Ein experimentelles Hochwasser für die Flussrevitalisierung

Experiment im Rahmen des NFP 70 Projektes „Nachhaltiges Auenmanagement und Wasserkraft“

vor der Überflutung / Foto: Michael Döring
während der Überflutung / Foto: Michael Döring
während der Überflutung / Foto: Michael Döring
Die Forschenden während der Arbeit / Foto: Michael Döring

Auf der Saane, zwischen der Staumauer Rossens und dem Schiffenensee, wurde am 14. und 15. September 2016 durch das Energieunternehmen Group e in Zusammenarbeit mit den betroffenen staatlichen Dienststellen ein künstliches Hochwasser erzeugt. Die Massnahme diente dazu, die Gewässersohle zu reinigen und die Algenwucherung, die für die Fortpflanzung der Fische und Wirbellosen schädlich ist, zu reduzieren.

Die Forschungsgruppe Ökohydrologie des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZHAW, die ETH Lausanne und die Eawag haben das Ereignis wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die Wirksamkeit eines künstlichen Hochwassers zu beurteilen und Massnahmen zur Sanierung des Geschiebehaushalts, wie sie im Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer vorgesehen ist, vorzuschlagen. Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanziert diese Studien über das Nationale Forschungsprogramm «Energiewende» (NFP 70), das die Entwicklung von technischen Lösungen zur Erneuerung des Schweizer Energiesystems unterstützt.

Die folgenden beiden Fernsehberichte auf RTS dokumentieren das spannende Experiment:

Berichterstattung in den Printmedien: