Projekt «TubeCam»

Die Entwicklung einer neuen Nachweismethodik für Kleinsäuger mit Fokus auf Kleinmusteliden und Schläfer.

Kurzfilm zum Projekt

Hier ein kurzer Video zu unserem Projekt. Eine Audioeinführung für Sehbehinderte ist hier Verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=czSB3tC-6W8

Projektziel

Der Lebensraumverlust durch den Siedlungsausbau und die Intensivierung der Landwirtschaft sind für viele Tierarten eine grosse Bedrohung geworden. Auch die Bestände Mauswiesel, Hermelin, Iltis und Baummarder im Schweizer Mittelland sind nach einheitlicher Beurteilung von Fachleuten im Rückgang begri ffen.

Neben Schutz- und Förderungsmassnahmen ist es dringend nötig, Informationen zu den Tierbeständen zu erfassen. Nur so können negative Tendenzen frühzeitig erkannt oder die Wirkung von Fördermassnahmen geprüft werden. Aktuell ist die Erfassung von Kleinsäugern äusserst aufwendig und nur punktuell durchführbar.

Das Projektziel verfolgt die Entwicklung einer Methode, die gegenüber der heute gängigen Praxis (Spurentunnel) folgende Vorteile aufweist:

  • Geringerer Zeitaufwand und geringere Gesamtkosten
  • Höhere Datenqualität und grössere Wissensausbeute
  • Tierschutzgerecht
  • Ermöglicht zuverlässige Datenerhebung und -auswertung durch Laien

Konzept

Features

Citizen Sciences

Mithilfe von TubeCam ist die Erhebung so weit vereinfacht, dass die Bevölkerung in den Prozess miteinbezogen werden kann.

Teilautomatisierte Erkennung

Neuste Softwaretechniken ermöglichen eine Teilautomatisierte Erkennung der erfassten Tierarten und bieten so eine wesentliche Arbeitserleichterung.

Raumzeitliches Netzwerk

Durch den geringeren Aufwand kann ein Netzwerk aufgebaut werden, um Kleinsäuger räumlich und zeitlich detaillierter zu Erheben.