AbsolventInnen berichten

Wir haben AbsolventInnen der Vertiefung Organisationskommunikation im Masterstudiengang Angewandte Linguistik vier Fragen gestellt. Lesen Sie, was sie zu berichten haben.

Dominik Véron

«Besonders interessant im Studium war der Fokus auf die aktuellen Entwicklungen und Themen in der Energie- und Nachhaltigkeitskommunikation, die in den nächsten Jahren wohl noch relevanter werden dürfte.»

Weshalb haben Sie sich gerade für diesen Masterstudiengang entschieden?
Mein Bachelorstudium der Publizistik an der Universität Zürich war sehr theorielastig. All die hochakademischen Themen waren herausfordernd, aber ich fand sie nicht direkt relevant für meine berufliche Laufbahn. Die ZHAW schien mir praxisorientierter. Ich wollte einen Master absolvieren, der akademisch ist und dennoch direkten Bezug zur Kommunikationsrealität herstellt.

Was haben Sie gelernt?
Mir wurde bewusst, wie allumfassend die Organisationskommunikation heute sein soll. Besonders blieb mir das gezielte Planen und Konzeptionieren der Kommunikationsmassnahmen. Ebenfalls interessant war der Fokus auf die aktuellen Entwicklungen und Themen in der Energie- und Nachhaltigkeitskommunikation, die in den nächsten Jahren wohl noch relevanter werden dürfte.

Was haben Sie besonders geschätzt?
Im zweiten Semester fand ein Seminar statt, bei dem nur Gastvorträge von Akteuren aus der Branche stattfanden. Für mich war dies einer der wichtigsten Kurse, weil ich finde, dass man von der Erfahrung dieser Personen am meisten lernt. Dies zog sich für mich durch das Studium: Meistens dozierten Personen, die den Bezug zur Kommunikationspraxis während ihrer akademischen Tätigkeit nicht verloren hatten. Mein Höhepunkt war das Auslandsemester, das ich in Indien absolvierte. Der Studiengang ermutigte die Studierenden, ein Semester an einer anderen Hochschule zu absolvieren, was ich sofort machte und was mir drei unvergessliche Monate am MICA in Ahmedabad in Indien bescherte.

Hatte das Masterstudium bereits Auswirkungen auf Ihre berufliche Laufbahn?
In unserer Klasse verstanden wir uns alle sehr gut untereinander und pflegen nun auch nach dem Studium noch den Kontakt. Meine erste Stelle nach dem Abschluss habe ich durch dieses neue Netzwerk gefunden, was bestimmt die erste direkt spürbare Auswirkung ist. Weiter habe ich das Gefühl, dass der Masterabschluss, obwohl er neu ist, in der Berufswelt akzeptiert ist. Der Bachelorstudiengang des IAM an der ZHAW ist bereits bekannt und die Absolventen werden geschätzt, was sich wohl positiv auf den Ruf des Masters auswirkt.

Ursina Ghilardi

«Ich habe im Masterstudium gelernt, ganzheitlich und strategisch zu denken, Chancen und Risiken abzuwägen sowie die Kommunikation zugunsten der Organisationsziele einzusetzen.»

Weshalb haben Sie sich gerade für diesen Masterstudiengang entschieden?
Nach einem Germanistik-Studium und mehreren Praktika war mir klar, dass ich in der Kommunikationsbranche Fuss fassen möchte. Mit dem Master in Organisationskommunikation rechnete ich mir die besten Chancen dazu aus, denn dieser Studiengang stellte die ideale Ergänzung zu meinem Phil-I-Studium dar: Ich konnte meine Linguistik-Kenntnisse vertiefen und gleichzeitig das nötige Rüstzeug erwerben, um anspruchsvolle Kommunikationsprojekte zu managen. Der ausgezeichnete Ruf des JO-Bachelorstudiengangs sowie die internationale Ausrichtung waren weitere Gründe für meinen Entscheid.

Was haben Sie gelernt?
Ich habe gelernt, ganzheitlich und strategisch zu denken, Chancen und Risiken abzuwägen sowie die Kommunikation zugunsten der Organisationsziele einzusetzen.

Was haben Sie besonders geschätzt?
Das Studium ist praktisch orientiert, aber wissenschaftlich fundiert. Zudem habe ich geschätzt, dass meine MitstudentInnen unterschiedliche Hintergründe und Berufserfahrungen mitbrachten. So haben wir auch voneinander viel profitiert.

Hatte das Masterstudium bereits Auswirkungen auf Ihre berufliche Laufbahn?
Die Zeiten als Praktikantin sind endgültig vorbei. Ich konnte nach meinem Abschluss direkt eine Stelle als Projektleiterin und Beraterin in einer Agentur antreten. Das Masterstudium sehe ich auch für die berufliche Weiterentwicklung als grosses Plus.

Ladina Caprez

«Die Mischung aus wissenschaftlichen Grundlagen und sehr praxisnahen Inhalten ist für mich das grösste Plus. Sie spiegelt sich in der Auswahl der Dozierenden, die alle neben ihren akademischen Qualifikationen auf langjährige Berufserfahrung zurückblicken und uns somit oft auch wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis weitergeben konnten.»

Weshalb haben Sie sich gerade für diesen Masterstudiengang entschieden?
Nach meinem Bachelorstudium in Übersetzen war ich vier Jahre lang im Marketing und in der Kommunikation tätig, bevor ich mich für einen Master entschied, um mich für dieses Berufsfeld weiter zu qualifizieren. Für mich war deshalb klar, dass das Studium, das ich in Angriff nehmen würde, einerseits grosse praktische Relevanz haben und andererseits meine berufliche Erfahrung ergänzen sollte. Der Master sollte es mir ermöglichen, meine in der Praxis erworbenen redaktionellen Kenntnisse in einen strategischen Kontext einzubetten. Zudem wollte ich mir das nötige Wissen zu den verschiedenen Branchen und Themenfeldern aneignen, in denen sich Kommunikationsfachleute bewegen. 

Was haben Sie gelernt?
Das, was ich in der Mastervertiefung Organisationskommunikation gelernt habe, lässt sich eigentlich in einem Stichwort zusammenfassen: Vernetzung. Ich meine damit zweierlei. Erstens die Inhalte, die im Studium eine Rolle spielten: Wir haben uns mit strategischer Kommunikation beschäftigt, die das Zusammenspiel verschiedener Managementfunktionen voraussetzt, und verlangt, dass einzelne Kommunikationsmassnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. Aber auch die Einbettung der Kommunikation ins aktuelle Zeitgeschehen war ein wichtiges Thema.   Zweitens meine ich mit Vernetzung auch den Aufbau eines persönlichen Netzwerks – das eben nicht nur aus Mitstudierenden besteht, sondern auch aus Kommunikationsexperten, zu denen wir im Studium Kontakt bekommen haben. Und schliesslich habe ich gelernt, dass Kommunikation eine wichtige Rolle spielt, um die Organisationsziele zu erreichen, und dementsprechend einen angemessenen Platz haben sollte in einer Organisation.

Was haben Sie besonders geschätzt?
Die Mischung aus wissenschaftlichen Grundlagen und sehr praxisnahen Inhalten ist für mich das grösste Plus. Sie spiegelt sich in der Auswahl der Dozierenden, die alle neben ihren akademischen Qualifikationen auf langjährige Berufserfahrung zurückblicken und uns somit oft auch wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis weitergeben konnten. Ausserdem empfand ich die Atmosphäre als sehr angenehm: Die überschaubare Klassengrösse erlaubte den persönlichen Kontakt sowohl zu allen Mitstudierenden als auch zu den Dozierenden, die uns immer als Persönlichkeiten wahr- und ernstgenommen haben.

Hatte das Masterstudium bereits Auswirkungen auf Ihre berufliche Laufbahn?
Der Studiengang bietet eine einzigartige Panoramasicht auf verschiedene, für die Tätigkeit in der Kommunikationsbranche relevante Aspekte. Diese grosse Bandbreite sowie die Relevanz der vermittelten Inhalte werden meiner Meinung nach von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sehr geschätzt. So konnte ich noch vor Abgabe der Masterarbeit eine Stelle als Verantwortliche Verbandskommunikation bei einer politischen NPO annehmen. Ich kann also definitiv sagen, dass der Master sich positiv auf meine berufliche Laufbahn ausgewirkt hat.