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Forschung Vegetationsökologie

Forschungsschwerpunkte

Evidenzbasierter Naturschutz

Massnahmen, die sich gegen den dramatischen Biodiversitätsverlust richten, sind häufig nur von beschränktem Nutzen, da wissenschaftliche Erkenntnisse ungenügend berücksichtigt werden oder fehlen. Die Forschungsgruppe konzipiert daher Naturschutzmassnahmen auf der Ebene von Einzelarten, Pflanzengesellschaften und Lebensraumtypen und etabliert Monitoringschemata. Beispielhafte Projekte sind die ökologische Aufwertung von Waldrändern, die Bekämpfung invasiver Pflanzen sowie die Naturschutzbiologie der Flora silikatischer Findlinge.

Pflanzendiversität und deren Wandel

Das Verständnis artenreicher und artenarmer Lebensräume ist entscheidend für den Biodiversitätsschutz. Die Forschungsgruppe untersucht diese Fragestellung anhand von Beobachtungen, Experimenten und der Nutzung vorhandener Datenbanken. Im Weiteren interessieren der Einfluss des globalen Wandels (Klimawandel, Landnutzungswandel, Eutrophierung etc.) und die treibenden Faktoren für Veränderungen. Eine Möglichkeit dazu ist die Wiederholung lokalisierbarer historischer Vegetationsaufnahmen.

Ökoinformatik und Vegetationsdatenbanken

Grosse Vegetationsdatenbanken wie das European Vegetation Archive (EVA) eröffnen bedeutende Möglichkeiten für die Forschung in Ökologie und Naturschutz. So lassen sich neue Klassifikationen der Vegetationstypen erstellen oder die Bedingungen ergründen, unter denen Arten invasiv werden. Zu den Zielen der Forschungsgruppe gehört es, eine Schweizer Vegetationsdatenbank als EVA-Partner zu etablieren und gleichzeitig ein europaweites, optimiertes System ökologischer Zeigerwerte zu entwickeln.

Publikationen