Studium und Weiterbildung

Forschungsgruppe Vegetationsökologie

Studium

Module

Die Forschungsgruppe Vegetationsökologie ist verantwortlich für das

Modul Vegetationsanalyse und Pflanzensystematik (4. Semester)

Das Modul besteht aus zwei Kursen. Der Kurs „Vegetationsanalyse“ vermittelt die fachlichen Grundlagen und Methoden zur Bearbeitung von vegetationsökologischen Themen in Raum und Zeit - von der Fragestellung bis zur Interpretation der Analyseergebnisse. Das Bestimmen unbekannter Arten ist einfacher, wenn man die charakteristischen Merkmale wichtiger Familien und Gattungen der einheimischen Flora kennt. Diese Kenntnisse werden im Kurs „Pflanzensystematik“ vermittelt.

Die Forschungsgruppe Vegetationsökologie ist überdies in die Gestaltung zahlreicher weiterer Module involviert. So beteiligt sie sich unter anderem an den Modulen Bodenkunde, Natur und Gesellschaft, Biologische Landwirtschaft und Hortikultur, Landschaftspflege sowie Lebensräume der Schweiz.

Bachelorarbeiten

Im Themenbereich der Forschungsgruppe Vegetationsökologie wurden 2015 und 2016 folgende Bachelorarbeiten abgeschlossen:

  • Grab Elena (2016): Untersuchung der aquatischen Vegetation in ausgewählten Fliessgewässern
  • Minneboo Saskia (2016): 24 Jahre Grünerlen-Bekämpfung (Alnus viridis) mit Ziegen auf Alp Valtnov (SG): Aufwand, Erfolg, Übertragbarkeit
  • Pfister Lisa (2016): Entwicklungskonzept für den Aussenraum der Wohnsiedlung Leimgrüben
  • Esch Simon (2015): Skigebiet Zermatt (VS): Erfolgskontrolle Pistenbegrünung
  • Geser Lukas (2015): Invasive Neophyten in der Gemeinde Dürnten
  • Glogner Katja Santoshi (2015): Erfolgskontrolle Ruderalstandort Rennbahn Oerlikon (ZH)
  • Haritz Candida (2015): Monitoraggio floristico della palude aperta delle Bolle di Magadino tra il 1992 e il 2015
  • Hegnauer David (2015): Subalpines Grasland: Definition des Zeitpunktes für Vegetationsaufnahmen in einem Transplantationsexperiment
  • Kollbrunner Tânia (2015): Verifizierung eines vorhandenen Waldrand-Bewertungsschlüssels anhand der Insekten-Fauna
  • Meier Tina (2015): Konzeptentwicklung eines Lehrpfades für eine Sammlung aller einheimischen Wildrosen-Arten in Hütwangen ZH
  • Rüegg Philipp (2015): Versuche zu Orchideensubstraten auf Flachdächern
  • Rumpf Leonardo (2015): Charakterisierung des naturnahen Referenzzustandes verschiedener Fliessgewässertypen der kollinen und submontanen Höhenstufe anhand aquatischer Makrophyten
  • Schär Lukas (2015): Ökologische Vernetzung in der Stadt Bern
  • Siegrist Helen (2015): Schwermetall-Belastung im Boden und Vegetationskartierung einer Trockenweide von nationaler Bedeutung auf einem ehemaligen Schiessplatz
  • Steinmann Manuel (2015): Spontanvegetation im urbanen Gebiet am Beispiel der Stadt Zürich
  • Widmer Stefan (2015): Untersuchung der Vegetation im TWW-Objekt Calanda (GR)

Masterarbeiten

Im Themenbereich der Forschungsgruppe Vegetationsökologie wurden bisher folgende Masterarbeiten abgeschlossen:

  • Monique Peters (2017): Hochlagebegrünung - Welche Zielsetzung ist realistisch
  • Baumann Andreas (2017): Wo steht das Hechtenlocht nach dem Oberbodenabtrag? Eine Bilanz nach fünf Jahren
  • Ploner Marlene (2017): 10 Jahre Biodiversitätsförderprojekt Farnsberg (BL): Blütenangebot, Floristische Vielfalt, Habitatvielfalt
  • Babbi Manuel (2014): Dynamik und Ökologie der Torfstichweiher im Hänsiried (Kanton Zürich).
  • Haag Susanne (2013): Bedrohen Neophyten die Biodiversität an renaturierten Gewässern in der Schweiz?
  • Geiger Annette Valérie (2012): Erfolg und Misserfolg von Hochlagenbegrünungen: Vegetation am Lawinenablenkdamm Villa (TI).
  • Müller Markus (2012): Lebensraumansprüche des Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus (Denis & Schiffermüller, 1775) nördlich der Alpen und mögliche Folgerungen für den Artenschutz.
  • Corrodi Daniela (2011): Einfluss der touristischen Nutzung auf die Pioniervegetation im Gletschervorfeld des grossen Aletschgletschers.

Weiterbildung

CAS Vegetationsanalyse & Feldbotanik

Der CAS umfasst den Erwerb von Methodenkompetenzen zur Planung und Durchführung von vegetationsbezogenen Projekten sowie diagnostische Kompetenzen zu Flora und Vegetation. Er widmet sich der Bestimmung von Pflanzen im nicht-blühenden Zustand sowie schwierigen Artengruppen (Gräsern, Seggen, Weiden).

Feldbot+ (Kursjahr 2)

Mit dem Ziel Artenkenntnis zu fördern, hat die Schweizerische Botanische Gesellschaft eine Zertifizierung vom Feldbotanikkenntnissen entwickelt. Die drei Zertifikatsstufen bestätigen die Kenntnis von 200, 400 resp. 600 wildwachsenden Gefässpflanzenarten sowie vertiefte Kenntnisse in Morphologie, Pflanzenbestimmung, Ökologie und Systematik. Im Kurs Feldbot+ werden die Inhalte der Zertifikatsstufen 400 und 600 vertieft. 

Feldbotanik Lernparcours

Interessierte lassen sich mithilfe der App «Explorer for ArcGIS» durch die Gärten und Pflanzensammlungen des Campus Grüental leiten. Im Selbststudium vertiefen sie Ihre Pflanzenkenntnisse der einheimischen Flora. Die GIS-gestützte App mit verschiedenen thematischen Lernparcours ist kostenlos und kann auf Smartphones und Tablets installiert werden (Android und iOS). Die Lernparcours sind auf die 200-Artenliste der Feldbotanik-Zertifikate der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft SBG ausgerichtet.