und erstmals im Frühlingssemester 2019 stattfinden.

Gebäudeenergieprojektierung

Gebäudeenergieprojektierung

  • ECTS: 6

In diesem Modul werden aktuelle Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz für Gebäude in Kleingruppen bearbeitet. Die Projekte stammen von Gemeinden, Firmen oder anderen Organisationen und sind reell. Die Betreuung der Gruppen erfolgt in der Regel zusätzlich auch durch die externen Auftraggeber. Die Resultate werden am Schluss des Moduls den Auftraggebern präsentiert und in Form eines schriftlichen Antrages dargestellt. Während des Studiums gelernte Technologien und Methoden werden an einem konkreten Projekt aus der Praxis angewendet. Daneben sollen aber auch neues Wissen und neue Methoden erarbeitet werden. Der Praxisbezug ist sehr wichtig, die Studierenden werden auch auf spezifische Schwierigkeiten bei der Arbeit eines Umweltingenieurs in der Praxis sensibilisiert.

Biomasse als Ressource

Biomasse als Ressource

  • ECTS: 6

Neue biogene Energieträger aus Biomasse tragen heute massgeblich zur Energieversorgung vieler Länder bei. Der Energiehunger von Industrienationen kann mit Bioenergie aber nicht gestillt werden und ihre ökologische Verträglichkeit ist zum Teil fraglich. Dieses Modul bietet eine aktuelle Übersicht über Rohstoffe, Produktionsmethoden und Anwendungen der wichtigsten biogenen Energieträger. Die Studierenden sind nach Modulabschluss in der Lage, Produktionsverfahren von Biotreibstoffen zu erläutern und diese aus Sicht der Rohstoffe, der produzierten Energieträger und der Marktsituation zu bewerten. Sie verstehen zudem Synergien und Konkurrenzen von energetischer und stofflicher Nutzung.

Gebäudebegrünung

Gebäudebegrünung

  • ECTS: 6

Die Begrünung von Gebäuden ist eine der zentralen Massnahmen der ökologischen Stadtentwicklungsplanung und des nachhaltigen Bauens. Auf der einen Seite ist sie Teil der Anpassungsstrategien von Städten an den Klimawandel und den Effekt der städtischen Wärmeinsel, auf der anderen Seite wurde aber auch erkannt, dass viele neue Lebensräume z. B. auf Dachbegrünungen entstehen können als Oasen für die Stadtnatur. Dieses Modul behandelt die bautechnischen Voraussetzungen und die verschiedenen Einrichtungsmöglichkeiten bei der Begrünung von Gebäuden. Die Grundlagen werden in Bezug gesetzt zu Vorgaben wie SIANormen sowie den Standard für Nachhaltiges Bauen Schweiz und andere Labels. Vertieft betrachtet werden dabei die Dach-, Innenraum- sowie Fassadenbegrünung. Die Studierenden sind in der Lage, eigenständige Planungen und Kalkulationen durchzuführen.

Biodiversität im Siedlungsraum

Biodiversität im Siedlungsraum

  • ECTS: 6

Im Siedlungsraum übertrifft die Artenvielfalt oft diejenige des Umlandes. Gut strukturierte, naturnah bewirtschaftete Flächen mit hoher Biodiversität sind jedoch auch im städtischen Raum stark unter Druck geraten. Die Studierenden setzen sich mit Methoden zur Erfassung und zum Monitoring der Biodiversität auseinander. Sie beschäftigen sich mit den Ansprüchen, die verschiedene Arten in räumlicher Hinsicht stellen, mit Verinselung und Vernetzung im Siedlungsraum sowie den Interaktionen zwischen Flora und Fauna. Besondere Aufmerksamkeit erhält im Modul die interdisziplinäre Bearbeitung der Thematik. Nebst einer ökologischen Betrachtungsweise werden insbesondere Lösungsvorschläge aus der Psychologie, den Kommunikationswissenschaften und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung berücksichtigt.

Freiraummanagement

Freiraummanagement

  • ECTS: 6

Frei- und Grünräume müssen langfristig entwickelt werden! Ein ansprechender Plan und eine gelungene Umsetzung reichen nicht aus, um die immer knapper werdenden natürlichen Ressourcen in hoher Qualität zu erhalten. In Zusammenarbeit mit potenziellen Arbeitgebern aus Städten erfassen Studierende in diesem Modul Räume mittels GIS-Technologie und entwickeln diese basierend auf unterschiedlichen Nutzungsarten und Naturpotenzialen weiter. Dabei müssen Sie in der Lage sein, nebst ökologischen Überlegungen die anfallenden Unterhaltsarbeiten zu planen und ein strukturiertes Pflege- und Entwicklungskonzept zu erstellen. Dabei lernen sie Frei- und Grünräume differenziert zu betrachten und Ziele zur Förderung der Biodiversität und zur Verbesserung der Lebensqualität im städtischen Raum ökonomisch effizient umzusetzen und in Pflegeplanungen zu verankern.