Keine Hinweise auf eine Deindustrialisierung in der Lebensmittelbranche

Obwohl sich die Lebensmittelbranche einer Reihe von Herausforderungen, gegenübersieht, kann deren Lage und Wettbewerbsfähigkeit insgesamt als gesund bezeichnet werden. Auch wenn sich die einzelnen Zweige der schweizerischen Nahrungsmittelindustrie hinsichtlich ihrer Wettbewerbsfähigkeit deutlich voneinander unterscheiden, liegen derzeit keine Hinweise auf eine Deindustrialisierung vor, heisst es im Bericht zum Postulat Baumann, den der Bundesrat am 30. August 2017 verabschiedet hat.

Mit seinem Postulat (15.3928) hatte CVP-Ständerat Baumann den Bundesrat beauftragt, in einem Bericht Massnahmen gegen eine Deindustrialisierung der Lebensmittelbranche zu prüfen. Insbesondere seien unerwünschte Folgen der Swissness-Gesetzgebung sowie des Wegfalls der Ausfuhrbeiträge des Schoggigesetzes zu verhindern, die Marktordnung im Zuckerrüben-Markt wieder herzustellen und die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft zu stärken.

Der vom Bundesrat gutgeheissene Bericht (PDF) legt die Politik und die Massnahmen des Bundesrates in den angesprochenen Bereichen dar und analysiert den Zustand des lebensmittelverarbeitenden Sektors in der Schweiz.

BLW - Bundesamt für Landwirtschaft