Debatte «Islam und Naher Osten zwischen Medien und Wissenschaft»

23. November 2017

Islamwissenschaftler suchen den Dialog mit Journalisten

Schweizer Islam- und Medienwissenschaftler sind besorgt, dass eine von Ängsten geprägte und tendenziell polarisierende öffentliche Debatte über den Islam auch auf die mediale Berichterstattung zurückzuführen ist. Sie gehen deshalb aktiv auf Journalisten zu, um gemeinsam nach Lösungen für eine faktenbasierte Öffentlichkeit zu suchen.

In Zusammenarbeit mit dem Asien-Orient-Institut der Universität Zürich organisiert Medienprofessor Vinzenz Wyss vom Institut für Medienwissenschaft der ZHAW eine Tagung zur Frage, wie sich Wissenschaftler im öffentlichen Diskurs zu den Themen Islam und Naher Osten einbringen können. Es werden journalistische, islam- und medienwissenschaftliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch gebracht. Die daran anschliessende Abendveranstaltung mit Debatte um 18.15 Uhr lässt die während des Nachmittags herausgearbeiteten Verbesserungsvorschläge zum Gelingen einer wissensbasierten Kommunikation mit einem breiten, medieninteressierten Publikum diskutieren. An der Abendkasse wird eine Teinahmegebühr von CHF 20.- erhoben.

Anmeldung zur Abendveranstaltung mit Betreff «Islamkonferenz» sind bitte an Filip Dingerkus zu richten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Datum

Von: 23. November 2017, 18:15 Uhr
Bis: 23. November 2017, 20:00 Uhr

Ort

Universität Zürich

Organisator

Institut für Angewandte Medienwissenschaft (ZHAW) und das Asien-Orient-Institut (Universität Zürich)