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Grauwasserrecycling

Erstmals kündigte 2018 mit Kapstadt eine Grossstadt den day zero an. Der Tag an dem die häuslichen Trinkwasseranschlüsse stillgelegt werden mussten. Durch vom Klimawandel hervorgerufene Dürren und eine steigende Nachfrage nach Wasser können solche Ereignisse in den kommenden Jahrzehnten noch häufiger werden. Umso wichtiger wird es, Wasser in Zukunft mehrfach zu verwenden. Grauwasser, welches nach seiner Nutzung weder Fäkalien noch Urin enthält, eignet sich aufgrund seiner geringen Verschmutzung besonders zur Wiederverwendung und macht gemäss dem Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches in der Schweiz rund 70 % oder 100 Liter pro Tag des häuslichen Abwassers aus. Aus Sicht der Ökotechnologie ein enormes Potential für Kreislauflösungen.

Aktuelle Forschungsthemen (Master-Themen)

Unsere Forschungsgruppe hat ein mobiles Ökotech-Demo-Objekt «MODO» entwickelt, das als Demonstrations- und Forschungsanlage für Ökotechnologien und neue Sanitärsysteme auf dem Campus Grüental steht. Das MODO ist ein energie- und wasserautarkes Toiletten-Waschhaus, das die benötigte Energie selbst produziert und das verschmutzte Wasser im Container reinigt und zur Wiederverwendung bereitstellt. Das Abwasser der Waschmaschine (Grauwasser) wird im Kreislauf geführt.

Innerhalb dieses Themas «Wasserautarker Waschkreislauf» (Laundrycycle) gibt es die Möglichkeit für eine Masterarbeit zur Optimierung verschiedener Betriebsparameter u.a.:

  • Reinigungsleistung im System
  • Mikrobiologie in Zusammenhang mit Reinigungsleistung
  • Keimeliminierung im System (Hygiene)
  • Wasser- und Frachtenbilanz erstellen

 

 

 

 

 

Abgeschlossene Master, Bachelor- und Semesterarbeiten

Brändle, T. (2019, unveröffentlicht). Grauwasseraufbereitung mit dem Ziel eines wasser-autarken Waschmaschinenbetriebs. Bachelorarbeit. Wädenswil: Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

Team Grauwasserrecycling