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DIN: Neue Norm zur Freisetzung schädlicher Stoffe aus Kinderspielzeug veröffentlicht

Spielzeug muss einiges aushalten: Kinder kauen gerne am Ohr des Teddys oder schieben ihr Holzauto durch den Sandkasten. Für Eltern ist es wichtig, dass Spielzeug Freude macht und zugleich unbedenklich für ihre Kinder ist. Dazu trägt die DIN EN 71 «Sicherheit von Spielzeug» bei. Nun haben Arbeitsausschüsse von DIN und die europäischen Normungsorganisation CEN den dritten Teil der Normenreihe mit dem Titel «Migration bestimmter Elemente» umfassend überarbeitet. Anfang August hat DIN die neue Fassung veröffentlicht.

Die Norm konkretisiert die meist allgemein gehaltenen Anforderungen der europäischen Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG. So sind nicht nur die in der Richtlinie gesetzlich geregelten Grenzwerte von schädlichen Stoffen in Spielzeugmaterialien und –teilen enthalten, sondern auch Anforderungen an und Prüfverfahren für die Freisetzung solcher Stoffe. Dazu gehören beispielsweise Schwermetalle wie Arsen, Blei und Quecksilber sowie weitere kritische Elemente wie Aluminium und Nickel, aber auch Chrom (VI) und Organozinnverbindungen.

DIN - Deutsches Institut für Normung e.V.

Presseinformation vom 02.09.2019